Trevorrows Vision gestorben

Macht-los: Trevorrow ist raus aus "Star Wars 9" - Springt Johnson ein?

Macht-los: Trevorrow ist raus aus "Star Wars 9" - Springt Johnson ein?
72 Kommentare - Mi, 06.09.2017 von S. Spichala
Vision ist nicht gleich Vision - sie muss Lucasfilm auch gefallen. Die Folge: "Star Wars - Episode IX" braucht einen neuen Regisseur! Der Rian Johnson heißen könnte...
Macht-los: Trevorrow ist raus aus "Star Wars 9" - Springt Johnson ein?

Update: Die Chancen stehen gut, dass der Regisseur von Star Wars - Die letzten Jedi auch der neue Regisseur von Star Wars - Episode IX sein wird. Deadline sieht Rian Johnson in der Pole-Position, um Colin Trevorrow zu ersetzen.

Insidern zufolge ist zwar noch nichts fix, aber es soll definitiv in der Luft liegen. Ursprünglich hatten Disney und Lucasfilm ohnehin die Absicht, Johnson gleich für zwei Star Wars-Filme zu verpflichten, was nun noch in Erfüllung gehen könnte. Und nicht vergessen: Deadline wusste auch als erstes, dass Ron Howard beim Han Solo-Spin-off an die Stelle von Phil Lord und Christopher Miller treten soll.

++++

Die Macht war wohl nicht mit ihm oder zumindest nicht so, dass Lucasfilm auch happy ist - Colin Trevorrow ist raus aus Star Wars - Episode IX! Man war sich einig, die Visionen zum für 2019 anstehenden Sequel zu Star Wars - Die letzten Jedi gehen zu weit auseinander. Lucasfilm dankt zwar nett für die wunderbare Zusammenarbeit im Entwicklungsprozess, die Regie soll dann aber doch jemand anderes übernehmen. Wer wohl das stattdessen das Zepter ergreifen darf?

Verwundern dürfte Treverrows Abschied allerdings nicht, schon früher wurde Kritik an ihm laut und bekanntlich wurde der britische Schreiber Jack Thorne (A Long Way Down) verpflichtet, um das Drehbuch von Star Wars - Episode IX zu überarbeiten. Das Skript stammte ursprünglich aus der Feder von Trevorrow und dessen Schreibpartner Derek Connolly. Mit einem neu aufgelegten Drehbuch und anderem Regisseur dürfte Trevorrows Vision damit recht deutlich als ausradiert gelten.

Angesichts der langen Postproduktionszeit von Star Wars - Episode IX bleibt für den geplanten Kinostart am 23. Mai 2019 nicht so viel Zeit für langes Suchen, wenn man den Termin halten will. Über diese Entwicklung dürften also beide Seiten nicht besonders glücklich sein...

Quelle: Deadline
Interessante Meldungen
Aktuelle News
Mehr zum Thema
Mehr zum Thema
DVD & Blu-ray
AmazonAmazonAmazonAmazon
Horizont erweitern

Was denkst du?
72 Kommentare
Avatar
ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
09.09.2017 19:44 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 11.185 | Reviews: 1 | Hüte: 232

Neue Gerüchte zu folgen. Es gibt viele weitere Gründe wieso Trevorrow gefeuert wurde. 1. Er sei von sich so überzeugt das er es besser weiß, wie er SW9 lenken kann. 2. das Erfolg von JW scheint ihm aufm den Kopf gestiegen zu sein. Und er meinte, das ist alleine seinen Verdienst. 3. Mit SW Produzentin kommen die grad nicht klar miteinander. 4. Er sei ein schwieriger Person. 5. Der flop und den Kritik von seinen Film Book of Henry hat den Gnadenstoß verpasst. 6. Ich habe euch angeschmiert laughingani-hittongue-out

Avatar
LastGunman : : Moviejones-Fan
09.09.2017 19:06 Uhr
0
Dabei seit: 05.09.15 | Posts: 305 | Reviews: 0 | Hüte: 4

Es läuft einfach nicht rund bei Star Wars.

Avatar
Majestix83 : : Moviejones-Fan
08.09.2017 08:57 Uhr | Editiert am 08.09.2017 - 09:06 Uhr
0
Dabei seit: 31.03.16 | Posts: 62 | Reviews: 0 | Hüte: 7

Na ich hätte jetzt aber schon vorausgesetzt, dass die den Bauantrag B-76 ausgefüllt haben, und die Pläne mindestens 9 Monate im zuständigen, imperialen Planungsbüro auf Coruscant im 66sten Untergeschoss ausgehängt waren. Damit eventuelle Anwohner ihren Protest anbringen konnten ;D .

