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Drei ausschlaggebende Faktoren

Barry Jenkins: Warum er "Der König der Löwen 2" übernimmt!

Barry Jenkins: Warum er "Der König der Löwen 2" übernimmt!
4 Kommentare - Do, 17.12.2020 von R. Lukas
Jeff Nathansons Drehbuch, ein Gespräch mit seinem bevorzugten Kameramann James Laxton und die Tatsache, dass Kollegin Chloé Zhao gerade einen Marvel-Film macht, überzeugten ihn letztlich.

Wer hätte gedacht, dass Barry Jenkins nach Moonlight und Beale Street einen Ausflug zum Königsfelsen unternehmen würde? Wohl die wenigsten, aber genau so kommt es: Jenkins macht für Disney ein Sequel (Prequel?) zum Der König der Löwen-"Realfilm" von Jon Favreau, das möglicherweise Mufasas Origin-Story erzählt, mit Musik von Hans Zimmer, Pharrell Williams und Nicholas Britell. Und er ist selbst überrascht davon.

Während eines Gesprächs mit Eternals-Regisseurin Chloé Zhao für Variety sagte Jenkins, er habe Der König der Löwen (den Zeichentrickfilm) buchstäblich hunderte Male gesehen und daher eine Verbindung dazu gehabt. Und trotzdem sei er skeptisch gewesen, denn wer sei er schon, einen Der König der Löwen-Film zu machen? Kein Der König der Löwen-Sequel, einen Der König der Löwen-Film!

Dann habe er das Drehbuch (wieder von Jeff Nathanson) gelesen und nach vierzig Seiten zur The Farewell-Macherin Lulu Wang gesagt: "Heilige Sch***, ist das gut!", erinnert sich Jenkins. Als er weitergelesen habe, habe er sich weiter von der Seite seines Gehirns gelöst, die gesagt habe, ein Filmemacher wie er mache keinen Film wie diesen, und er habe es sich erlaubt, diese Charaktere und diese Geschichte einfach nur fantastisch zu finden.

Was ihn dann endgültig rumgekriegt habe, sei die Aussage seines Kameramanns James Laxton gewesen, dass diese Art des Filmemachens etwas sehr Interessantes an sich habe, das sie und generell noch nicht viele Leute gemacht haben. Da habe er Disney mitgeteilt, dass er Der König der Löwen 2 liebend gern machen würde, aber er müsse es auf seine Weise machen können - und das Studio habe Ja gesagt! Außerdem: Zhao sei von einem der schönsten Filme des Jahrhunderts, The Rider, zu einem Marvel-Film übergegangen. Also habe er sich gedacht: "Wenn sie es kann, kann ich es auch!", so Jenkins.

Quelle: Variety
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4 Kommentare
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
18.12.2020 11:54 Uhr
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Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.640 | Reviews: 38 | Hüte: 592

Teil 2 sollte tatsächlich eigenständiger sein und mehr neue Ideen reinbringen. Auch das Singen passte nicht so wirklich.Für den Rest sollte man es aber so machen wie bei Teil 1. Animierte CGI-Tiere, die sich dann doch wie Toons verhalten bringen mir persönlich keinen Mehrwert, da man es dann auch einfach beim Zeichentrick-Film belassen kann.

Skeptisch bin ich aber immer noch, ob ein Prequel wirklich so ne gute Idee ist. Wäre Teil 1 eigentsändiger gewesen, dann hätte man einfach diese Idee schon darin verpacken können. Immerhin gab es im Gegensatz zum Original eine Anspielungen, die aber für einen Nebensatz verschwendet wurde. Es würde aber passen, wenn man daraus direkt einen kompletten Film macht anstelle von Neuheiten in Teil 1.
Naja, eine Fortsetzung gibt es so gesehen ja und letztendlich ist die Frage die sich stellt, ob man dann wieder ein 1:1 braucht - immerhin ist DKL 2 ebenfalls ein toller Film. Aber Disney braucht in dieser Situation überhaupt nicht auf Kritiker und Co. hören.

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
17.12.2020 22:13 Uhr | Editiert am 17.12.2020 - 22:14 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 4.250 | Reviews: 46 | Hüte: 396

Wenn Jenkins seinen eigenen Weg gehen darf, könnte Teil 2 das werden, was Teil 1 hätte werden sollen und müssen: Eine völlig eigene und neue Geschichte erzählen, ohne dass man es als Remake ansieht. Und evtl. dürfen die Tiere dann auch mal etwas mehr Emotionen zeigen, also lachen, weinen, Augen verdrehen und so weiter. Denn genau das hat dem Remake gefehlt: Emotionen zu Gunsten einer realeren Darstellung, was einfach nicht gepasst hat. Wenn Löwen sprechen können, dann dürfen sie auch Gesichtsmimiken haben. Meine Meinung. Und bitte ohne Gesangseinlagen. Auch das muss nicht mehr sein.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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theMagician : : Criminal
17.12.2020 12:47 Uhr
0
Dabei seit: 03.05.13 | Posts: 1.678 | Reviews: 0 | Hüte: 52

Im ersten Teil sahen die Tiere schon seeeeeeeehr echt aus. Das ist sowohl ein Vorteil und bedauerlicherweise auch ein Nachteil, denn die Dialoge wirkten dadurch wie aus dem Off. Als würde man für die Tiere sprechen anstatt das die Tiere selber sprechen. Bei The Jungle Book wirkte es sehr viel besser. Ich hoffe sie ändern das im nächsten Teil denn durch diesen Realismus wirkte der Film überhaupt nicht auf mich

You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain’t about how hard you hit. It’s about how hard you can get hit and keep moving forward

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Poisonsery : : Moviejones-Fan
17.12.2020 12:19 Uhr
0
Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 771 | Reviews: 0 | Hüte: 15

Also eine Vorgeschichte würde ich interrassant finden.

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