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Ant-Man and the Wasp - Quantumania

Kritik Details Trailer News
Eine unterhaltsame Katastrophe

Ant-Man and the Wasp - Quantumania Kritik

Ant-Man and the Wasp - Quantumania Kritik
56 Kommentare - 14.02.2023 von Moviejones
Wir haben uns "Ant-Man and the Wasp - Quantumania" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Ant-Man and the Wasp - Quantumania

Bewertung: 3.5 / 5

Mit Ant-Man and the Wasp - Quantumania leitet Marvel Studios die fünfte Phase des MCU ein. Nachdem die Filme der vierten Phase eher durchwachsen aufgenommen wurden, geht es langsam wieder in eine wesentlich bessere Richtung, liefert man hier einen unterhaltsamen Film ab, der zudem ein Gefühl für das vermittelt, worum es zukünftig gehen wird. Nach dem zuletzt orientierungslosen MCU fühlt sich der dritte Teil der Ant-Man-Reihe wie das erste Kapitel eines neuen Buches an.

Ant-Man and the Wasp – Quantumania Kritik

Als Scott Langs Tochter Cassie ein Gerät entwickelt, durch das eine Kommunikation mit dem Quantumreich möglich werden soll, endet das Experiment in einer Katastrophe und bald finden sich Cassie, "Ant-Man" Scott und seine Mitstreiterin "The Wasp" Hope Van Dyne sowie Hopes Eltern Hank Pym und Janet Van Dyne ungewollt in dem mystischen Reich wieder, welches anders ist, als sie es sich vorgestellt haben. Ebenso gefangen im Quantumreich ist der mysteriöse und mächtige Kang, der Scott ein Angebot unterbreitet, um wieder nach Hause zu gelangen. Doch ist dem geheimnisvollen Eroberer zu trauen?

Trailer zu Ant-Man and the Wasp - Quantumania

Diesen Film zu bewerten fällt uns ungewöhnlich schwer, da er zwei Seiten von uns hervorgebracht hat. Die eine Seite sah einen wirklich unterhaltsamen und kurzweiligen Film. Die andere Seite jedoch, die eher anspruchsvolle, möchte diesen Film am liebsten in seine Einzelteile zerlegen aufgrund der teils dilettantischen Art und Weise, wie Ant-Man and the Wasp - Quantumania zusammengesetzt worden ist.

Bleiben wir erst einmal positiv. Ant-Man and the Wasp - Quantumania hat uns durchaus gefallen. Mit 125 Minuten bietet er endlich mal wieder eine gut zu ertragene Laufzeit für einen Kinofilm und er weiß diese auch gut zu nutzen. Man verschwendet keine halbe Stunde für eine Einleitung oder dergleichen, und warum auch, wir kennen ja im Grunde alle Figuren. Und so dauert es nicht lange, bis die Geschichte richtig Fahrt aufnimmt und uns ins Abenteuer schleudert. Wir empfanden dies enorm erfrischend. Und dieses Tempo hält er nahezu bis zum Ende hin durch, es gibt kaum Längen.

Die Effekte sahen ziemlich gut aus. Wir haben ihn leider nicht in 3D gesehen, glauben aber, dass dies hier wirklich einen Mehrwert bieten könnte. Die hier gezeigte Welt hatte durchaus etwas von Pandora. Und ja, es ist völlig überladen mit CGI, wohin man auch guckt. Aber gerade deswegen waren wir positiv angetan, denn so etwas haben wir in anderen Filmen schon wesentlich schlechter gesehen. Ant-Man and the Wasp - Quantumania verliert sich nicht im Effekte-Gewitter, sondern behält den Fokus auf die Figuren und die Geschichte.

Was die Figuren betrifft, so konzentriert sich der Film größtenteils auf die bereits bekannten Charaktere und stellt daher auch im Grunde ein Familien-Abenteuer dar. Es hat tatsächlich Charme, zu sehen, wie diese in den letzten Filmen entstandene Familie gemeinsam in diese neue Welt gezogen wird, füreinander kämpft und zusammenhält und ein natürlich anfühlendes, blindes Verständnis füreinander entwickelt hat.