Naja, ganz unbemerkt ist der Todessternbau ja nie gewesen. Abgesehen davon hatte das Imperium zu diesem Zeitpunkt noch die Hoheitsgewalt, und leichten Zugriff auf Rohstoffe und Logistik. Wenn nun eine kleine Splittergruppe, mit kaum vorhandener Infrastruktur und unter Beobachtung der neuen Republik anfängt einen Mond umzubauen, dann ist das doch schon eine andere Hausnummer, meint Ihr nicht? Wurde der zweite Todesstern nicht kurz vor Fertigstellung des ersten begonnen? Das man nach der Erfahrung mit dem Bau des Prototypen, weniger Zeit bei fertigen Produktion braucht, ist normal und logisch, daher fände ich Halbierung der Bauzeit durchaus verständlich.

@Duck

Was das „Star Wars gestorben“ angeht, direkt nach Episode VII war das auch so. Nach einer Nacht drüber schlafen hatte sich das dann, naturgemäß etwas relativiert, und ich wollte mein endgültiges Urteil nach Episode VIII fällen. „Rogue One“ hingegen war reines Fremdverschulden, du musst wissen, um die unerträgliche Leichtigkeit des seins besser zu überstehen, halte ich mir soziale Kontakte, die teilweise ebenfalls sehr Comic, Spiele und Film affin sind, und die wollten nach langem hin und her mal wieder gemeinsam ins Kino, und schlugen „Rogue One“ vor. Und da die Trailer ja ein geringeres Übel versprachen, bin ich mitgegangen. Primär allerdings wegen dem Burger und dem Bier vor dem Film ;).

Naja, komm: Der Antagonist des Films und dessen Vater auf einer, gefühlt 2 Km langen Brücke über einen gähnenden Abgrund. Dazu noch das Hintergrundwissen das in bislang jedem Trilogie beginn bei Star Wars eine gute, vermeintliche Hauptfigur von den Bösen ermordet wurde, und das die vorherigen 90 Minuten quasi ein Remake von Episode IV waren. Spätestens als die bedeutungsschwangere Musik einsetzt, hätte das doch klar sein müssen ;). Da fand ich Qui-Gons Tod in Episode I wesentlich überraschender.

Ich hatte das so verstanden, das der Falken da schon mehrere Jahre stand, aber ich fürchte ich werde mir den Teil noch mal antun müssen. Mit Episode VIII gibt es ja wenigstens einen Vorwand, warum.

Das mit den Namen, wie gesagt, ist ja auch nur mein persönlicher Eindruck. Und AT-AT ist ja so gesehen kein Name sondern eine Typenbezeichnung, fällt da also gar nicht rein ;). Aber vergleich mal Hoth mit Yakku, oder Yoda mit Maz. Erstere hören sich für mich wenigstens wie Namen an, letztere eher wie…Buzzwörter aus irgendeinem Comic für Kinder. Wie die Wörter die beim 60er Jahre Batman während der Prügeleien eingeblendet wurden ("Bamm", "Maz", "Ssssnoke" ^^) . Aber vielleicht ist das ja auch Teil der Neuausrichtung, und somit Gewöhnungssache.

Das Anakin kein Kind von Traurigkeit ist, was das Töten angeht, konnte man ja beim Tusken-Lager in Episode II sehen. Da hat er ja sogar davon berichtet, dass er Frauen und Kinder getötet hat, meine ich. Daher fand ich das jetzt gar nicht so seltsam, insbesondere da er ja den Befehl hatte, alle Jedis auszulöschen, und da zählen Padawane ja nun mal dazu. Aber dass Palpatine gleich einen neuen Namen für ihn parat hatte und Anakin sich direkt so bereitwillig ergeben hat, fand ich auch schlecht gemacht, das stimmt.

Blöde Frage: Was gab es zwischen der PT und der OT, mal abgesehen von den Medichlorianer kram der nur in Episode I vorkam, noch für ungereimtheiten?

Aber da ab heute die zweite Staffel von „The Expanse“ auf Netflix läuft, und Ende September die umstrittene Kurtzman Interpretation einer Star Trek Serie, gibt’s bis Dezember erstmal noch genug andere Filme, Serien und potenzielle Aufreger, die (für mich) Vorrang haben ;) .

Avatar
Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
07.09.2017 20:53 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 4.529 | Reviews: 16 | Hüte: 253

@sully
Ohne eine Experte in intergalaktischer Bauingenieur-Kunst zu sein, würde ich auch denken, dass schon eine einfache Konstruktion eine Menga an Anträge braucht cool

Avatar
MrBond : : Moviejones-Fan
07.09.2017 18:21 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 1.955 | Reviews: 9 | Hüte: 221

@Sully

Ich glaube, Du schaust zu viel Asterix laughing

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

Avatar
Sully : : Elvis Balboa
07.09.2017 18:10 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.411 | Reviews: 30 | Hüte: 315

@Mr.Bond

Nein, für Umbauten müssen Anträge gestellt werden. Und Anträge und Anträge und Anträge.Das würde auffliegen

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

Avatar
MrBond : : Moviejones-Fan
07.09.2017 16:15 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 1.955 | Reviews: 9 | Hüte: 221

@Duck

"Die Sache mit dem Planeten kann ich jetzt nicht beantworten, da müsste ich nochmals den Film schauen. Aber so gesehen schaffte es auch das Imperium den zweiten Todesstern innerhalb weniger Jahre zu bauen, während man für den ersten Jahrzehnte brauchte ;)"

... was im Übrigen auch niemand mitbekommen hatte. Todesstern Nr. 1 wurde so um die 22 Jahre lang gebaut - niemand hat was davon mitbekommen, bis man die Pläne erbeutete... Da kann man auch mal heimlich einen Planeten umbauen, oder nicht?

