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Eine Regisseurin wird gesucht

Frauenpower pur? Marvel konkretisiert "Black Widow"-Pläne

Frauenpower pur? Marvel konkretisiert "Black Widow"-Pläne
32 Kommentare - Do, 03.05.2018 von N. Sälzle
Eine Regisseurin soll es für "Black Widow" sein. Während wir noch immer auf eine offizielle Ankündigung des Solofilms warten, tauchen nun erste Namen für den Regiestuhl auf.
Frauenpower pur? Marvel konkretisiert "Black Widow"-Pläne

Update: Marvel, wohin das Auge reicht. Aktuell hat das Studio die Kinolandschaft fest im Griff, und so schnell lässt man auch nicht locker. Die einen erwarten mit Hochspannung Avengers 4, die anderen erhoffen sich, bald etwas von den Phase IV- oder gar V-Plänen zu hören. Hauptsächlich die neue Riege an Superhelden sollte dann an der Reihe sein, was aber nicht bedeutet, dass man alle "alten" Helden abschreiben muss.

Ein weiteres Mal gibt es ein Lebenszeichen von Black Widow. So will Justin Kroll von Variety nun erfahren haben, dass sich die Marvel Studios mit mehr als 65 Kandidaten getroffen haben sollen, die für den Regieposten in Frage kommen. Berücksichtigt man die vorangegangenen Meldungen, dürfte ein erheblicher Teil davon weiblich gewesen sein, wenngleich sich Kroll dazu nicht äußert. Jedoch fügt er hinzu, dass man beim Black Widow-Film wohl extrem sorgfältig vorgehe.

++++

Die Hinweise darauf, dass ein Black Widow-Film - nach all der Zeit, muss man schon sagen - in der Mache ist, verdichten sich. 2020 könnte es dann endlich so weit sein, dass Scarlett Johansson ihren wohlverdienten MCU-Solofilm erhält. Das ist aber auch wirklich überfällig! Manch einer mag sagen: Es ist fast schon zu spät.

Dennoch: Die Marvel Studios scheinen an dem Vorhaben festzuhalten, auch wenn wir weiterhin im Dunkeln darüber gelassen werden, wie sich Phase IV des Marvel Cinematic Universe gestalten wird. Dabei könnte Chris Evans den Film versehentlich sogar schon vor ein paar Monaten bestätigt haben. Der nächste Hinweis auf Black Widow erfolgt durch die Meldung des Hollywood Reporter, man habe sich mit Regisseurinnen wie Deniz Gamze Ergüven (Mustang), Chloe Zhao (The Rider) und Amma Asante (A United Kingdom) getroffen, um eine mögliche Zusammenarbeit zu besprechen. Unter anderem, denn es gibt wohl noch mehr Kandidatinnen. Justin Kroll von Variety kennt noch zwei weitere: Ihm zufolge sind auch Maggie Betts (Novitiate) und Angela Robinson (Professor Marston & The Wonder Women) für den Job im Gespräch.

Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen, die Suche läuft nach wie vor. Über die inhaltliche Ausrichtung ist bisher nichts bekannt, wenngleich das durchaus nachvollziehbare Gerücht kursiert, dass Black Widow ein Prequel sein wird, das zeitlich vor den Avengers-Filmen angesiedelt ist und Natasha Romanoffs Vergangenheit als KGB-Agentin beleuchtet. Der erste Versuch dieser Art wäre das nicht. Sieht man mal von Captain America - The First Avenger ab, so wird uns auch Captain Marvel in vergangene Zeiten entführen, spielt dieser Film doch in den 1990er Jahren.

Erfahre mehr: #Comics, #Superhelden, #Marvel
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32 Kommentare
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MobyDick : : Moviejones-Fan
07.05.2018 17:49 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.411 | Reviews: 17 | Hüte: 123

Sind alles probate Argumente, wenngleich ich das etwas anders sehe, da es mal so oder so laufen kann. Nicht immer sind betroffene Parteien die besten Regisseure für das vorliegende Werk. Andererseits habe ich auch bei bestimmten Filmen gedacht, dass ein anderer Regisseur das Werk vielleicht besser gemacht hätte. Hier mal ein paar Beispiele, die über den Männer-Frauen-Tellerrand hinaus schauen und sich mehr der Diversifizierung zuwenden:

Pro-Quote der betroffenene sagen wir mal "Minderheit":

- Drachenläufer: Ein in meinen Augen exzellenter Film, der allerdings in meinen Augen den enzigen Makel hat, dass der Regisseur eben NICHT Afghaner ist. Hier wäre evtl. ein intimerer Blickwinkel für das Endresultat leicht besser gewesen.

