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Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers

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Schon jetzt ein gescheitertes Franchise

Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers Kritik

Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers Kritik
81 Kommentare - 15.12.2023 von Moviejones
Wir haben uns "Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers

Bewertung: 2 / 5

Mit Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers bringt Regisseur Zack Snyder seinen größten Film seit seiner Arbeit an Justice League vor sechs Jahren heraus. Mit der eigenständigen und von ihm selbst erdachten Geschichte versucht er, ein eigenes Filmuniversum zu kreieren, ganz dem Vorbild von Star Wars folgend. Doch leider schafft er es nicht, auch nur annähernd mit vergleichbaren Werken mitzuhalten, noch das Niveau seiner früheren Filme zu erreichen.

Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers Kritik

Als die Armeen eines tyrannischen Machthabers eine friedliche Kolonie am Rande der Galaxie bedrohen, wird Kora (Sofia Boutella) – eine mysteriöse Fremde, die unter den Bewohnern lebt – zu deren einziger Hoffnung auf Überleben. Sie wird beauftragt, geschulte Krieger zu finden, die gemeinsam mit ihr den nahezu aussichtslosen Kampf gegen die Mutterwelt wagen. Also stellt Kora eine kleine Streitmacht aus Außenseitern, Aufständischen, Landarbeitern und Kriegswaisen von unterschiedlichen Welten zusammen, die eins verbindet: das Bedürfnis nach Rache und Wiedergutmachung.

Trailer zu Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers

Vielleicht wurde der Film gezielt für Fernsehgeräte und Heimkinosysteme entwickelt und hat dort eine andere Wirkung als auf der großen Leinwand, wo wir Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers sehen durften. Denn leider müssen wir sagen, dass Zack Synder hier einen der hässlichsten Filme des Jahres abgeliefert hat. Es mag am Ende auch eine Frage des Geschmacks hinsichtlich des Stils sein und der vielen, knalligen Farben, doch auch die Effekte als solche waren einfach nicht gut.

Nein, Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers hat uns nicht begeistert und dies wird alles andere als eine positive Kritik, denn Kritikpunkte haben wir so einige. Dies fängt schon mit einer der ersten Szenen an, die eindeutig vor einem großen Bildschirm (Volume) gedreht wurde. Selten haben wir dies in einem Film dieser Größenordnung so deutlich erkannt wie hier. Selbst die Soundkulisse klang deutlich nach Studio. Star Wars - The Mandalorian bekam dies bereits in der ersten Staffel deutlich besser hin.

Doch es ist nicht nur das, auch die Qualität der Effekte selbst ließ teils deutlich zu wünschen übrig. Die Hintergründe waren zudem oft unscharf und teils sogar verzerrt. Wenn dies ein Stilmittel sein sollte, dann war es ein schlecht gewähltes. Wir leben in einer Zeit, wo manche Serien deutlich besser aussehen als ein Film der Größenordnung von Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers.

Schlechte Effekte machen noch keinen schlechten Film, am Ende hängt alles von der Inszenierung des Regisseurs ab. Und bevor wir von der Snyder-Armee lautstark zunichtegemacht werden für unsere Meinung: 300 oder auch Watchmen sind tolle Filme, Zack Snyder’s Justice League bekam von uns gar 4,5 Hüte. Doch Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers ist einfach kein guter noch gut gemachter Film, so leid es uns auch tut.

Die Inszenierung Synders lässt doch sehr zu wünschen übrig und wirkt teilweise gar uninspiriert, fast schon gelangweilt, als wäre dies für ihn nur eine Auftragsarbeit. Es fehlt die Leidenschaft, die man von ihm in seinen anderen Filmen spürt. Die Action in Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers ist schlicht langweilig, kaum etwas, was in Erinnerung bleibt oder wir gar als sehenswert erachten würde. Zeitlupen dürfen bei Snyder natürlich nicht fehlen und wo diese bei 300 die ganze Epik des Films zusätzlich unterstrichen haben, fragt man sich hier einzig, warum gerade diese Sekunden jetzt in Zeitlupe ablaufen müssen. Es gab nur eine einzige Szene, wo diese Technik nachvollziehbar Sinn machte und der Szene einen Mehrwert gab.