Die meiste Arbeit bekommen natürlich Paul Rudd als Ant-Man und Evangeline Lilly als Wasp zu tun. Aber auch Michelle Pfeiffer darf hier gleich mehrmals zeigen, dass sie immer noch ordentlich austeilen kann. Sie als Janet nimmt hier dann auch gleich einen enorm wichtigen Part in der Geschichte ein. Und Michael Douglas? Er tritt als Hank Pym ein wenig in den Hintergrund und fungiert mehr als Begleiter. Jedoch darf auch er hier glänzen, bekommt unter anderem einen richtig starken Auftritt und darf beweisen, dass er immer noch DER Ant-Man ist.

Cassie Lang tauchte zwar auch bereits in den letzten Filmen auf, durch den Zeitsprung in Avengers - Endgame darf man sie dennoch eher als Neuzugang zur Familie betrachten. Ihre erwachsene Version wird jetzt gespielt von . Die Kennenlernphase mit ihr wirkt etwas gehetzt, man bekommt aber schnell ein Gefühl für diese neue Cassie, die wohl zukünftig eine noch größere Rolle spielen wird.

Der Film bietet auch noch ein oder zwei Überraschungen, was den Cast betrifft. Darauf gehen wir natürlich nicht ein, widmen wir uns also jetzt lieber dem wirklich großen Neuzugang: als Kang! Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass Kang der neue große Oberbösewicht des MCUs ist. Und sein erster Auftritt in Ant-Man and the Wasp - Quantumania hinterlässt auch direkt Eindruck. Ja, dieser Kang wirkt in der Tat wesentlich mächtiger als Thanos. Und Majors spielt dies hervorragend. Er strahlt eine so bedrohliche Ruhe aus, dass sein Kang dadurch noch mächtiger erscheint. Und gleichzeitig spürt man, dass es bei ihm unter der Oberfläche brodelt, und zwar so richtig. Diesem Kang möchte man keine Bitte abschlagen. Und wenn man es doch tut, zeigt er einem sogleich, warum dies ein Fehler war.

Inhaltlich möchten wir hier gar nicht zu sehr auf Kang eingehen. Ja, man erfährt einiges über seine Hintergründe und Ziele. Und es wird auch klar, womit wir es in den nächsten Jahren zu tun bekommen. Hatte man in Phase 4 des MCU nicht so wirklich eine Ahnung, in welche Richtung das ganze aktuell steuert, hat man es nach Ant-Man and the Wasp - Quantumania definitiv. Und natürlich spielt hier auch das Multiversum eine entscheidende Rolle.

Und da auch gleich ein Hinweis von uns, der nicht unbedingt als Spoiler zu verstehen ist: Das Logo von Marvel Studios zu Anfang macht direkt klar, dass die Serien auf Disney+ definitiv ein wichtiger Teil des MCU sind. Die dort gezeigten Charaktere wurden für den Start der fünften Phase wieder angepasst, sodass jetzt erstmals auch Figuren aus den Serien, unter anderem Moon Knight und Ms. Marvel, zu sehen sind. Und weil dies vielleicht auch etwas mit Ant-Man and the Wasp - Quantumania zu tun hat: Guckt Loki. Aus Gründen.

Und wo wir schon bei Hinweisen sind: Zuletzt hatte es sich nicht immer so wirklich gelohnt, nach den Filmen bis zum Ende des Abspanns sitzen zu bleiben. Zumeist gab es dort nur noch einen letzten Gag. Bei Ant-Man and the Wasp - Quantumania solltet ihr sitzen bleiben, es lohnt sich endlich wieder. Aus Gründen!

So, das klang jetzt alles richtig toll, oder? Eine saubere 4 von 5, mindestens. Oder vielleicht sogar eine 4.5, so positiv wie der Film bislang erscheint? Aber warum vergeben wir dann nur eine 3.5? Also, wenn ihr bis hierhin gelesen habt, ihr ein Marvel-Fan seid und noch keinen Film des MCU so richtig schlecht fandet, zudem Ant-Man mögt, werdet ihr auch hier definitiv Spaß haben. Holt euch ein Ticket und habt zwei Stunden Spaß, ihr werdet es nicht bereuen.

Wir haben es nicht bereut, uns hat der Film wie gesagt gefallen. Und doch haben wir ein paar Probleme mit Ant-Man and the Wasp - Quantumania. Und nicht nur mit dem.