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

Avatar
Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
07.09.2017 16:04 Uhr | Editiert am 07.09.2017 - 16:07 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 4.529 | Reviews: 16 | Hüte: 253

@Geist
Danke für deine Antwort

@Majestix
Auch dir danke. Ich kann dich schon verstehen, so gesehen bin ich dann aber nicht so tief mit der Materie verwurzelt. Die Sache mit dem EU kann ich nachvollziehen, ich hab nur das "Glück", dass ich nie was davon gelesen oder mitbekommen habe und die Zukunft von SW immer selbst im Kinderzimmer nachgespielt habe. Ich kann jeden verstehen, der mit dem EU aufwuchs und nun enttäuscht oder gar wütend ist.

Star Wars war für mich erstmal endgültig gestorben. Rogue One...
Hier ist ein solches Beispiel, wo ich immer lustig finde. SW war für dich gestorben (und ja nicht nur für dich), trotzdem bist du 1 Jahr später in den nächsten Film gerannt. Konsequent ist dies ja nicht und finde dies eben lustig, weil ja hier mehrere User bereits "drohen", dass SW für sie gestorben ist^^

Zuerst, mit „Handwerklich“ meine ich sowohl das Drumherum
Ok, mein Fehler. Ich ging nur vom CGI und den Settings aus, natürlich gehört das Drehbuch auch dazu.

Episode VII hatte für mich keinerlei überraschende Wendungen oder ähnliches, sogar den Tod einer ehemals wichtigen Hauptfigur, empfand ich als sehr vorhersehbar und fast schon beiläufig abgehandelt.
Ok das ist ne subjektive Wahrnehmung. Für mich waren diese Sekunden auf der Brücke mit Han und Ben echt hart - irgendwie war ich mir nicht sicher was passieren könnte. Im gesamten Kinosaal spürte ich auch die Atmosphäre, welche wirklich zum Anfassen war. Etwas das es in Episode 1-3 nie gab, weil alles vorbestimmt war, oder man mit Charakteren wie Qui-Gon nicht lange genug Zeit verbrachte. Han Solo ist auch so ein Beispiel für die Disney-Nörgler, die sagen, man würde sich nichts trauen, aber gut, das ist ein anderes Thema^^

Auch der „Zufallsfaktor“ kam mir auffallend häufig vor:
Ja, das Drehbuch war phasenweise wirklich schwach ausgearbeitet. Besonders das erste Treffen mit Han und Chewie verläuft mehr als seltsam. Neben dieser unnötigen Actionsszene wirkt es wirklich wie ein Zufall. Da Han aber selbst sagt, dass sie das Schiff schon länger suchen und durch den Start womöglich ein Trackersignal startete (keine Ahnung, hab es mir so logishc erklärt), konnte er es finden. Problem ist dann hier wieder eher Abrahms Darstellung vom Universum, da zu wenig zeit vergeht.
Da wir nicht wissen wie lange der Falke schon auf Jakku steht, ist es auch müßig zu diskutieren ob er noch funktionstüchtig (was er ja durch die Reparaturen an Bord nicht ist) ist.

Zufällig erwacht am Ende des Filmes der jahrelang schlafende R2D2 rechtzeitig um das fehlende Kartenstück zu präsentieren.
Wobei ich mir hier noch ne Erklärung erhoffe. Wenn Rey irgendwie ne Skywalker ist, dann wird es später vielleicht nicht mehr wie ein Zufall wirken. Hier ist dann eines dieser Dinge wo ich einfach sage: abwarten. Es kommen noch 2 Teile (!) und womöglich (!) wird dann vieles klarer.

Namen wie Yakku, D’Qar, Snoke, Kylo, Rey, Maz, Hux, Snap, Unkar Plutt, Connix, etc. wirken im Vergleich zu Tattoine, Coruscant, Nabuu, Mustafa, Palpatine, Anakin, Grievous, etc. irgendwie Stumpfer und simpler, als ob man sich überhaupt keine Mühe gegeben hat, klangvolle Namen zu erfinden
Naja das ist dann wohl eher ne Macht der Gewohnheit oder einfach nur Nörgeln um des Nörgelns willen. Denn woran unterscheiden sich die neuen namen denn von Yoda, Ewok, Jar-Jar, Hoth oder At-At? ^^

Was Anakins Entwicklung angeht, in Episode II wurden die Initialzündungen doch gezeigt und Episode III hat das Ganze auch logisch weiter erzählt, der letzte Punkte auf der langen Liste zur Verwandlung Vader-Werdung, war ja Mace Windus augenscheinlicher Verrat an den Prinzipien des Jedi-Ordens, in dem er Palpatine an Ort und Stelle töten will.
Ja, der Grundstein wird ja schon in Episode 1 gelegt und in Episode 2 sieht man dann erstmals die Verwandlung. Trotzdem warteten die Fans jahrelang auf diese Wandlung, die dann doch sehr willkürlich wirkte. Also ehrlich, der Fall vom Jedi zum kindermördenden Sith war doch mehr als schnell abgearbeitet und lächerlich. Ehrlich, da finde ich, dass selbst Kylo Rens "Fall" deutlich emotionaler und logischer wirkte. Angedeutet auch durch einen schönen Symbolismus.