Apropos Epik. Gerade musikalisch soll hier eine Epik unterstrichen werden, die der Film selbst nie abliefert, zu keiner Zeit. Und das bei einem Regisseur wie Snyder, von dem wir wissen, dass er epische Momente erschaffen kann, große epische Bilder. Doch dafür ist hier einfach alles zu belanglos inszeniert und auch die Bilder selbst können nicht überzeugen, was uns mit am meisten enttäuscht hat. Es gibt in Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers Einstellungen, würde man sie beschreiben, sie sich im Kopf ausmalen oder als Konzeptzeichnung sehen, würden sie eindrucksvoll wirken, episches versprechen. Doch im Film selbst haben sie einfach nicht diese Wirkung, der Funke will nicht überspringen.

Vergleicht man gerade die Weltraumszenen mit anderen Science-Fiction-Filmen wie Star Wars oder auch Interstellar, so spürt man dem Film an, dass er da gerne mithalten möchte, aber er schafft es einfach nicht. Snyder schafft es nicht, eine auch nur ähnliche Bildgewalt zu erschaffen. Der qualitative Unterschied zu Regisseuren wie Ridley Scott, Christopher Nolan oder auch George Lucas ist deutlich erkennbar.

Man merkt übrigens deutlich, dass dies einst als Star Wars-Film angedacht war. Es gibt viele Szenen wo man denkt "Ah, das ist jetzt diese Szene" oder "Ah, er soll diese Figur darstellen". Das ist auch nichts Schlimmes, aber es schadet dem Film in dem Sinne, dass man eben immer an bessere Versionen dieses Filmes erinnert wird.

Es gibt leider noch mehr, was wir ansprechen müssen. Die Geschichte selbst ist zeitlos und wurde auf verschiedene Arten immer wieder verfilmt. Ein Dorf in Gefahr, ein Bewohner, der auszieht, um eine Gruppe Krieger für die Verteidigung zu versammeln. Bedauerlicherweise vermag auch hier Snyders Ausführung dieser Geschichte nicht zu überzeugen. Dies liegt auch an den Charakteren, zu denen man nie einen Bezug bekommt. Man lernt sie einfach nicht kennen. Nehmen wir den von Djimon Hounsou gespielten General Titus zum Beispiel. Andere Figuren sagen zwar hier und da etwas über die Geschichte dieser Figur, aber man lernt ihn selbst nie kennen, weil er einfach keine Rolle spielt. Er, genau wie die anderen, werden im Verlauf des Films eingesammelt und sind dann einfach dabei, irgendwo im Hintergrund stehend, ohne, dass sie wirklich eine Rolle spielen. Den besten Eindruck hinterlässt noch Ed Skrein als Bösewicht, der in seiner Rolle zumindest für etwas Spaß sorgt.

Auch Sofia Boutella als Hauptdarstellerin kann nicht überzeugen. Weder bringt sie das nötige Charisma mit, was ihre Rolle erfordert, noch kann Kora als Figur überzeugen. Auch dies liegt natürlich am Drehbuch und der Inszenierung. Manche Szenen wirken fast schon satirisch. In einem ruhigen Moment stellt ein Charakter eine Frage an Kora, und sie beantwortet diese Frage, in dem sie gar nicht darauf eingeht, sondern einfach aus dem Nichts heraus anfängt (dem Zuschauer) minutenlang ihre Lebensgeschichte zu erzählen, inklusive Rückblenden.