- Ghandi: Ganz klar ein Meisterwerk von Atteborough, aber ab einem bestimmten Punkt wird der Film sehr redunddant und kann in meinen Augen keine neuen Impulse mehr setzen. Auch hier: Vielleicht wäre ein indisch(-stämmiger) Regisseur auch besser geeignet gewesen, die letzten Stationen besser zu vermitteln.

Und jetzt ein zumindest streitbarer Fall von Contra:

- Schindlers Liste wird gemeinhin als Meisterwerk angesehen, aber für mein Empfinden liefert Spielberg ein Werk ab, das leider nicht sein ganzes Potential entfalten kann, zu sehr ist (wie gesagt, nur mein Empfinden) die Violine präsent, zu wenig wird über Schindlers Innenleben preis gegeben, unnötigerweise wird eine "rote" emotionale Szene eingebaut, der Antagonist bekommt deutlich mehr "Sympathien" als er es verdienen sollte. Usw., hier wäre vielleicht ein unbefangener Regisseur, der keinerlei Bezug zum Sujet hat, evtl. besser geeignet gewesen. ich will jetzt nicht jemanden wie Werner Herzog ins Rennen werfen, aber beispielsweise einen Mann wie Radu Mihaileanu bei "Geh und Lebe".

Daher denke ich, auch wenn es ein notwendiger Schritt ist, dass solche Zeichen nicht unbedingt die richtigen Zeichen sind. Aber wie gesagt, auch ich habe die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen, wir beide pauschalisieren hier auch nicht und stehen auch irgendwie auf derselben Seite, nur das Ausmasss unserer Meinung ist unterschiedlich.

Dünyayi Kurtaran Adam
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Silencio : : Moviejones-Fan
07.05.2018 15:31 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 552 | Reviews: 39 | Hüte: 43

@MobyDick:

Solche "Diskriminierung" ist aber im Rahmen der Gleichstellung durchaus geboten, denn anderenfalls ändert sich nie was. Frauen werden keine Regisseurinnen, weil es keine Jobs für sie gibt, es gibt keine Jobs für Regisseurinnen, weil es nicht genug Bewerber gibt. Deswegen ist ein Zeichen zu setzen und zu sagen "Ihr seid ausdrücklich willkommen" nicht verkehrt.

"Denn das eine ist eine Vision, das andere ist einfach nur Stimmungsgefolge, ohne auf die inhaltlichen und qualitativen Aspekte zu achten."

Aber gerade DAS man 65 Regisseurinnen eingeladen hat, eben nicht die erstbeste genommen hat, ist doch ein Zeichen, dass es inhaltliche und qualitative Fragen gibt, die Marvel sich beantworten lassen will, es also durchaus auf Kompatibilität ankommt. Mit einer Vision bist du im MCU eh eher fehl am Platze, das ist klassisches Produzentenkino, wo das "Personal" nix zu melden hat. Da gibt es durchaus Änderungen bzw. Ausnahmen (Waititi, Gunn, Black), aber "Autorenkino" (im allerweitesten Sinne) ist das nicht.Davon ab: Visionen findet man erst, wenn man nach denen sucht. Die wenigsten Regisseure und Regisseurinnen werden wohl einfach bei Marvel einen Fuß in die Tür kriegen...

"Auch wenn ich der Meinung bin, dass mehr Regisseurinnen nötig sind, glaube ich auch, dass Männer genauso weibliche Filme drehen können"

Das können sie, keine Frage, das tun sie auch seit Anbeginn des Kinozeitalters. Das ändert aber eben nichts daran, dass Frauen ihre eigenen Geschichten nicht erzählen "dürfen", sondern im Hollywood-System untergehen und man das ändern will. Wahre Gleichheit haben wir wohl erst erreicht, wenn eine Frau den neuen "Batman" drehen kann, ohne dass jemand mit der Wimper zuckt. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg...

Problematischere Aspekte, die Regisseure mitbringen könnten, wie den "Male Gaze", lasse ich jetzt mal ganz bewusst außen vor, da verkompliziert sich die Sache nämlich ungemein...

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MobyDick : : Moviejones-Fan
07.05.2018 12:38 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.411 | Reviews: 17 | Hüte: 123

Silencio:

Will jetzt keine megalange Diskussion vom Zaum brechen, zumal wir beide ja der Meinung sind, dass es eindeutig zu wenige Regisseurinnen gibt, und man das fördern muss/ zumindest sollte. Auch stimmt es, dass mit Frau DuVernay nichts mehr zu tun hat.