Ist es Faulheit? Ignoranz? Oder einfach mangelndes Talent? Wir wissen es nicht. Doch Ant-Man and the Wasp - Quantumania, wie viele andere Filme, vor allem Blockbuster, weist Fehler auf, und zwar solche, die vermeidbar gewesen wären und die andere Filmemacher einfach nicht machen. In jedem Fall nicht in dieser Häufigkeit. Und auch wenn dies am Ende nichts am Unterhaltungsfaktor des Filmes ändert, so sind wir doch als Filmliebhaber wütend darüber, wie wenig Liebe und Leidenschaft bei manchen für ihre Arbeit vorhanden zu sein scheint, sich aber dennoch dafür feiern lassen. Wir wissen, dass so manch einer mit den Augen rollen wird bei unserer Beschwerde, da es sich hier ja auch nur um einen Comicfilm handelt. Das ist schließlich nicht Der Pate, richtig?

Genau hier liegt eventuell der Denkfehler. Ant-Man and the Wasp - Quantumania und Der Pate unterscheiden sich natürlich grundlegend, der erzählerische Anspruch ist ein gänzlich anderer. Hier sehen wir auch nicht das Problem. Dieses liegt eher hinter Kamera, beim Regisseur, dem Drehbuchautor, dem Produzenten. Wieso werden scheinbar die Arbeiten zu Filmen wie Ant-Man and the Wasp - Quantumania nicht genauso ernst genommen wie die Arbeit zu Filmen wie Der Pate, Schindlers Liste oder Die Verurteilten?

Keine Sorge, wir haben auch Beispiele. Nehmen wir die Figur der Janet. Im zweiten Teil, Ant-Man and the Wasp, ging es darum, sie aus dem Quantumreich zu befreien. Am Ende gelangte Hank Pym zu ihr, erinnert ihr euch noch? Er landet bei ihr, ihm bekommt das Quantumreich jedoch nicht sonderlich und sie nutzt ihre dort entwickelten übernatürlichen Kräfte, um ihm zu helfen. Kurze Zeit später tut sie gleiches auch mit der aus der Phase geratenen Ghost, hilft ihr durch ihre Kräfte Stabilität zu erlangen.

In Ant-Man and the Wasp - Quantumania werden diese Kräfte von Janet nie erwähnt. Sie kommen nicht vor. Weder in unserer Welt noch im Quantenreich, welches übrigens völlig anders aussieht, als Hank Pym erwartet hat. Der Hank Pym, der eigentlich in Teil 2 schon dort war, es also bereits gesehen hat, aber offenbar laut Teil 3 dann doch noch nicht dort war. Und diese Probleme, die er hatte, als er im Quantenreich war, weil die Bedingungen dort für Menschen schwierig sind, existieren in Ant-Man and the Wasp - Quantumania auch nicht mehr, niemand hat dort Probleme. Man könnte fast meinen, die Macher des Filmes haben sich im Vorfeld nicht die Mühe gemacht, sich den zweiten Teil mal anzusehen. Mit dem Problem, dass die Macher beider Filme dieselben sind! Wie kann so etwas passieren?

Auch ein anderes verbreitetes Problem solcher Filme taucht hier auf. Wir haben euch bereits erzählt, wie mächtig Kang dargestellt wird. Und das stimmt auch. Bis er dann aus irgendeinem Grund doch nicht mehr so allmächtig ist, wie einige Szenen zuvor. Bösewichte, oder Gegenspieler, sind stets nur so mächtig, wie es eine Szene gerade erlaubt. In solchen Momenten spürt und sieht man, dass hier einiges nicht wirklich durchdacht wurde von den Machern. Statt sich die Mühe zu machen, zu überlegen, wie man den Film und die Geschichte um einen so übermächtigen Gegner glaubhaft herum aufbaut, lässt man es einfach und fährt seine Stärke rauf und runter, wie es eben gerade passt.

Solange die großen Effektszenen gut aussehen und die paar Gags das Publikum zum Lachen bringen, braucht man sich offensichtlich um ein paar "kleinere" Dinge nicht kümmern, sie erscheinen den Machern scheinbar nicht wichtig genug. Und vielleicht ist dies auch mit ein Grund dafür, warum all diese Filme von Marvel, DC, oder so etwas wie die Transformers-Reihe und viele weitere Filme mittlerweile zu einem großen Brei verlaufen und nichts mehr wirklich großartiges aus all diesen Werken entsteht, nichts was länger bei einem im Gedächtnis haften bleibt als ein paar Tage oder Wochen. Es sind kalte, leidenschaftslose Fließbandproduktionen, ungesundes Fast Food.