Diese Form der Expositionsdialoge gibt es vermehrt im Film und sie wirken nie natürlich. Das ist fast schon amateurhaftes Storytelling. Dadurch scheitert der Film bei dem Versuch, ein glaubhaftes Universum aufzubauen, an dem man als Zuschauer Interesse haben sollte. Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers soll das Fundament für ein ganzes Franchise bestehend aus weiteren Filmen, Comics, Videospielen etc. sein. Wenn jedoch weder wirklich versucht wird, die Charaktere interessant zu gestalten, noch die Welt einem näher gebracht wird und auch die Geschichte selbst sowie die Action belanglos ist, was bleibt einem dann am Ende noch? Vergleicht man dies mit Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung, der genau dieselbe Aufgabe hatte, so liegen qualitative Welten dazwischen. Und wie bereits erwähnt, zieht der Film diesen Vergleich selbst her.

Zum Ende hin wollen wir dann doch auch noch einen positiven Aspekt nennen: Er wird auf Netflix veröffentlicht und ist daher für alle Abonnenten kostenlos verfügbar. Man kann sicherlich schlechteres mit seiner Zeit anfangen, als diesen Film zu gucken, gerade Snyder-Fans kommen eh nicht dran vorbei.

Es soll später noch eine längere Version veröffentlicht werden. Möglicherweise werden einige der hier genannten negativen Aspekte, wie die kaum vorhandene Charakterzeichnung, dadurch ausgebessert und vielleicht wird auch die Action dadurch profitieren. Doch wir können am Ende nur bewerten, was man uns gezeigt hat.

Fazit

Wir hatten durchaus Hoffnung, dass Zack Snyder an seine alten Erfolge wird anknüpfen können und uns mit Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers ein tolles Highlight erwartet. Doch wir mussten das Kino enttäuscht verlassen. Auch Army of the Dead hatte schon so einige Probleme, doch mit diesem Film konnte man noch Spaß haben. Den hatten wir mit Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers leider fast gar nicht. Die Ausstattung, die Designs, die Kostüme - gar nichts hat einen besonderen Wiedererkennungswert oder bleibt nachträglich groß haften und auch die Bilder, sonst eine Stärke von Snyder, vermögen nicht zu begeistern.

So ist es ein Film geworden, der vor 20 Jahren direkt auf DVD herausgekommen wäre und zwischen all den anderen Filmen dieser Art im Regal der Videothek in Vergessenheit geraten wäre. Das erschreckende ist, dass dies nur der erste Teil ist und schon jetzt keinerlei Interesse oder gar Wunsch auf eine Fortsetzung besteht.

Wiederschauwert: 35%

Rebel Moon Part 1 - Kind des Feuers Bewertung
Bewertung des Films
410

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81 Kommentare
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PaulLeger : : Moviejones-Fan
28.12.2023 18:37 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 2.300 | Reviews: 17 | Hüte: 258

@ jerichocane

Natürlich verkauft Netflix das nach außen hin als Erfolg aber im Vergleich ist das alles andere als gut. "Murder Mystery 2", "The Mother" und "Leave the World Behind" hatten im gleichen Zeitraum ca. 42 Mio. Aufrufe. Und die hatten nicht mal den Feiertagsbonus wie dieser Film.

Das muss es jetzt (nach Teil 2) eigentlich für Snyder gewesen sein, war schon unverständlich, dass er so lange Idioten in Hollywood gefunden hat, die ihm für seine Filme, die keine Sau schaut, solche hohen Budgets gegeben haben.

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jerichocane : : Advocatus Diaboli
27.12.2023 00:12 Uhr
0
Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 6.677 | Reviews: 28 | Hüte: 299

@PaulLeger

Interessant. Vielleicht betreibt Netflix Schadensbegrenzung und will die Rufschädigung eindämmen, die eintreten könnte wenn zu viele Leute diese Katastrophe sehen.^^

Nee, das glaube ich leider nicht.

Lt.THR lobt Netflix sogar den Erfolg des Film anhand der Viewer-Zahlen, ohne auf die ganze schlechte Kritik einzugehen

Wenn die jetzt trotz der schlechten Bewertungen einen extended Cut bringen, dann weiss ich auch nicht

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
26.12.2023 16:56 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 8.900 | Reviews: 172 | Hüte: 584

Stimmt, den gabs auch noch. Hatte nur noch Man of Steel, BvS sowie seine Justice League im Kopf. Kann natürlich sein, dass die Army durch die Liga etwas Rückenwind bekam.