ABER:

Auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen, ich finde es eine Aussage, wenn gesagt wird: "Wir finden, diesen Charakter/Film sollte eine Frau inszenieren, weil sie das besser machen dürfte, und wir haben da jetzt mal die eine oder andere Regisseurin im Blick."

Es ist für aber auch eine ganz andere Aussage, wenn man sagt: "Wir haben jetzt keinen genauen Plan, daher laden wir mal über zwei Dutzend Regisseurinnen, und nur Regisseurinnen ein, und hören uns an, was sie sagen. Männer? Pah!"

Denn das eine ist eine Vision, das andere ist einfach nur Stimmungsgefolge, ohne auf die inhaltlichen und qualitativen Aspekte zu achten.

Auch wenn ich der Meinung bin, dass mehr Regisseurinnen nötig sind, glaube ich auch, dass Männer genauso weibliche Filme drehen können (und ich rede jetzt nicht nur von soclhen Schnulzenfilmchen, sondern von solchen Namen wie Almodovar oder Bergmann), und die Person hinter der Kamera hat keinerlei köperliche Vor- oder Nachteile durch das Geschlecht und geistig ist bei beidem Dünpfiff durchaus möglich.

Wenn also eine Stellenausschreibung nur auf das Geschlecht beschränkt ist, obwohl die Anforderungen des Berufs das nicht rechtfertigt, dann ist das für mich diskriminierend, und da ist es egal ob der Gedanke dahinter ein nobler ist. Dann muss man es halt ein bißchen anders aufziehen.

Dünyayi Kurtaran Adam
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Silencio : : Moviejones-Fan
04.05.2018 18:09 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 552 | Reviews: 39 | Hüte: 43

@Moby:

" Und bei dieser Anzahl von Interviews ist es auch eine andere Form der Diskriminierung."

Ne, sorry. Wenn du meinst, dass das Regisseurinnen gegenüber eine Diskriminierung ist (weil sie keine anderen Filme angeboten bekommen), können wir uns da unter Umständen drauf einigen. Wenn du allerdings meinst, das wäre eine Diskriminierung männlichen Regisseuren gegenüber, dann muss ich entgegnen, dass die genug andere Chancen haben, die sie auch wahrnehmen UND Frauen hinter der Kamera in Hollywood so unterrepräsentiert sind, dass das allenfalls ein Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Mal abgesehen davon: das hat sehr wenig mit Ava DuVernay bei WB zu tun.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
04.05.2018 13:58 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 11.673 | Reviews: 1 | Hüte: 241

Da beneide ich dich schon sehr, ich finde Berlin richtig geil! Und ich wette du hast Infinity War auf IMAX gesehen @MobyDick: Leider nicht frown cry vollhouse und ich habe kein Bock unten zu sitzen. Ich gehe da wieder hin. Mitte mai. Da haben die alle den Film ehe schon gesehen laughing ...ich hatte nur kein Bock mehr auf München gehabt. Also habe ich mich versetzen lassen xD

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MobyDick : : Moviejones-Fan
04.05.2018 13:45 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.411 | Reviews: 17 | Hüte: 123

Chris:

Da beneide ich dich schon sehr, ich finde Berlin richtig geil! Und ich wette du hast Infinity War auf IMAX gesehen :-D

Dünyayi Kurtaran Adam
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MobyDick : : Moviejones-Fan
04.05.2018 13:44 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.411 | Reviews: 17 | Hüte: 123

Silencio:

Definition von Übers Bein Brechen - steht wahrscheinlich auch genauso im Duden:

Disney hat Interviews mit 65 Regisseurinnen, nur um eine geeignete Regisseurin für Black Widow zu finden. Und bei dieser Anzahl von Interviews ist es auch eine andere Form der Diskriminierung.

Dünyayi Kurtaran Adam
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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
04.05.2018 13:14 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 11.673 | Reviews: 1 | Hüte: 241

@MobyDick:

Darauf habt man doch seit avengers gewartet. Und ich freue mich dich wieder bei uns zu haben smile PS: jetzt bin ich auch ein Berliner. Raus aus schicki micki München, rein in der Dirrrty Berlin laughing

@Silencio:

aber durch ihre Big Barda-Aussage (wer kennt die außerhalb von Comicfans? Verdammt, es gibt wahrscheinlich so einige Comicfans, die die nicht kennen...) auch Geekcred einholen.

DC v Marvel, haben schon bewiesen, das man aus unbekannten Charakteren bekannt machen. Hier liegt das Problem eher an WB und was die Autoren aus der Drehbuch machen wird ...