Ja, hin und wieder muss so etwas auch sein. Aber mittlerweile überwiegt es. Es hat seine Gründe, warum Regisseure wie Steven Spielberg, James Cameron, Ridley Scott, Christopher Nolan, Quentin Tarantino und so weiter seit Jahrzehnten zu den ganz großen gehören und regelmäßig Filme veröffentlichen, die uns über viele Jahre begleiten, Filme, die haften bleiben. Und ein Peyton Reed dreht halt Ant-Man and the Wasp - Quantumania, der in wenigen Wochen bereits wieder vergessen sein wird. Dabei gibt es kein Gesetz, dass es verbieten würde, dass auch solche Filme mit einem entsprechenden Anspruch entwickelt und gedreht werden dürfen. Superman hat es bewiesen, oder The Dark Knight. Selbst Marvel zeigte es schon einige Male, zum Beispiel mit Spider-Man 2 oder Captain America - The Winter Soldier. Man muss es aber auch wollen. Oder liegt es am Ende dann doch am Talent, am Können des jeweiligen Regisseurs?

Neben dem bereits genannten ist uns noch weiteres aufgefallen, was inszenatorisch hier nicht wirklich rund war. Es ist sicherlich nicht ganz fair, dass wir unseren Frust über all das hier auslassen, denn diese Kritikpunkte treffen auf viele weitere Filme zu. Aber jeder erreicht irgendwann einmal einen Punkt, wo er seinem Ärger mal freien Lauf lassen muss. Unser Punkt war eben hier erreicht.

Wir wollen es aber jetzt dabei belassen, schließlich ist dies immer noch eine Filmkritik zu Ant-Man and the Wasp - Quantumania und keine Abhandlung über die Probleme des modernen Hollywood. Vielleicht versteht ihr, wo unsere Probleme hier liegen. Und gerade wenn man, auch beruflich, sich all diese Filme regelmäßig anguckt, fällt so etwas einfach auf und es verärgert einen. Man sieht es und fragt sich, ob da niemand mal das Drehbuch kontrolliert oder sich den Film vor Fertigstellung angesehen hat. Es macht einen aber eben auch traurig, denn wie bereits erwähnt, hatten wir Spaß mit Ant-Man and the Wasp - Quantumania, welcher aber eben hätte besser sein können, als er ist, hätten die Macher ihre Arbeit nur etwas aufmerksamer gemacht.

Wenn euch diese Fehler aber nicht stören und ihr Lust auf einen unterhaltsamen Film habt, der niemanden weh tut, der Spaß und Action verspricht, dann macht ihr mit Ant-Man and the Wasp - Quantumania definitiv nichts falsch. Er sieht toll aus und ist charmant. Ein hoffnungsvoller Beginn der neuen MCU-Phase. Und mit Kang wird eine neue Art von Bösewicht geboten, an dem wir hoffentlich noch viel Freude haben werden.

Wiederschauwert: 70%

Ant-Man and the Wasp - Quantumania Bewertung
Bewertung des Films
710

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56 Kommentare
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Boro : : Moviejones-Fan
18.05.2023 12:49 Uhr
0
Dabei seit: 09.12.19 | Posts: 283 | Reviews: 1 | Hüte: 7

Der Film hat mich gar nicht überzeugt. Die Tochter von Ant-Man hat, wie so ziemlich jedes Kind in Filmen, sehr genervt. Bin nach etwa der Hälfte des Films eingeschlafen.

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WiNgZzz : : Moviejones-Fan
18.05.2023 01:28 Uhr | Editiert am 18.05.2023 - 01:30 Uhr
0
Dabei seit: 14.01.11 | Posts: 2.363 | Reviews: 0 | Hüte: 83

@Moviejones: JackInTheBox scheint ein Troll-Account zu sein, bitte beobachten.

Hier gibt es nichts zu sehen!