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PaulLeger : : Moviejones-Fan
26.12.2023 15:21 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 2.300 | Reviews: 17 | Hüte: 258

@ TiiN

Der Nicht-DC-Film "Army of the Dead" hat sie noch ausreichend interessiert, um ihn zum besten Film aller Zeiten (oder was auch immer das war...) bei den Oscars zu wählen wink

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
26.12.2023 15:15 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 8.900 | Reviews: 172 | Hüte: 584

Ich glaube die Snyder-Bots waren sehr vom DC Snyder geprägt und dürften sich für Rebel Moon nicht sonderlich interessieren.


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PaulLeger : : Moviejones-Fan
26.12.2023 15:09 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 2.300 | Reviews: 17 | Hüte: 258

@ luhp92

Bei mir war der Film heute (25.12.) übrigens nicht mehr auf der Netflix-Startseite zu finden.

Interessant. Vielleicht betreibt Netflix Schadensbegrenzung und will die Rufschädigung eindämmen, die eintreten könnte wenn zu viele Leute diese Katastrophe sehen.^^

Wenn nicht mal die sonst so zuverlässigen Snyder-Bots es schaffen diesen Film bei imdb oder der RT-Zuschauerwertung auf eine ordentliche Wertung zu pushen, weiß man wie mies er sein muss.

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TamerozChelios : : Moviejones-Fan
26.12.2023 14:21 Uhr
0
Dabei seit: 20.05.14 | Posts: 2.386 | Reviews: 5 | Hüte: 73

@Z-Day

Mit Optik meine ich zB Special Effects oder die Qualität der Kamera, auch Kamerawinkel, die eingesetzt werden finde ich gut gemacht. Es gab gute Actionszenen oder Szenen, wo Zombies oder Darsteller gut ins Bild gebracht worden sind.

Ich möchte gerne dich auch fragen, was für dich einen guten Zombiefilm (die von deiner Liste) ausmacht?

Und sorry, habe da eine Zeile deines Kommentars falsch gelesen (habe vom Handy aus gelesen und finde es eigentlich von da aus unübersichtlich).

@Duck-Anch-Amun

Wenn du schon mich zitierst, darfst du auch gerne mich markieren, damit ich weiß, dass du über mich redest.

Also na ja, ich fand jetzt nicht, dass Snyder immer unnötige Zeitlupeneffekte eingebaut hat. An manchen Stellen hat man den Darsteller oder die Szene halt präsentieren wollen, aber in Rebel Moon finde ich, dass da wirklich überflüssige Zeitlupenszenen waren.

Dass Netflix bei Snyder reingeredet hat, ist eher eine Vermutung meinerseits und nichts Handfestes. und das kommt daher, dass ich öfters gelesen habe, dass Regisseure (zuletzt zB Mike Flanagan) die Zusammenarbeit mit Netflix beenden, weil da zu viel versucht wurde, umzudrehen oder anders umzusetzen. Auch ein deutscher Comedian hat schlecht über Netflix abgelästert. nur um paar zu nennen.

Außerdem versucht Netflix immer auf Zwang etwas Bestimmtes den Zuschauern aufzudrängen und in einer Kneipenszene sieht man das auch wieder, womit ich hier jetzt nicht anfangen möchte, da ich sonst wieder als xxx abgestempelt werde.

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
26.12.2023 13:50 Uhr | Editiert am 26.12.2023 - 13:55 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 17.246 | Reviews: 179 | Hüte: 629

@Duck-Anch-Amun
"dann würde ich mal behaupten, dass der Film durchaus Wiedererkennungsmerkmale hat"
Ja, aber das sind in diesem Fall keine guten Wiedererkennungsmerkmale laughing
80-90% der Slow-Motion-Effekte werden hier ohne Sinn und Verstand eingesetzt.