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Silencio : : Moviejones-Fan
04.05.2018 13:03 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 552 | Reviews: 39 | Hüte: 43

@MobyDick:

"Die weiblichen Namen ohne nennenswerte Veröffentlichung sind einerseits aus der Not heraus geboren, weil es tatsächlich einfach zu wenige bekannte und versierte Regisseurinnen gibt, und zum anderen - wie von mir versucht zu erklären - weil diese Darstellerinnen-Regisseurinnen genau wissen, wie die Traumfabrik funktioniert und daher ohne Murren eine professionelle Auftragsarbeit hinkriegen könnten."

Und genau der erste Teil ist es, der Ava DuVernay eben ihren goodwill bei den Studios behalten lässt. Wer glaubt, dass Hollywood wirklich eine Meritokratie wäre, ist durch und durch auf dem falschen Dampfer, da haben Männer das Sagen, selbst wenn sie allenfalls mittelmäßigen Quark raushauen. Anderenfalls kann man sich Brett Ratners Erfolg (der RatPac-Deal mit Warner zB) nicht erklären. Und diese Darsteller-Regisseurinnen sind nur, weil sie vielleicht wissen, wie Hollywood funktioniert, nicht automatisch fähigere Leute für den Job, das ist bei den Männern ja auch nicht immer der Fall. Vor allem aber ignoriert das, dass die DuVernay schon seit knappen 20 Jahren in Hollywood unterwegs ist und man sie durchaus als Business Insiderin bezeichnen kann...

"Auf alle Fälle gibt es zu wenige Regisseurinnen, aber es deswegen übers Bein zu brechen, ist möglicherweise auch der nicht 100% richtige Weg, aber auch hier, wer weiß das schon..."

Definiere mir mal bitte "übers Bein brechen". Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Warner irgendwer sitzt, der Millionen in ein Projekt steckt, wenn er nicht meint, er könnte seine Investition nicht zurückkriegen. Wenn ein Mann engagiert wird, diskutiert man allenfalls über seine mittelmäßigen Filme. Wenn eine Frau engagiert wird, redet man über ihre mittelmäßigen Filme und über den Fakt, dass sie eine Frau ist...

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MobyDick : : Moviejones-Fan
04.05.2018 11:12 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.411 | Reviews: 17 | Hüte: 123

Silencio:

Das mit dem Herzensprojekt gebe ich dir teilweise recht, das kann auch deutlich in die Hose gehen. Ist es aber bei DuVernay nicht und es ist der einzige bisher nennenswerte Film in ihrer Vita, daher weiss man es halt einfach noch nicht. Auch dass man nicht weiß, wann WB sie untrer Vertrag genommen hat ist richtig, nur wirkt es für die Außenstehenden wie, als ob sie nach Wrinkle of Time engagiert worden wäre, und das hätte es bei den anderen männlichen von mir genannten Namen so nicht gegeben, so dass es auf den ersten Blick einfach wie eine PC Aktion wirkt. Dass sie mit ihren Big Barda Kommentaren massenhaft goodwill einfängt, steht ausser Frage, aber den hatte ein gewisser Snyder auch, und sieh dir an, wo der nach seinen Filmen gelandet ist.

Die weiblichen Namen ohne nennenswerte Veröffentlichung sind einerseits aus der Not heraus geboren, weil es tatsächlich einfach zu wenige bekannte und versierte Regisseurinnen gibt, und zum anderen - wie von mir versucht zu erklären - weil diese Darstellerinnen-Regisseurinnen genau wissen, wie die Traumfabrik funktioniert und daher ohne Murren eine professionelle Auftragsarbeit hinkriegen könnten. Eine gewisse Sophia Copolla zum Beispiel könnte ich mir beim besten Willen nicht an einem Superheldenfilm vorstellen, am ehesten noch bei Sandman...

Eventuell könnte auch eine der Regisseurinnen von Jessica Jones Staffel 2 - allesamt für mich Unbekannte - den Durchbruch feiern, wer weiß das schon.

Auf alle Fälle gibt es zu wenige Regisseurinnen, aber es deswegen übers Bein zu brechen, ist möglicherweise auch der nicht 100% richtige Weg, aber auch hier, wer weiß das schon...

