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"Rogue One"-Score: Michael Giacchino hatte nur einen Monat Zeit

Viel Giacchino, wenig Williams

"Rogue One"-Score: Michael Giacchino hatte nur einen Monat Zeit

10 Kommentare - Do, 24.11.2016 von R. Lukas - Schnell musste es gehen, aber Komponist Michael Giacchino zog bei "Rogue One - A Star Wars Story" seinen musikalischen Stiefel durch.

"Rogue One"-Score: Michael Giacchino hatte nur einen Monat Zeit

Als erster Stand-Alone-Film bricht Rogue One - A Star Wars Story mit alten Star Wars-Traditionen. Auf den typischen Lauftext am Anfang müssen wir verzichten, und zum ersten Mal ist nicht John Williams für die Filmmusik zuständig, sondern Michael Giacchino, der auch schon für Star Trek komponiert hat. Und er hatte keine Zeit zu verschwenden.

Giacchino ersetzte Alexandre Desplat, der wegen eines Terminkonflikts von Bord gehen musste. Laut eigener Aussage standen ihm nur viereinhalb Wochen zur Verfügung, um die Musik zu schreiben. Etwas stressig, aber trotz des Zeitdrucks fing er noch mal bei Null an und ignorierte Desplats Vorarbeit, da er Rogue One - A Star Wars Story seinen eigenen musikalischen Stempel aufdrücken wollte. Der Score soll zu 95% Giacchino und neu sein, mit kleinen klassischen Williams-Momenten hier und da, um Akzente zu setzen.

Wovon er sich inspirieren ließ, erklärt Giacchino auch: Rogue One - A Star Wars Story sei in vielerlei Hinsicht wie ein großartiger Zweiter-Weltkriegs-Film, habe aber auch riesig viel Herz. Das wollte er nicht unberücksichtigt lassen. Ja, es ist ein Actionfilm und ein Star Wars-Film und hat alles, was wir erwarten und daran mögen. Gleichzeitig soll es jedoch auch ein unglaublich emotionaler Film sein, und das war es, was Giacchino wirklich gereizt hat. Er liebe es, an Projekten zu arbeiten, die ein emotionales Zentrum haben - keine aufgesetzten, sondern echte Emotionen.

Ihr wisst es sicher längst, Rogue One - A Star Wars Story kommt am 15. Dezember in unsere Kinos.

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MarieTrin
Linguist
Geschlecht | 25.11.2016 | 10:41 Uhr25.11.2016 | Kontakt
Jonesi

Hatte wieder mal den gleichen Gedanken wie @Duck-Anch-Amun. Michael Giacchino hat für Jurassic World einen wunderbaren Score abgeliefert, der sehr schön mit den alten Themen von Williams spielt und dabei auch tolle neue Stücke gebracht hat (As the Jurassic World turns z.B.) Im ersten Star Trek Film (also der Reboot) hatte er mich nicht so überzeugt, da 90% des Scores sehr langweilig waren.

Vll. schafft er es ja auch wirklich frischen Wind in die Star Wars Musik zu bringen, beim letzten Score stachen für mich nur Reys Theme (und the scavenger) und der neue March of the Resistance hervor.

Que la loi soit avec toi!

Tim
King of Pandora
Geschlecht | 25.11.2016 | 00:25 Uhr25.11.2016 | Kontakt
Jonesi

@luhp92
Den gleichen Gedanken hatte ich auch. Musste sofort an King Kong denken. Die Zeit ist also nicht das Problem, eher mit der markanten Musik von John Williams mithalten zu können. Star Wars ist eben Williams. Das wird echt schwer.

MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.11.2016 | 23:21 Uhr24.11.2016 | Kontakt
Jonesi

@Duke, ja, genau. Die Fox Fanfare gibt`s natürlich nicht mehr. Das schwierige an der Star Wars Fanfare wird sein, den Teil, in dem normalerweise die Laufschrift kommt, irgendwie mit anderem Leben zu füllen, wenn Du weisst, was ich meine.

Und hier, was ich mit dem "typischen Schluss" meinte:

@Chris, Vielen Dank für den Hut!

“To be is to do” — Socrates.
“To do is to be” — Jean-Paul Sartre.
“Do be do be do” — Frank Sinatra.

theduke
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.11.2016 | 22:05 Uhr24.11.2016 | Kontakt
Jonesi

@Bond Bin auf den fertigen Score gespannt und hoffe, dass wenigstens (wenn`s schon keine Laufschrift gibt) die Star Wars Fanfare zu Beginn zu hören ist. Meinst du diese hier?

Denn die andere gibt es ja leider nicht mehr.

Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 24.11.2016 | 15:01 Uhr24.11.2016 | Kontakt
Jonesi

Seitdem James Newton Howard bei King Kong als Ersatz für Howard Shore einsprang, nachdem sich Shore und Jackson wegen Meinungsverschiedenheiten trennten, und innerhalb kürzester Zeit trotzdem einen großartigen Soundtrack ablieferte, mache ich mir wegen solcher Meldungen keine Sorgen mehr. Wie gut oder schlecht der Soundtrack ausfällt, werden wir erst im Film hören.

Bloodraven: "That face you make... look I so old to young eyes?"
Bran: "No. Of course not."
Bloodraven: "I do. Yes, I do. When 900 years old you reach, look as good you will not, hmm?"

ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 24.11.2016 | 11:32 Uhr24.11.2016 | Kontakt
Jonesi

@Mr.00 0:

ja, geau das meinte ich. Mit heutigen Music.. nicht nur Queen Bee...Rihanna usw. Ehrlich.. das ist doch kein kunst mehr... okay ein kunst ist es schon, was innerhalbe von tage fertig zu bekommen. Weil das lied bestehe es nur aus "Run the world (Girls)" und das über 3 min lang laughing ... ... xD Hut up dafür smile

MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.11.2016 | 10:47 Uhr24.11.2016 | Kontakt
Jonesi
1

@Chris,

"lieblos produziert und innerhalbe Tage oder woch fertig haben, plus 3-4 Komponisten auf ein Lied, rum gepfuscht"

Hast Du das schon mal gesehen? Das beschreibt in etwa, was Du meinst:

Bild zum Beitrag

“To be is to do” — Socrates.
“To do is to be” — Jean-Paul Sartre.
“Do be do be do” — Frank Sinatra.

ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 24.11.2016 | 10:38 Uhr24.11.2016 | Kontakt
Jonesi

@Duck-Ank-Su-Namun:

Na ja, wenn man auch die heutigen Pop,Rap, HipHop & Rnb Music anhören, klingelt alle gleich, lieblos produziert und innerhalbe Tage oder woch fertig haben, plus 3-4 Komponisten auf ein Lied, rum gepfuscht, die nur aus Wörter wie: "her hey yeah, im a motherfucker rich bitch uhhh huh aha". dann denke ich auch nur "hab die Laufbahn in deren Studios?" . Deswegen wundert mich diese news auch nicht grad wirklich ... :-)

MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.11.2016 | 10:05 Uhr24.11.2016 | Kontakt
Jonesi

Nun denn, Herr Giacchino, dann zeigen Sie mal, was sie unter Zeitdruck so alles zustande bringen. Dass er gut ist, wissen wir ja und er bekam nicht ohne Grund den Oscar für den Soundtrack von "Oben". Die Klänge in den Trailern gefielen mir auch ganz gut. Bin auf den fertigen Score gespannt und hoffe, dass wenigstens (wenn`s schon keine Laufschrift gibt) die Star Wars Fanfare zu Beginn zu hören ist - und zum Schluss der typische "bab-da-dab-da-dab-da-dadada...". Hey, und genau da, finde ich, hat John Williams in den letzten Soundtracks ordentlich versagt, weil er aus irgend einem Grund immer meinte, er muss zwei komplett unterschiedliche Harmonien auf einander folgen lassen, was sich immer etwas "gewollt aber nicht gekonnt" anhörte... (schwer zu erklären: Wisst ihr, was ich meine? Da gibt es das typische Standard-Ending von Star Wars, wenn ausgeblendet wird und zur Star Wars Fanfare gewechselt wird und aber von einem "neuen" End-Theme in anderer Harmonie gekommen wird) und das sollte man einem Profi, wie Williams, niemals vorwerfen dürfen. Schon gar nicht als Laie...

“To be is to do” — Socrates.
“To do is to be” — Jean-Paul Sartre.
“Do be do be do” — Frank Sinatra.

Duck-Anch-Amun
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.11.2016 | 09:53 Uhr24.11.2016 | Kontakt
Jonesi

Ich finde es immer wieder bemerkenswert wie Filmkomponisten ihre Arbeit so schnell fertig bekommen bzw. es so schnell fertig stellen müssen. Wenn man bedenkt wie lange solche Popstars im Studio sitzen, ist dies schon außergewöhnlich.
Bei Giacchino hab ich absolut keine Bedenken. Meiner Meinung nach ehrte er in Juassic World das Vermächtnis von John Williams und fügte neue, passende Komponenten hinzu. Das machten andere wie Hans Zimmer bei MoS (obwohl ich den Soundtrack liebe) doch deutlich schlechter.