"dass Netflix Snyder reingeredet haben soll"

Womit die Kritiker bei der aktuellen Kinoversion zumindest Recht haben könnten, der vollständige, R-Rated Cut kommt ja erst nächstes Jahr auf Netflix. Und Disney lehnte Snyders "Star Wars" unter Anderem gerade wegen der Brutalität ab, die man in der Kinoversion von "Rebel Moon" nicht zu Gesicht bekommt.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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SpiderFan : : Moviejones-Fan
26.12.2023 11:21 Uhr
0
Dabei seit: 06.05.22 | Posts: 977 | Reviews: 0 | Hüte: 14

Nun den Trailer zum 2. Teil gesehen. Kommt direkt 10x besser rüber als Teil 1 - was nicht viel bedeuten muss.

Auch da dürfte kein verstecktes Meisterwerk auf uns warten, aber insgeheim hätte ich mir diesen Film wohl doch lieber am Stück gegeben. Dann sind es halt 5-6h, dann haut man es halt als ultimatives "Highlight" über ein Wochenende verteilt raus... Was weiß ich. Hätte aber vielleicht den Eindruck etwas mehr ins positive verändert, zumindest bei mir.

Eigenständig gibt Teil 1 halt nix her, absolut nix.

Aber auch da sehe ich Snyder in der Verantwortung.

“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
26.12.2023 10:10 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 11.466 | Reviews: 45 | Hüte: 771

Snyder-Fans zu sehen, die nicht fassen können was man ihnen da abgeliefert hat? Das schmerzt sogar mir. Muss ja unfassbarer Quatsch sein, was Snyder da auf die Leinwand gezaubert hat. Ob ich mir wirklich die Wartezeit bis zum EC antun soll?

Trotzdem tauchen schon wieder die Verschwörungstheorien auf, diesmal dann dass Netflix Snyder reingeredet haben soll. Find ich ohne den Film gesehen zu haben doch weit hergeholt, weil das ganze Marketing eigentlich daraus bestand, dass Netflix diesem krassen Film ne Chance gibt während Disney Snyders kranke Star Wars-Version nicht wollte. Buuuh.

Eigentlich gibt es kaum Wiedererkennungsmerkmale von Snyder, bis auf die ein oder andere Szene wie z.B. die Rückblende zur verschneiten Schlacht. Da habe ich das erste und auch das letzte Mal die Handschrift von Snyder im Film gesehen.

Ansonsten dominierten natürlich wieder Zeitlupen den Film, die an einigen Stellen nichts zu suchen hatten. Stichwort: Kneipenschlägerei & Tisch.

Wenn ich sowas schon lese, dann würde ich mal behaupten, dass der Film durchaus Wiedererkennungsmerkmale hat ;)

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DrStrange : : Moviejones-Fan
26.12.2023 09:47 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 3.100 | Reviews: 53 | Hüte: 114

@luhp92:

Was bisher noch gar nicht genannt wurde, obwohl es eigentlich offensichtlich ist, das sich "Rebel Moon" zwar mehr oder weniger indirekt an "Die Sieben Samurai" und "Star Wars" bedient, aber vor allem und direkt von "Battle Beyond the Stars" aka "Sador - Herrscher im Weltraum" abkupfert, welcher damals die vorher genannten Filme als "Vorbild" hatte. Das "Rebel Moon" es aber nicht mal schafft das Niveau von diesem 80er Trash Film zu halten, das sagt schon einiges aus. BBtS schafft es immerhin in seinen 90+ Minuten, die Charaktere soweit auszubauen, das als das große Sterben einsetzt, man immerhin mit den Figuren mitfiebern kann, weil sie einem bis dahin doch ein klein wenig ans Herz gewachsen sind. Ein Status den Snyder mit seinem 2+ Stunden Machwerk überhaupt nicht hinbekommt.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
26.12.2023 03:16 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 17.246 | Reviews: 179 | Hüte: 629

Da muss ich als Snyder-Fan dieser Kritik leider weitestgehend zustimmen. Widersprechen würde ich dem "hässlichsten Film des Jahres", sein Talent für visuell ansprechende (Action)Szenen hat Snyder nicht gänzlich verloren, da sind schon ein paar, wenn auch wenige coole Szenen dabei und speziell das Kreaturendesign im Film ist hervorragend.