Vielleicht verstehe ich dich hier falsch, aber Episode III brauchte aufgrund der zeitlichen Lücke auch keinen direkten logischen Sprung zu Episode IV machen.
Mir geht es eher darum, dass Lukas es schaffte mit seiner PT so viele Umgereimtheiten einzubauen, dass einem schwindelig wird. ich glaube diese Logikfehler sind jedem bekannt, ein sauberer Übergang sieht meiner Meinung nach anders aus. Wer sich ernsthaft über die Namen aufregt, der muss sich zwangläufig auch darüber aufregen^^

Hingegen wirkt die Welt von Episode VII wie fünf Minuten nach dem Ende von Episode VI und das ist einfach keine glaubwürdige Entwicklung für mich. Auch das innerhalb von drei Jahrzehnten niemand bemerkt, das die First Order mal eben einen ganzen Planeten umbaut ist nicht logisch erklärbar.
Naja, liegt dies nicht auch daran, dass man anders als bei der PT (wo der Ausgang von Minute 1 bekannt war) nicht weiß wie Episode 7 beginnt und was eigentlich das Ziel ist. Ich kann dir nicht sagen wie Episode 9 enden wird, wusste aber schon in Teil 1, dass Anakin zu Vader wird oder Obi-Wan überlebt.
Die Sache mit dem Planeten kann ich jetzt nicht beantworten, da müsste ich nochmals den Film schauen. Aber so gesehen schaffte es auch das Imperium den zweiten Todesstern innerhalb weniger Jahre zu bauen, während man für den ersten Jahrzehnte brauchte ;)

Sorry für die Textmasse und schreib- und grammatikfehler, im nachgang wäre eine PN wohl besser gewesen :|.
Kein Problem, dafür ist das Forum ja auch da und ich denke nicht, dass wir jemand mit unserer Diskussion (welche aber bestimmt schon 100 mal geführt wurde^^) stören. Für Grammatikfehler entschuldige ich mich nicht und erwarte keine Entschuldigungen, da sind einige hier unterwegs mit deutlich "kreativerer" Schreibweise^^

Avatar
Majestix83 : : Moviejones-Fan
07.09.2017 13:39 Uhr
0
Dabei seit: 31.03.16 | Posts: 62 | Reviews: 0 | Hüte: 7

Zum Vergleich Episode III und Episode VII (ich versuche mich kurz zu fassen da der Abschnitt zuvor schon sehr lang ist):

Zuerst, mit „Handwerklich“ meine ich sowohl das Drumherum (Ausstattung, Effekte, etc.), als auch das Drehbuch. Denn ich interpretiere das Schreiben eines guten Drehbuches, das Entwickeln von logischen Handlungsabläufen und Figuren ebenfalls ein großes Stück weit als Handwerk (Buchautoren wie Andreas Eschbach sehen das z.B. auch so).

Bei der CGI sind wir uns einig, denke ich. Daher will ich jetzt auch nicht weiter drauf eingehen (einzig das ich die CGI bei Herr der Ringe ab dem zweiten Teil bis zuletzt zum Hobbit wesentlich schlimmer fand als in der Prequeltrilogie, aber das ist auch wieder Geschmackssache).

Komplexität der Handlung:

Ich hätte auch als Vergleich Episode I oder II nehmen können, aber auch da hab ich zumindest von den Handlungsabläufen her, eher den Eindruck gehabt, dass man sich Gedanken über einen logischen Ablauf (im Sinne von Aktion/Reaktion) gemacht hat (bei der Charakterentwicklung gebe ich dir bei Episode I übrigens recht). Mit „komplex“ meine ich natürlich keinen Inception oder Dark Knight (um mal andere Blockbuster als Vergleich zu haben), sondern schlicht das die Handlung nicht einfach nur gradlinig dahinplätschert. Episode VII hatte für mich keinerlei überraschende Wendungen oder ähnliches, sogar den Tod einer ehemals wichtigen Hauptfigur, empfand ich als sehr vorhersehbar und fast schon beiläufig abgehandelt. Ganz anders als zum Beispiel die Tode von Qui-Gon in Episode I oder gar Obi-Wans Tod in Episode IV. Die verschiedenen Standorte wirkten auf mich, vermutlich mangels ausreichender Exposition, wie zufällig aneinander geklatschte Orte welche von einer Liste abgehakt wurden. Auch der „Zufallsfaktor“ kam mir auffallend häufig vor: Zufällig ist da der voll Funktionsfähige Millennium Falcon (der, trotz jahrelanger Lagerung auf einem Planeten auf dem Schrott ähnlich einer Währung gehandelt wird, anscheinend hervorragend gewartet und von Sand und Plünderern beschützt wurde), zufällig trifft man auf das Schiff von Han Solo, der zufällig eine Schmugglerbar kennt die sich zufällig gefühlt zwei Bäume weiter um die Ecke von der Rebellenbasis befindet. Zufällig steht man dann auch genau richtig, um den Todesstrahl auf dem Weg zur neuen Republik (bestehend aus einem Planeten) am Himmel sehen zu können. Zufällig erwacht am Ende des Filmes der jahrelang schlafende R2D2 rechtzeitig um das fehlende Kartenstück zu präsentieren. Auch so simple Sachen wie Namensgebung wirken auf mich wie schnell dahingeschludert (wobei das jetzt sehr stark persönliche Ansichtssache ist): Namen wie Yakku, D’Qar, Snoke, Kylo, Rey, Maz, Hux, Snap, Unkar Plutt, Connix, etc. wirken im Vergleich zu Tattoine, Coruscant, Nabuu, Mustafa, Palpatine, Anakin, Grievous, etc. irgendwie Stumpfer und simpler, als ob man sich überhaupt keine Mühe gegeben hat, klangvolle Namen zu erfinden (bei Rogue One setzt sich diese Form der Namensgebung mit Eadu und Scarif meiner Meinung nach auch fort). Was Anakins Entwicklung angeht, in Episode II wurden die Initialzündungen doch gezeigt und Episode III hat das Ganze auch logisch weiter erzählt, der letzte Punkte auf der langen Liste zur Verwandlung Vader-Werdung, war ja Mace Windus augenscheinlicher Verrat an den Prinzipien des Jedi-Ordens, in dem er Palpatine an Ort und Stelle töten will. Dennoch wirkt die Entwicklung zu Darth Vader weiterhin sehr sprunghaft, das stimmt, auch hier hätte man noch ein bisschen Luft einbauen sollen.

Interne Logik:

Hier will ich aufgrund der Textlänge ebenfalls nicht zu sehr ins Detail gehen (mit genügend Zeit und Platz könnte ich über das gesamte Thema vermutlich einen Roman füllen), zumal, wie du schon sagtest, diese Diskussionen bereits mehrfach geführt wurden. Vielleicht verstehe ich dich hier falsch, aber Episode III brauchte aufgrund der zeitlichen Lücke auch keinen direkten logischen Sprung zu Episode IV machen. Die Geburt von Luke und Leia, der Aufstieg des Imperators sowie das auslöschen der Jedis und Tarkin mitsamt Todesstern reichen hier doch aus, die Weichen sind gesetzt, alles was sich daraus entwickeln wird, ist bekannt. Hingegen wirkt die Welt von Episode VII wie fünf Minuten nach dem Ende von Episode VI und das ist einfach keine glaubwürdige Entwicklung für mich. Auch das innerhalb von drei Jahrzehnten niemand bemerkt, das die First Order mal eben einen ganzen Planeten umbaut ist nicht logisch erklärbar.

Sorry für die Textmasse und schreib- und grammatikfehler, im nachgang wäre eine PN wohl besser gewesen :|.

Avatar
Majestix83 : : Moviejones-Fan
07.09.2017 13:38 Uhr
0
Dabei seit: 31.03.16 | Posts: 62 | Reviews: 0 | Hüte: 7

@Kayin und ChrisGenieNolan:

Vielen dank für Hut, und zuspruch smile .

@duck

Auch dir danke für das Lob und schön wieder von dir zu lesen, nach BvS damals, bin ich ja nicht wieder dazu gekommen groß aktiv zu werden, ich hoffe das ändert sich in Zukunft smile .