Dünyayi Kurtaran Adam
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Silencio : : Moviejones-Fan
04.05.2018 10:41 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 552 | Reviews: 39 | Hüte: 43

@Moby:

Mit der DuVernay schnappt Warner sich aber eine potentiell prestigeträchtige Filmemacherin, zusätzlich sind die "New Gods" selbst unter Fans eher Nischenfiguren. Damit könnten sie theoretisch auf die Nase fallen, aber das ist bei denen seit etlichen Jahren schon Geschäftspraxis. Außerdem wissen wir ja nicht, wann die Deals über die Bühne gegangen sind, die Verträge hätten theoretisch schon unterschrieben sein können, bevor "A Wrinkle in Time" am Box Office untergegangen ist. DuVernay bringt Kritikerwohlwollen mit, denn die vergessen "Selma" nicht so schnell, kann aber durch ihre Big Barda-Aussage (wer kennt die außerhalb von Comicfans? Verdammt, es gibt wahrscheinlich so einige Comicfans, die die nicht kennen...) auch Geekcred einholen.

Dann muss ein Leidenschaftsprojekt nicht unbedingt gut laufen, frag mal den Affleck mit "Live by Night", deswegen finde ich das schon ein bisschen extrem, wenn man ihr den Erfolg mit "das lag ihr halt am Herzen" absprechen will. Die Dunst hat noch keinen Film veröffentlicht, ob sie eine gute Regisseurin ist, wissen wir nicht. DuVernay hat allerdings 20 Regiecredits, 13 Autorencredits und 19 Produzentencredits - und 99 weitere, die sich nicht so einfach einordnen lassen - in der imdb vorzuweisen. Da kann man echt nicht von einer Newcomerin sprechen, die ist schon Jahre in Hollywood unterwegs.

Und wenn Warner demnächst wieder irgendeinen Typen engagiert, wird wahrscheinlich nur über seine Filmographie geredet, nicht darüber, dass man versucht, es übers Knie zu brechen, um mehr Männer zu engagieren...

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MobyDick : : Moviejones-Fan
04.05.2018 09:43 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.411 | Reviews: 17 | Hüte: 123

Chris: Danke dir, mein Freund, hatte 2 Monate lang ein Leben ohne MJ, aber Infinity War hat mich wieder reingezogen, Mist :-p

Dünyayi Kurtaran Adam
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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
04.05.2018 09:15 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 11.673 | Reviews: 1 | Hüte: 241

Sich an New Gods austoben! schön wieder was von dir zu lesen, mein Freund MobyDick: smile ... also zu deinen Kommentar zu New gods of genises. Ich habe zwar ihrer komische Disney Klischee Film nicht gesehen. Aber ich glaube bei New gods, kann sie gute Stories daraus machen. Vor 3/4 Jahren sagte sie selbst, sie sei ein großer Fans von Big barda. Und barda Hintergrund Geschichte is so in New gods verankert, das sie es nur besser machen kann. Oder WB versalzt ihr die Suppe ... dann wars es mit New gods of Gurken innocent

@Duck:

ohhh doch, hab ich xD

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
04.05.2018 08:50 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 5.079 | Reviews: 24 | Hüte: 293

@Chris
Ok, du hast meinen Einwand aber mal absolut nicht verstanden, damit sei alles gesagt zu diesem Thema.

@Frauen-Mann-Thema
Bin da bei Silencio wenn er schreibt, "Nur Person A kann Geschichten über Personengruppe A erzählen" ist natürlich ein ziemlich reduktiver Ansatz, da da es unzählige Gegenbeispiele gibt. Gebe ihm aber auch Recht: aber im Grunde ist es nicht verkehrt, wenn Frauen die gleichen Chancen kriegen wie Männer...
Und auch MobyDick muss man Recht geben: Auch ich denke, dass es eher auf das Gespür als auf das Geschlecht des Künstlers ankommt. Ganz ehrlich, ich denke Wonder Woman hätte genausogut von irgendeinem xbeliebigen Auftragsregisseur männlicher Herkunft sein können.

Also so gesehen - das Thema wird uns noch lange verfolgen^^

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MobyDick : : Moviejones-Fan
03.05.2018 18:04 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.411 | Reviews: 17 | Hüte: 123

Nachtrag:

Nicht falsch verstehen, ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn mehr Frauen ihre Chancen kriegen, aber es auf Teufel komm raus übers Knie zu brechen, halte ich einfach für falsch. Wem ich beispielsweise neben Bigelow auch zutrauen würde, einen guten Blockbuster abzuliefern, wären auf die Schnelle Annete Bier, Angelina Jolie, und mit Abstrichen auch Drew Barrymore und Kirsten Dunst oder Scarlett Johannson, da sie einfach die Mechanismen in Hollywood kennen (siehe auch Jon Le Favreau, der als mittelmäßiger Regisseur einfach sich an Marvel angepasst hat undn nun einen Blockbuster nach dem anderen dreht)

Dünyayi Kurtaran Adam
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