@move
Das Paradoxe ist, obwohl es sich bei "Rebel Moon" auf dem Papier um einen eigenständigen Film handelt, ist es dennoch deutlich erkennbar eine (Quasi)Adaption von "Die Sieben Samurai" und im entfernteren Sinne von "Star Wars". Wir können aktuell natürlich nur die gekürzte Kinoversion des ersten Teils eines Zweiteilers beurteilen, aber diese versagt als Adaption auf ganzer Ebene.

@PaulLeger
Bei mir war der Film heute (25.12.) übrigens nicht mehr auf der Netflix-Startseite zu finden.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

MJ-Pat
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Z-Day : : Moviejones-Fan
26.12.2023 01:52 Uhr | Editiert am 26.12.2023 - 01:53 Uhr
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Dabei seit: 09.11.14 | Posts: 360 | Reviews: 0 | Hüte: 12

Nein du sagtest er wäre EINER der besten Zombiefilme, genau so habe ich dich auch zitiert.

Den Punkt mit der Optik kann ich objektiv nachvollziehen, auch dass dir die verschiedenen Zombiearten gefallen, kann ich verstehen (auch wenn von vielen davon nur berichtet wird und diese im Film dann gar nicht vorkommen, was ich schade finde), geht für mich immer noch nicht genau hervor was dir an dem Film so gefällt, bzw. warum er so gut sein soll.

Könntest du das bitte näher ausführen?

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

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TamerozChelios : : Moviejones-Fan
25.12.2023 14:41 Uhr
0
Dabei seit: 20.05.14 | Posts: 2.386 | Reviews: 5 | Hüte: 73

@Z-Day

Ich habe nicht gesagt, dass Army Of The Dead der beste Zombiefilm aller Zeiten ist, sondern dass er zu meine Tops gehört.

Ein Zombiefilm muss nicht speziell irgendwelche Kriterien erfüllen, sondern schlicht einfach nur gut sein, sowie es jeder andere Film in seinem Genre auch sein muss. Und deswegen würde ich jetzt auch viele von dir genannten Film kritisieren, aber das ist auch ein anderes Thema.

Man kann einen Zombiefilm a la Dawn Of The Dead auch nicht mit einem Shaun Of The Dead vergleichen, das eine ist eine (Horror-)Komödie, das andere ein reiner Horrorfilm.

Was ich an Army Of The Dead gut finde sind viele Szenen, die eigentlich Kultstatus hätten, wenn der Name Snyder nicht in den Credits wäre oder wenn der Film 20 Jahre zuvor rausgekommen wäre.

Früher hätten die Leute sich die Finger nach der VHS geleckt, wenn er denn damals in den 80ern oder 90ern rausgekommen wäre.

Ich finde, die Optik, einige Szenen, die Idee der Zombiearten machen den Film besonders. Einzig allein Schweighöfer und Theo Rossi sind hier das große Fiasko.

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!

MJ-Pat
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Z-Day : : Moviejones-Fan
25.12.2023 13:21 Uhr
0
Dabei seit: 09.11.14 | Posts: 360 | Reviews: 0 | Hüte: 12

@TamerozChelios:

Ich als riesen Zombiefan möchte an dieser Stelle schon hinterfragen, ob du ein paar Punkte nennen kannst, was Army of the Dead denn zu einem der besten Zombiefilme aller Zeiten macht?

Die Topfilme im Zombiegenre sind aus meiner Sicht nämlich:

1. Shaun of the Dead

2. Dawn of the Dead (Romero)

3. 28 Days Later

4. Braindead

5. Zombieland

6. Dawn of the Dead (Snyder) wobei ich hier viel dem Drehbuch von James Gunn anrechne

7. Train to Busan

8. Night of the Living Dead (1968)

9. Woodoo - Die Schreckensinsel der Zombies

10. Planet Terror

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

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