Zu deiner Frage ob ich auch vor Episode 7 so über die Prequels gedacht habe, einmal in Kurzform:
Ja hab ich, und auch so in der aufsteigenden Reihenfolge. In der Langform wird dann vielleicht auch erkenntlich, warum:
Mein erstes Star Wars Erlebnis war, ich glaube Anfang der 90er, als die alte Trilogie im Fernsehen lief. Anschließend hatte ich mir dann zwei, drei Comics (damals noch von Carlsen) geholt und musste erstmal enttäuscht feststellen, dass die Geschichten um Uliq Quel-Droma und Co. ja gar nichts mit den Figuren aus den Filmen zu tun hatten (als ich Jahre später in KOTOR auf Korriban dann einen direkten Bezug auf die Comics entdeckte, war die Begeisterung darüber umso größer ^^). Anschließend bin ich dann auf die Bücher gestoßen, die Jedi-Akademie Trilogie von Kevin J. Anderson war da mein Einstieg (meiner Meinung nach, min. genauso gut wie die Thrawn-Bücher) und natürlich die Videospiele (Dark Forces und Co.). Irgendwann mit 17, kam dann die Ankündigung zu Episode I, und die Begeisterung war groß. Als ich ihn dann im Kino gesehen habe, war ich dann nicht wirklich begeistert, allerdings weniger wegen dem politischen Teil oder Jar Jar Binks und Co. sondern eher wegen der Figur von Anakin, die mir als nerviges und vorlautes Kleinkind noch heute auf den Zeiger geht und den Droiden. Allerdings hat mich der legendäre Schwertkampf am Ende damals dermaßen beeindruckt, das ich Episode II einige Jahre später noch mal eine Chance gegeben hab, und mal abgesehen von der schlecht geschriebenen Romanze und den Teilweise arg peinlichen Dialogen zwischen Anakin und Padme, fand ich ihn Okay. Insbesondere aufgrund Ewan McGregor der ja wirklich ein paar tolle Szenen im Film hatte und durch den Handlungsverlauf, dessen Höhepunkt am Ende mit der Mobilmachung der Klonkrieger erreicht wurde. Zu Episode III komme ich gleich noch im Detail. Du siehst, für mich definierte sich Star Wars lange Jahre durch die alten Filme, und durch das Expanded Universe, bevor dann erst die Prequels kamen, die das EU dann noch mal drastisch vergrößerten. Als dann die Disney Übernahme kam, hab ich mir noch nicht so viel dabei Gedacht, die Zeiten in denen ich mir die Bücher kaufte war da schon lange vorbei (ich glaube nach Episode II hörte das aufgrund des Alter auf). Als dann Episode VII mit J.J. Abrahms angekündigt wurde, war die Vorfreunde allerdings nur verhalten. Natürlich war ich gespannt auf eine filmische Fortsetzung, aber von Abrams hatte ich schon da einen äußerst unsympathischen und nur „bedingt Kompetenten“ Eindruck. Der erste große Schlag in die Magengrube kam jedoch, als es hieß das fast alles was Star Wars für mich lange Jahre ausgemacht und definiert hat, für ungültig erklärt wurde. Ich war dann noch so Naiv und glaubte, dass Lawrence Kasdan und Abrahms die Entsorgung des EU wenigstens mit einer besonders guten Story, oder einem langfristigen Plan, rechtfertigen würden. Aber nach Sichtung von Episode VII war auch diese Hoffnung vergangen, und Star Wars war für mich erstmal endgültig gestorben. Rogue One (den ich Handwerklich wesentlich Runder finde) empfand ich trotz einiger Fehler zwar als gewissen Ausgleich (ich ordne den ähnlich wie Episode II ein), aber weiterhin mache ich es von Episode VIII abhängig, ob ich dem ganzen auch in Zukunft noch Aufmerksamkeit widme.

Zu den Vergleichen:

Avatar
MD02GEIST : : Godzilla Fan #1
07.09.2017 09:34 Uhr | Editiert am 07.09.2017 - 09:41 Uhr
0
Dabei seit: 01.01.13 | Posts: 2.077 | Reviews: 13 | Hüte: 158

@ Duck
Die Kaiju Eiga Frage beanworte ich dir gerne. Also solange der Film selber in Japan gedreht wird und der Regiesseur gewillt ist, dann habe ich auch keine Probleme.

Der Regisseur muss sich nur im klaren sein, dass er jetzt eben einen Kaiju Eiga dreht. Natürlich hat Toho - wie letztens bekannt wurde - Steven Soderbergh für ein MATANGO (1963) Remake total abblitzen lassen. Das war echt krass, aber hier handelte eben die Geschäftsführer-Schiene und nicht die Fans.

Die Diskussion um Soderbergh war hier sehr kurzlebig und die meisten waren hier nicht negativ eingestellt, sondern neugierig! Es herrschte jetzt kein negatives Entsetzen von Seiten der Fans. Ich persönlich war nur überrascht, dass überhaupt ein Remake geplant war!

Wenn du zwei Namen haben willst, welche ich persönlich für geeignet halte? Jörg Buttgereit und John Carpenter.

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
Avatar
Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
07.09.2017 08:27 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 4.529 | Reviews: 16 | Hüte: 253

@Geist
Geschieht dies denn nicht schon die ganze Zeit? Analysieren nicht Fans wie du das die ganze Zeit? Rümpfen sie etwa nicht? Nehmen sie einen Film oder die Filme nicht auseinander?
Wenn ich jetzt 2 Jahre nach SW 7 lese wie plötzlich von vielen Leuten die PT doch gar nicht so schlecht war, dann hast du natürlich Recht ;) Wenn es nicht so Zeitaufwendig wäre würde ich gerne mal nachlesen, was vor Episode 7 über die Prequels geschrieben wurde. So wirkt es, als könnte man niemanden es Recht machen und dies sieht man ja bei all diesen Diskussionen.
Nicht umsonst scheint gerade die SW-Fangemeinde die größte Komplexität zu haben: ch denke dies hat auch viel mit den Generationen zu tun, wie man generell auf Filme eingestellt ist und was Erwartungen an eine Filmreihe besitzt.