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JackInTheBox : : Moviejones-Fan
17.05.2023 23:44 Uhr
0
Dabei seit: 16.01.20 | Posts: 42 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Peinlich lächerlich der Film, nach 20 min. ausgeschaltet

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
27.02.2023 10:41 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 11.585 | Reviews: 45 | Hüte: 781

So, die Kritik hatte ja dann doch hohe Wellen geschlagen. Ich kann Moviejones tatsächlich mit gewissen Punkten verstehen, warum aber wieder Ant-Man für eine allgemeine Kritik an den Blockbustern herhalten musste, verstehe ich weiterhin nicht^^ Aber gut, so gesehen hat Moviejones ja Recht, gerade bei diesem Film der nach längerer Zeit auch mal wieder eindeutig die Marvel-Formel trägt und tatsächlich in gewisser Weise konsequenzlos ist.

Aber die angesprochenen Beispiele von Fehlern passen nicht wirklich, bzw. darf man dann auch entkräften wenn sie so in den Raum geworfen werden.

In Ant-Man and the Wasp - Quantumania werden diese Kräfte von Janet nie erwähnt. Sie kommen nicht vor. Weder in unserer Welt noch im Quantenreich
Jop stimmt, da muss man MJ Recht geben. Allerdings muss man anmerken, dass schon Teil 2 die Kräfte in der Post-Credit-Szene ignoriert wurden, da Scott ja doch ins Quantumreich reisen musste. Wirkt also so, als seien die Kräfte nur temporär gewesen. Zudem kann man anmerken, dass es im Film keinen Moment gab in dem Janet die Kräfte gebraucht hätte.

Der Hank Pym, der eigentlich in Teil 2 schon dort war, es also bereits gesehen hat, aber offenbar laut Teil 3 dann doch noch nicht dort war.
Vielleicht ist es im Englischen (?) nicht so rüber gekommen, aber auf Deutsch existiert definitiv kein Logikfehler. Hank ist komplett überrascht, dass das Quantumreich anders aussieht als bei seinem letzten Besuch. Janet erklärt, dass es ein eigenes Universum sei, mit verschiedenen Welten und Bereichen, die allesamt anders wirken. Mag man billig als Erklärung finden, ergibt mMn aber Sinn. Alleine unsere Erde hat unterschiedliche Bereiche, Kontinente, Biome und Lebensräume - wir sind ja nicht bei Star Wars hier.

weil die Bedingungen dort für Menschen schwierig sind, existieren in Ant-Man and the Wasp - Quantumania auch nicht mehr, niemand hat dort Probleme.
Scott hatte schon in Teil 1 keine Probleme, Janet ja scheinbar sowieso nicht un auch die Avengers sowie Doc Strange nicht. Bleibt also nur Hank, der vielleicht auch wegen seines Alters Probleme hatte? Und jetzt halt nicht mehr, weil er geheilt wurde in Teil 2. Zudem wird auch diesmal erwähnt, dass es unterschiedliche Bereiche gibt, die anders auf jeden Menschen wirken können. Im Film selbst schrumpfen und wachsen die Charaktere auch, so dass es selbst im Qunatumbereich unterschiedliche Ebenen zu geben scheint.

Wir haben euch bereits erzählt, wie mächtig Kang dargestellt wird. Und das stimmt auch. Bis er dann aus irgendeinem Grund doch nicht mehr so allmächtig ist, wie einige Szenen zuvor. Bösewichte, oder Gegenspieler, sind stets nur so mächtig, wie es eine Szene gerade erlaubt
Da hätte ich denn doch gerne ein Beispiel, denn ich finde diesen Kritikpunkt nicht im Film. Kang zeigt in den Rückblenden wie mächtig er ist. Dann lässt er seine Armee auflaufen und schaut dem Kampf nur von oben zu. Als er angreift wandelt sich das Blatt und er drängt alleine die Massen zurück. Ant-Man und Cassie stellen sich ihm entgegen, haben dann aber ebenfalls keine Chance bis die Ameisen auftauchen, welche Kang dann sogar in Schacht hält bis MODOK sich auch noch einmischt. Man könnte höchstens kritisieren, dass er Ant-Man nicht wie die Anderen pulverisiert, aber Reed wird da als Antwort geben - Scott hat sich genau dann immer verkleinert um auszuweichen ;)
Danach kommt es dann zum Faustkampf, wo Kang nicht mehr so mächtig wirkt. Warum? Weil gezeigt wird wie der Anzug defekt ist, die Quelle seiner Macht wie Janet zu Beginn erwähnt. Auch wenn er paar Mal einstecken muss, so gewinnt Kang auch den Faustkampf gegen Scott und wird erst wegen Wasp mit ihren Lasern zurückedrängt.

