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So schön, wenn man richtig liegt!

Das Ganze mal andersrum: Bestätigte Fan-Theorien zu Filmen

Das Ganze mal andersrum: Bestätigte Fan-Theorien zu Filmen
2 Kommentare - Sa, 07.07.2018 von R. Lukas
Oh ja, der gute alte Dumbledore ist mehr, als er zu sein scheint... Nur eine von mehreren Filmtheorien, die - auch das gibt es, man höre und staune - von offizieller Seite verifiziert wurden.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
Das Ganze mal andersrum: Bestätigte Fan-Theorien zu Filmen

Über einige beliebte Theorien unter Filmfans, die offiziell dementiert wurden, haben wir uns schon in einem Special ausgelassen. Jetzt drehen wir den Spieß um!

Denn manchmal treffen die Fans dann doch ins Schwarze und durchschauen die cleveren Absichten der Filmemacher - beziehungsweise beeindrucken sie mit ihren Entdeckungen so sehr, dass diese prompt zum Kanon erklärt werden. Kommt ja selten genug vor, dass solche Theorien Bestätigung erfahren, aber hin und wieder kommt es vor. Auch wenn es eure Sichtweise auf diese Filme nicht dramatisch ändern wird, verleiht es ihnen doch ein wenig zusätzliche Würze, sodass sich das erneute Anschauen umso mehr lohnt.

Freut euch diesmal also auf eine Auswahl unterhaltsamer Fan-Theorien, die als bestätigt gelten können!

Wie süß! Spider-Man war schon viel früher im MCU

Lange mussten wir darauf warten, Spider-Man im Marvel Cinematic Universe herumschwingen zu sehen. Als es dann endlich so weit war, brach allgemeine Jubelstimmung aus. Seine Einführung in The First Avenger - Civil War - legendär. Sein erster MCU-Solofilm Spider-Man - Homecoming - gelungen. Sein Auftritt in Avengers - Infinity War - witzig und emotional. Läuft also für Spidey, allerdings waren manche Fans der Meinung, dass er schon lange vor seinem offiziellen Debüt im MCU debütiert hat.

Dazu müssen wir ans Ende von Iron Man 2 springen, als die Hammer-Drohnen über die Stark Expo herfallen. Die Besucher ergreifen panisch die Flucht, nur ein Junge mit Iron-Man-Maske stellt sich einer der Drohnen tapfer entgegen, ehe der echte Iron Man (Robert Downey Jr.) herbeigesaust kommt und ihn rettet. Könnte das etwa der kleine Peter Parker gewesen sein? In der Tat, er war es! Spider-Man-Darsteller Tom Holland bestätigte es Mitte 2017 im Gespräch mit der Huffington Post. Er habe genau darüber gerade mit Kevin Feige diskutiert, sagte er damals. Und wenn Feige es abgesegnet hat, kann man es auch glauben.

Bild 4:Das Ganze mal andersrum: Bestätigte Fan-Theorien zu Filmen

Oh Wunder! Aladdins Händler ist der Dschinni

Ihr erinnert euch vielleicht: Zu Beginn von Disneys Aladdin taucht ein fahrender Händler auf, der den Titelsong singt, seine Waren anpreist und die Wunderlampe präsentiert, bevor er uns erzählt, wie sie einst das Leben eines jungen Mannes verändert hat. Seit Langem wurde spekuliert, dass dieser Charakter in Wirklichkeit niemand anders als der Dschinni ist - ein naheliegender Schluss, wurden doch beide Figuren von Robin Williams gesprochen. Und beide sind ja auch leicht exzentrisch.

Ohne offizielle Bestätigung konnte man sich aber nicht 100%-ig sicher sein, bis die Regisseure Ron Clements und John Musker genau diese Bestätigung 2015 in einem Interview mit E! News lieferten. Es stimmt, sagte Clements, das sei ursprünglich die ganze Absicht dahinter gewesen. Am Ende des Films sollte sich der Händler sogar als Dschinni zu erkennen geben, doch im Zuge von Änderungen an der Story und einigen Rumschnibbelns ging die Enthüllung verloren. Im selben Interview taten die beiden übrigens lachend die ungleich absurdere Fan-Theorie ab, wonach Aladdin in einer postapokalyptischen Zukunft spielt...

Bild 2:Das Ganze mal andersrum: Bestätigte Fan-Theorien zu Filmen

Waaas? "Get Out" ist ein "Being John Malkovich"-Sequel

So absurd diese Theorie auch klingen mag, es gibt einiges, was sie stützt. In Being John Malkovich findet John Cusack einen Weg in den Kopf von Schauspieler John Malkovich und stellt fest, dass er so die Kontrolle über Malkovich übernehmen kann. Und in Get Out werden die Gehirne alter, kränklicher Weißer in die Körper junger, gesunder Schwarzer implantiert, die die Weißen fortan kontrollieren können, um auf Kosten ihrer schwarzen "Wirte" ein besseres, längeres Leben zu führen.