Meines persönlichen Erachtens wird niemals ein Japaner Regie bei STAR WARS führen, denn hier kommt wiedermal der typische Hollywood-Rassismus zum Vorschein. Das ist mein persönlicher Eindruck.
Nur mal eine Frage, vielleicht etwas provokant. Aber könntest du dir vorstellen, dass ein Amerikaner oder ein Europäer einen japanischen Kaijū Eiga drehen würde. Also in der Tradition dieses Genres mit all den Merkmalen, die du bereits mehrfach erläuterst hast? Ich persönlich kann mir dies nicht vorstellen, auch wenn Leute wie Edwards in diesem Genre bereits unterwegs waren.

@Majestix
Zuerst mal ein Lob, deine Kommentare sind sehr interessant und lesenswert. Betreffend der Episode 7/Prequel-Vergleich siehst du mir es trotzdem zu schwarz und weiß. Natürlich respektiere ich deine Meinung, für mich wäre es aber interessant zu wissen, ob du über die PT auch vor Episode 7 so geredet hast.
Nicht falsch verstehen, ich habe den Unmut gegenüber der PT nie wirklich verstanden. Ich bin aber auch in diese Zeit groß geworden. Episode 1 gehörte zu meinem ersten SW-Erlebnis, das Pdoracer-Rennen nimmt mir niemand mehr weg. Episode 3 gehört sogar zu meinen Lieblingen. Trotzdem sehe ich da weniger SW (im vergleich zu der OT) als in Episode 7.

Wenn ich nun aber Episode III mit Episode VII auf handwerklicher Ebene vergleiche, kommt Episode VII da wesentlich schlechter weg. Episode VII hat mehr (dafür subtilere) CGI Shots als Episode III.
Natürlich fällt es sofort auf, dass du für den vergleich den besten Prequel-Film nutzt, während ein vergleich mit der NT noch nicht möglich ist, da bisher nur ein Film besteht. Handwerklich kann ich 3 nicht loben, denn auch wenn 7 vielleicht mehr CGI hat, dann ist es trotzdem immer noch subtiler eingesetzt und fält lange nicht so auf. Episode 3 wirkt hingegen wie komplett vor Greenscreen gedreht und deshalb ist 7 für mich handwerklich besser.
Dass Episode 7 mehr CGI hat (oder womöglich hat) spielt dabei keine Rolle und schreibst du ja selbst: Das einzige was Episode VII wirklich besser als III macht, ist die Tatsache dass die CGI weniger auffällt, und das man verstärkt Protesen und Puppen genutzt hat.

Die Story ist weitaus weniger komplex als bei Episode III
Das ist natürlich deine eigene Meinung, aber wo ist Episode 3 komplex? Meiner Meinung (und passend dazu die Charakterentwicklungen) hat man doch genau dies versaut. Anakin wird doch innerhalb von 5 Minuten zu Darth Vader - obwohl man 2 Filme vorher Zeit hatte diese Entwicklung noch besser auszubauen. Das ist dann auch die Krux: du vergleichst den Beginn einer Trilogie mit dem Ende der Trilogie. In Episode 1 gibt es in Bezug auf Anakin, Obi-Wan und Co. ebenfalls keine Charakterentwicklung!

Auch die Handlung in Episode III ist, gemessen an erzählten Geschichte, logischer als in Episode VII. Episode VII hat diverse große und kleine Elemente, die innerhalb der erzählten Geschichte absolut blödsinnig sind.
Auch dies ist deine eigene Meinung und hier gebe ich dir in dem Punkt Recht, dass der Schriftzug zu Beginn von Episode 7 nicht reichte um einen Überblick auf die aktuelle Situation zu geben. Auch die Sache mit Luke ist (noch) unlogisch. Somit wirkt vieles womöglich unlogisch, aber dies kann man alles logisch erklären und wurde schon unzählige Male getan. Wo der Film deshalb unlogischer ist als Episode 3, welcher nicht mal einen logischen Sprung zu Teil 4 schaffte, kann ich deshalb nicht erkennen.


Und zu guter Letzt war das gesamte Star Wars Universum in Episode III wesentlich größer, die Geschichte erzählt nicht nur eine Handlung die das Schicksal einer ganzen Galaxie umfasst, sie fühlt sich aufgrund der Schauplätze auch so an.
Hier gebe ich dir Recht, wie gesagt, die Hintergründe fehlen und das kann man den Schreibern ankreiden. Um die PT aber so erscheinen zu lassen, mussten wir uns auch durch politisches Gelaber und Konferenzen kämpfen, welche damals wirklich nicht sehr auf Gegenliebe stieß.
Generell ist die darstelung des Universums in Teil 7 aber ein Abrahms-Problem. Auch in Star Trek wirkt das Universum einfach viel zu klein.