Das Problem sehe ich hier absolut nicht.

Wenn dann sollte man eher kritisieren, dass dieser Film zu Beginn eindeutig nicht so geplant war, weshalb Janet dieses peinliche "Ich erzähl es euch - aber jetzt noch nicht" abzieht. Nicht umsonst gibt es Gerüchte, dass dieser Plot eigentlich für den Fantastic Four-Film geplant war, was kombiniert mit der Familiengeschichte, wohl nicht so weit hergeholt ist.

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Smith2601 : : Moviejones-Fan
20.02.2023 17:47 Uhr
0
Dabei seit: 02.05.17 | Posts: 202 | Reviews: 2 | Hüte: 7

Mich konnte der Film leider nicht so überzeugen, kann aber leider nicht genau benennen wieso. Es war für mich irgendwie nicht so richtig ein Ant-Man Feeling. An einer MCU Sättigung liegt es nicht, ich fand Phase IV nicht langweilig wie manche in diesem Forum.

Die ganze Situation mit den Bewohnern der Quantenebene hat für mich persönlich nicht gezündet, teilweise hat mich der Humor leider an Taika Waititi erinnert.

Am schlimmsten fand ich die Frisur von Wasp. laughing

Das beste am Film waren mMn Jonathan Majors & die After-Credit Scene.

Die Kang Variante fand ich sehr gut und bedrohlich gespielt, ich hoffe die anderen Varianten bleiben auf diesem Niveau. Die Szenen im "Gefängnis" waren schon sehr gut.

Einzig der Punkt mit der angepassten Stärke von Kang finde ich etwas störend, da hätte man sich eine andere Lösung überlegen können.

Die Kritik an der Logik von MJ kann ich auch nicht nachvollziehen, ich fand alles eigentlich gut erklärt, zumindest ist mir nichts aufgefallen. Da war der Autor wohl diesmal etwas zu emotional.

Aber das Thema mit den "Fließbandproduktionen" (allg. auf Franchises bezogen) wäre doch mal einen eigenen Artikel wert, da gibt es bestimmt viel Gesprächspotenzial @Moviejones.

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SpiderFan : : Moviejones-Fan
19.02.2023 13:09 Uhr
0
Dabei seit: 06.05.22 | Posts: 1.095 | Reviews: 0 | Hüte: 16

@Henry Ich vermute davon dürfen wir ausgehen, Guardians war ja bisher zumindest immer allerbeste Unterhaltung und The Marvels verspricht auch so einiges. Schauen wir mal.

“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”

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HenryGondorf : : Goldkerlchen 2022
18.02.2023 23:06 Uhr
0
Dabei seit: 20.02.21 | Posts: 946 | Reviews: 5 | Hüte: 37

@SpiderFan

Jo, Phase 4 war jetzt nicht so schlecht wie es viele sehen, aber halt auch nicht so gut wie die drei davor. Mit Ant-Man 3 legt Phase 5 einen richtig guten Start hin, und ich glaube die Guardians und die Marvels werden da auch noch einen drauf setzen.

Warriors, come out to play-ayyy!

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SpiderFan : : Moviejones-Fan
18.02.2023 16:11 Uhr
0
Dabei seit: 06.05.22 | Posts: 1.095 | Reviews: 0 | Hüte: 16

@Henry Sehr schön in Worte gefasst, Respekt. Freut mich sehr, wenn auch dir ein Marvel Film wieder ausgesprochen gut gefallen hat. So kann es doch weitergehen.

“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”

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HenryGondorf : : Goldkerlchen 2022
18.02.2023 15:19 Uhr
0
Dabei seit: 20.02.21 | Posts: 946 | Reviews: 5 | Hüte: 37

Gestern Abend im Kino gesehen, in 3D, und sehr zufrieden nach Hause gefahren. Für mich ein hochunterhaltsamer Film voller Humor und großer Schauwerte für die ganze Familie. Auch wenn das Marvel-Universum zu Beginn von Phase 5 reichlich komplex ist – man befasst sich dort mit verschiedenen Zeitsträngen, dem Multiversum und Möglichkeitsfeldern – ist «Quantumania» für mich eine ziemlich gradlinige Geschichte.


