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Tron - Legacy

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Visuell meisterhaft.

Tron Legacy Kritik

Tron Legacy Kritik
0 Kommentare - 23.02.2012 von cayman2300
In dieser Userkritik verrät euch cayman2300, wie gut "Tron - Legacy" ist.

Bewertung: 4 / 5

Gut, hier mal eine Frage: An was müsst ihr denken, wenn ihr den Namen Tron hört? -etwas bedrohliches, etwas unbekanntes? -an Computer? -oder was auch immer? Ich persönlich verband mit dem Namen Tron anfangs irgendeine unbekannte Technik und ich denke, nachdem ich den Film geschaut hatte, dass ich mit meiner Vermutung Recht hatte. Die Handlung bezieht sich genau auf diese unbekannte Technik. In [b]Tron Legacy[/b] geht es um eine Computerwelt, genannt der Raster. Erschaffen wurde es vom jungen Mediengiganten und Technikpionier Kevin Flynn. Begeistert erzählte dieser seinem Sohn Sam alles von ihr. Doch dann verschwand er urplötzlich und Sam wurde von Flynns Eltern aufgezogen. Knapp 20 Jahre danach macht sich Sam auf die Suche nach seinem Vater und landet in dieser Welt. Dem Raster. Beherrscht von einer diktatorischen Intelligenz, genannt Clou. Sam stößt nach einigen Ereignissen auf Clou, der ein Ebenbild seines Vaters ist. Nachdem dieser versucht Sam zu töten, da er als Mensch nicht angesehen, in einer Welt von Bytes, ist, wird Sam von der mysteriösen Quorra gerettet, welche Sam zu seinem richtigen Vater bringt. Die Handlung des Films ist nicht besonders einfallsreich und bietet keine großen Überraschungen. Die Charaktere sind nicht gerade ein gutes Beispiel für emotionale Tiefe, aber langweilen zum Glück nicht. Der beste Darsteller ist [b]Jeff Bridges[/b], der einmal als alter Greise Flynn und einmal als junger Clou sein bestes gibt. Gerade Clou ist als Bösewicht gelungen und ist ein guter Gegenspieler, der auch nicht gerade zimperlich vorgeht. Aber wie geht das überhaupt, ein alter und junger Bridges? Alles der Reihe nach. [b]Garrett Hedlund[/b] verkörpert den Sohn Sam Flynn, auf welchen die Geschichte ausgelegt ist. Er liefert eine gute Leistung ab und Tadeln über ihn kann man nicht. Aber gegen den charismatischen Bridges sieht er kein Land. Das gilt übrigens für alle Darsteller. [b]Olivia Wilde[/b] spielt die geheimnisvolle Quorra und liefert eine wesentlich bessere Leitung ab, als bei [b]Cowboys and Aliens[/b]. Sie ist sehr sympathisch und geht in ihrer Rolle voll auf. Aber die gute Leistung der Schauspieler täuscht aber nicht über die flache Charaktere, sowie der eher generischen Story hinweg. Gut [b]Michael Sheen[/b] als der Partlöwe Zuse ist gut für manch Lacher gut und erinnert etwas an den Joker. Dennoch, ich hätte es mir gewünscht, wenn der Film etwas mehr über die sozialen Umstände zeigen würde, in welchen sich die Bevölkerung tummelt. Ansatzweise wird dies sogar mit Festnahmen der Polizei gezeigt und auch in der Partszene, aber das ist mehr als dürftig. Den der Raster ist als Welt wahnsinnig interessant und überwältigend, aber leider wurde dieses Potential nicht genutzt. Gerade wenn ich von überwältigend sprach, da gibt es zwei Aspekte im neuen Tron-Film, der jeden Skeptiker überzeugt. Erstens: [b]TRON LEGACY IST EIN TECHNIK-BRETT![/b] Dieser Film ist das bisher beste in Sachen Technik und Effekt, was ich gesehen habe! Alles bis ins kleinste Detail scharf. Alles in einen genialen Computerstil gehalten. Alles so lebendig! Es ist einfach nur unglaublich. Es ist genial. Man kann hier Fiktion von Realität nicht unterscheiden und genau mit dieser Eigenschaft, der faszinierenden Welt, zieht einen Tron Legacy in seinen Bann. Hier mal zurück zur der Frage, wieso es zwei [b]Jeff Bridges[/b] gibt. Er wurde im Film digital verjüngt und so ist es ihm möglich einmal den alten Vater und einmal die teuflische KI zu spielen. Okay, man sieht es dem jungen Jeff an, dass er animiert ist, aber überhaupt so etwas zu wagen verdient Anerkennung und außerdem geht es hier um eine Computerwelt, also doch irgendwie passend diese Animation. Zweitens: [b]TRON LEGACY HAT EINEN GENIALEN SOUNDTRACK![/b] Dieser wurde von [b]Daft Punk[/b] geschaffen und ist einfach nur ein Hörgenuss! Dieser Elektromix, aus Geigen und…äh...Elektro ist grandios und passt perfekt in die Computerwelt des Rasters. Dieser Soundtrack hat etwas mystisches, etwas episches, genial. Hier verdient sich der Film eine goldene Nase. Gut kommen wir zu Schluss: Auf der einen Seite schwächelt [b]Tron Legacy[/b] an seiner eher (generischen) SC-FI-Stroy, die viel Potential gehabt hätte, und interessanten, aber leider flachen Charakteren. Doch auf der anderen Seite brilliert der Film mit einer genialen Optik, die technisch umwerfend ist und einen super klingenden Soundtrack, die zusammen einen in die Welt des Rasters zieht. Denn das macht den Film eigentlich aus, diese unbekannte, brillant dargestellte Welt. Deshalb verleihe ich [b]Tron Legacy 4 von 5 Hüten.[/b]

Tron Legacy Bewertung
Bewertung des Films
810

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