@Thema
Weiterhin verstehe ich das Gebashe gegenüber Trevorrow nicht? Natürlich verpflichtete man ihn nach dem Erfolg von Jurassic World. Ich sehe es aber wie einige vorher, dass auch er sich sicher vorstellen musste, man stundenlang über Star Wars quatschte und er die Verantwortlichen überzeugte. Alles andere wäre ja ein Armutszeugnis für Hollywood und es ist meiner Meinung nach zu viel Geld im Spiel, dass man einfach irgendjemanden verpflichtet, der auch Geld an der Kasse machte.
So wie es aussieht herrscht hier generell Unmut über Trevorrow wegen Jurasic World oder sehe ich dies falsch? Tatsächlich ein Film, den man genauso kontrovers diskutieren könnte wie nun Star Wars.

Avatar
sublim77 : : Moviejones-Fan
07.09.2017 08:13 Uhr | Editiert am 07.09.2017 - 08:15 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 2.551 | Reviews: 21 | Hüte: 162

@Halespare4:

Bist halt n feiner Kerl, Junior.wink

Von mir bekommst du natürlich auch nen Hut.

Ich denke jedem ist mal der Ton entglitten, besonders wenn Emotionen im Spiel sind. Umso schöner finde ich deine Reaktion darauf.

Du weisst ja, dass wir beim Thema Star Wars sehr auf einer Wellenlänge liegen. Bei mir gehen da auch manchmal die "Gäule" durch.

Versuch einfach ein wenig Optimismus an den Tag zu legen. Wie ich gestern schon schrieb, werden wir "Enttäuschten" vielleicht doch noch eines Besseren belehrt und am Ende von einer Story umgehauen, die wir bis zum abwinken abfeiern werden.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

Avatar
MD02GEIST : : Godzilla Fan #1
07.09.2017 07:43 Uhr
0
Dabei seit: 01.01.13 | Posts: 2.077 | Reviews: 13 | Hüte: 158

@ Majestiv, MrBond und Kayin
Erstmal vielen Dank für eure Antworten. Danke!

Ich habe diese Namen bewusst gewählt, weil eben diese sehr unterschiedliche Filme haben und deren Stil eben nicht gerade einfach auf etwas festzunageln ist.

Mir - als Non-Fan - erscheint es als hätte Disney das Ziel mit jedem einzelnen Film unter dem STAR WARS einen neuen Besucher-und-Einspiel-Rekord aufzustellen. Klar das dürfen sie gerne versuchen, aber irgendwie scheint es nicht so recht zu funktionieren.

Jedes Jahr der erfolgreichste Film des Jahres und immer noch einen drauf - so erscheint es mir ist die Prämisse.

Ferner dies. Kayin, diese Aussage von dir:


"Aber jetzt stell dir mal vor, der Film würde komplett zerrissen werden (wo wir wieder bei der Diskussion mit den Risiken und Aktionären wären). Was glaubst du, was sich dann Disney anhören müsste. Ein Flop wird es mit SW nicht geben aber das Franchise wäre schon angeknackst. Die Jap. Regisseure könnten so etwas bestimmt stemmen aber jeder SW Fan würde die Nase rümpfen und den Film Stück für Stück auseinander nehmen. MMn würde es kein Studio wagen, solch einen Regisseur zu benennen."

Geschieht dies denn nicht schon die ganze Zeit? Analysieren nicht Fans wie du das die ganze Zeit? Rümpfen sie etwa nicht? Nehmen sie einen Film oder die Filme nicht auseinander?

Also bitte nicht falsch verstehen, aber wenn es darum geht Risiken zu vermeiden - das ist unmöglich und das weißt du auch! Selbst der kommende Film kann so mega-mäßig negativ crashen und dann? Wer gibt dann wen die Schuld?

Disney gibt den Fans die Schuld, weil die nicht in den Film gegangen sind und Fans kritisieren Disney wegen fehlenden Mut was "neues" zu machen.

Ich habe hier bewusst ein paar japanische Namen genannt, weil ein Film von denen keinem der bisherigen Produktionen gleichen würde, auch wenn sie ein Remake drehen sollten.

Natürlich ist mir bewusst, dass hier - auf MJ - kaum jemand deren Werke kennt, aber zumindest habe ich ein paar Antworten bekommen. Und das macht mich froh. Mission accomplished.

Es liegt allein in der Hand von Disney. Mir persönlich geht es ja ähnlich und darum versuche ich euch - als Non-Fan von STAR WARS - hier Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man was "neues" machen könnte. Wohlgemerkt "könnte".

Meines persönlichen Erachtens wird niemals ein Japaner Regie bei STAR WARS führen, denn hier kommt wiedermal der typische Hollywood-Rassismus zum Vorschein. Das ist mein persönlicher Eindruck.

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
Avatar
Halespare4 : : Moviejones-Fan
07.09.2017 05:42 Uhr
0
Dabei seit: 10.02.17 | Posts: 166 | Reviews: 0 | Hüte: 21

Danke für die Hüte Leute.

Ich bin wirklich nicht hier dabei weil ich jemanden beleidigen will oder so. Wenn ich was falsch gemacht hab dann geb ich das auch zu.

Alles gut.

Forum Neues Thema