Der Film unternimmt hier einige wichtige Schritte, weil mit Kang eine Figur auf der Bildfläche auftaucht, die Marvel-Fans in den kommenden Jahren stark beschäftigen wird. Kangs Einführung meistert der dritte „Ant-Man“-Film dabei mit Bravour. Zudem wurde mit dem Darsteller Jonathan Majors die Idealbesetzung für den Schurken gefunden. Die Abgründe und den destruktiven Machtwillen der von ihm gespielten Figur weiß der 33-Jährige zu jedem Zeitpunkt überzeugend zu vermitteln.


Dazwischen darf Paul Rudd als launiger Superheld immer wieder seinen Charme versprühen. Sein Schalk macht vor allem die erste Hälfte des Filmes zu einer humorvollen Angelegenheit, bevor es dann zum bierernsten Showdown mit Kang kommt. Wie immer ist es empfehlenswert, während des Abspanns im Kino sitzen zu bleiben. Zwei Abspannszenen innerhalb und am Ende der Credits verraten Wesentliches über den großen neuen Antagonisten des MCU.


Noch ein Wort zu angesprochenen Logikfehlern, nein, nicht von mir. Über so etwas mache ich mir keinen Kopf, lehne mich lieber zurück und genieße den Film. Den am Ende des Tages reden wir hier über einen Superheldenfilm, eine Comicverfilmung. Diese spielen in verschiedenen Universen, Multiversen, auf Erde 1, oder 5, oder 74, oder was weiß ich. Doctor Strange kämpft gegen sich selbst, es treffen sich drei Spiderman, oder vier Batman, oder 100 mal Loki in verschiedenen Gestalten. Wen ich anfange da über Logik nachzudenken, habe ich bald eine Zwangsjacke an. Man muß nicht gleich sein Hirn ausschalten, aber einfach mal zurücklehnen und genießen.


Unterm Strich auch für mich der beste Teil der Ant-Man-Trilogie.

Warriors, come out to play-ayyy!

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
17.02.2023 21:31 Uhr | Editiert am 17.02.2023 - 22:24 Uhr
1
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 7.401 | Reviews: 113 | Hüte: 655

Habe den Film eben im Kino gesehen. Mir hat er deutlich besser gefallen, als ich es im Vorfeld erwartet habe. Die Logikprobleme von Moviejones sind weit weniger dramatisch, als es hier dargestellt wird und die Sache mit Hank und der Quanten-Ebene wurde wirklich von der Moviejones-Redaktion völlig missverstanden. Da gibt es keinen Logikfehler. Hank sagt, es sieht anders aus als beim letzten Ausfulug in die Quanten-Ebene.

Der Film hat definitiv ein paar Mängel und es ist auch Luft nach oben, aber das trifft auf viele, wenn nicht gar alle MCU-Filme zu, mal mehr und mal weniger. Hier sind die negativsten Dinge für mich die flachen Nebencharaktere in der Quantenebene, die CGI-Hintergründe, die meistens absichtlich unscharf gemacht sind, dann noch die CGI-Effekte im Vordergrund, die zwischen schlecht, mittelmäßig und gut schwanken, und zuletzt noch die Hintergrundhandlung der Quantenebene, die leider auch kaum Relevanz in der Handlung hat. Es ist schade, dass man abseits der Familie und Kang hier so wenig Platz für alles andere gelassen hat.

Aber die Stärken des Films stechen absolut positiv heraus und reißen das Ruder deutlich herum. Sehr positiv finde ich das Family-Team um Scott, Hope, Hank, Janet und Cassie. Und wirklich herausragend finde ich Kang und dessen Schauspieler Jonathan Majors. Seine Darstellung ist überaus überzeugend. Und auch Kang als Charakter finde ich wirklich interessant. Er ist mystisch und vieles bleibt im Dunkeln, und gerade das macht den Cahrakter für mich sehr spannend und interessant.

Für mich ist Quantumania definitiv der rundeste und beste Teil der Ant-Man-Trilogie.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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SpiderFan : : Moviejones-Fan
17.02.2023 12:45 Uhr
0
Dabei seit: 06.05.22 | Posts: 1.095 | Reviews: 0 | Hüte: 16

@pewiha

"Ich gebe natürlich recht, es wäre am Ende schöner, wenn ein Antagonist mächtiger wäre und es eine Höllenfahrtskommando wäre, ihn zu besiegen. Nur möchte wahrscheinlich jeder doch sehen, dass das Gute gewinnt."

Ist doch so oder so erst der Anfang. Wir werden schon noch einen ganz anderen Kang sehen. Bzw mehrere. Keine Sorge.

“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”

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pewiha : : Moviejones-Fan
17.02.2023 12:16 Uhr
0
Dabei seit: 04.07.16 | Posts: 19 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Also ich kann die Kritik schon nachvollziehen, ich habe den Film gesehen bevor ich die Kritik gelesen habe. Ich fand sie schlüssig, hatte mich auch erst gewundert, weil ich den letzten Ant Man aber nicht mehr so im Detail im Kopf hatte und einige nochmal die genaue Handlung und Zitate aus dem neuen Film erwähnt hatten, muss ich aber am Ende zugeben, dass sie dann in den Punkten revidiert werden müsste. Da gab es keinen Bruch zum Vorgänger.

Aber zur Stärke von Kang und deren Inszenierung sollte man es vielleicht etwas anders sehen. Er mag zwar viele Welten vernichtet haben, aber da war er auch in der Initiative und konnte den Moment nutzen. Ant-Man konnte eigentlich nur das Unvermeintliche herauszögern, und da ist er im wahrsten Sinne über auch hinausgewachsen. Zudem wurde Kang komplett überrumpelt und sah sich am Ende einer Masse an Gegnern gegenüber. Auch Thanos ist so am Ende besiegt worden.

Ich gebe natürlich recht, es wäre am Ende schöner, wenn ein Antagonist mächtiger wäre und es eine Höllenfahrtskommando wäre, ihn zu besiegen. Nur möchte wahrscheinlich jeder doch sehen, dass das Gute gewinnt.

Marvel hat viele Antagonisten vorgestellt und nur wenige haben es eigentlich schaffen können zu begeistern. Das sind meiner Meinung nach Loki, Thanos, Kill Monger, Winter Soldier und Namos. Die hatten für mich das gewisse Etwas, viele andere blieben am Ende sehr blass, besonders Ultron und der Dunkelelf in Thor 2. Aber das betrifft ja auch viele andere Filme, Star Wars bpsw. macht es in der letzten Trilogie richtig schlecht. Kein Vergleich zu Darth Vader oder Palpatine.

Ich fand den Film im Gegensatz zu Thor auch nicht so lächerlich trotz seines Humors. Aber bei dem neuen Stil kann man sich ja auch lange über die Vor- und Nachteile streiten.

Und mir gefiel die gute Star Wars Atmosphäre, obwohl es kein Star Wars war, aber da hat Disney ja durch die Serien hinzugelernt.

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SpiderFan : : Moviejones-Fan
17.02.2023 09:43 Uhr
0
Dabei seit: 06.05.22 | Posts: 1.095 | Reviews: 0 | Hüte: 16

+1 @DrStrange

“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”

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DrStrange : : Moviejones-Fan
17.02.2023 09:13 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 3.100 | Reviews: 53 | Hüte: 114

@MJ:

Sorry wenn ich euch das ankreiden muss. Aber eure Aussagen sind leider falsch und hier muss ich nach meinem Kinobesuch komplett @Endo rechtgeben. Eure anprangernden Logikfehler existieren im Film nicht.

Mir geht es hier nicht um eure Bewertung, die kann man so stehen lassen und mögen oder nicht. Aber egal was eurem Autor/in hier über die Leber gelaufen ist, dafür kann der Ant-Man Film nix dafür und generell dachte ich eigentlich, das ihr es nicht nötig habt solche Räuberpistolen auszupacken.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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Geatrix : : Moviejones-Fan
16.02.2023 18:58 Uhr
0
Dabei seit: 17.01.21 | Posts: 100 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Also der Film ist für mich definitiv eine Steigerung zur Phase 4. Kang kommt gut rüber. Aber längst nicht so bedrohlich wie Thanos. Selbst Ant-Man konnte gut mithalten. Aber da wird sicherlich noch mehr kommen. Jonathan Majors spielt es aber 1A. Top Schauspieler.
Mid und Endcredit Szene machen definitiv Lust auf mehr.

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