Doch das ist noch längst nicht alles. Catherine Keener spielt zufälligerweise in beiden Filmen mit, fungiert mit ihren jeweiligen Charakteren Missy und Maxine also gewissermaßen als Bindeglied. Being John Malkovich endet damit, dass der Zugang zu Malkovichs Bewusstsein geschlossen wird. Wollte Maxine weiterhin andere Leute kontrollieren, musste sie folglich andere Optionen ausloten. Was, wenn sie einfach einen Neurochirurgen (zum Beispiel Bradley Whitfords Dean aus Get Out) geheiratet, sich die Schwarz/Weiß-Gehirntausch-Sache ausgedacht und ihre Identität gewechselt hat?

Get Out-Macher Jordan Peele hatte es so ganz sicher nicht beabsichtigt, aber gegenüber Vanity Fair gab er der Theorie, dass die zwei Filme im selben Universum existieren, seinen Segen. Was ihn angehe, sei es wahr, sagte er. Wahrscheinlich mit einem Augenzwinkern, und dennoch: Gesagt ist gesagt.

Bild 8:Das Ganze mal andersrum: Bestätigte Fan-Theorien zu Filmen

Todgeweiht! Wolverines Ende wurde im Voraus angedeutet

17 Jahre lang hat uns Hugh Jackmans Wolverine durch alle X-Men-Filme hindurch begleitet, bevor ihm Logan - The Wolverine einen bittersüßen Abgang bereitete, inklusive einer ebenso heftigen wie herzzerreißenden Todesszene. Das Kuriose daran: Genau so hatte es ihm die Mutantin Yukio (Rila Fukushima), die in die Zukunft sehen kann, in Wolverine - Weg des Kriegers prophezeit. Sie habe ihn sterben sehen, sagte sie ihm. "Ich sehe dich auf dem Rücken liegend, überall ist Blut. Du hältst dein eigenes Herz in der Hand.", waren ihre Worte.

Und tatsächlich, am Ende seines Weges liegt Logan auf dem Rücken, mit einem blutigen Loch im Bauch und seinem "Herz" in der Hand - der Hand seiner Tochter (Dafne Keen). Zufall? Wohl kaum, meinten viele Fans. Wurde Wolverines Ableben direkt vor unserer Nase angeteast, ohne dass wir es geahnt haben? Von einem Twitter-User gefragt, ob er es wirklich die ganze Zeit so geplant hatte, gab James Mangold, der Regisseur dieser beiden Wolverine-Filme, der Theorie Recht. Es war alles durchdacht.

Bild 1:Das Ganze mal andersrum: Bestätigte Fan-Theorien zu Filmen

Quelle: Diverse
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2 Kommentare
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MobyDick : : Moviejones-Fan
09.07.2018 15:22 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 2.623 | Reviews: 25 | Hüte: 141

Duck:

Die Theorie ist spitze, auch wenn sie nicht von dir ist, Hut!

Dünyayi Kurtaran Adam
Avatar
Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
09.07.2018 14:28 Uhr
2
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 5.313 | Reviews: 24 | Hüte: 307

Ein Großteil dieser Fantheorien, welche dann bestätigt wurden, sind natürlich an den Haaren herbeigezogen. Ich denke da an Iron Man 2 und Man of Steel, was nett wirkt und nun auch hervorragend passt, aber mit Sicherheit nicht so gedacht war oder gar geplant war. Die Bestätigung ist nun ein netter Fanservice. Da ist die Sache mit Logan schon deutlicher besser und wirkt längst nicht so konstruiert.
Spannend ist die Sache mit Aladdin, war mir noch nie bewusst und ich fände es cool, wenn es die Szene in den Film geschafft hätte. Bei Tarzan/Eiskönigin gibt es ja sowieso ne Theorie, dass alle Disney-Filme in einem gleichen Universum spielen, zumindestens die Eiskönigin und Rapunzel spielen in der gleichen Welt. Tarzan würde auch passen, ich glaub Ariel die Meerjungfrau konnte man ebenfalls noch integrieren, aber da hat der Typ sich mit der Aussage zu den Pinguinen ja selbst nicht so ernst genommen. Erinnert mich auch an den krampfhaften Versuch die Pixar-Filme miteinander zu verbinden^^
Die Dumbledore-Sache ist höchst spannend und würde auch Sinn ergeben. Allerdings nimmt man damit dem Tod als unsterbliche Entität und somit auch Dumbledore selbst all seine Bedeutung. Dumbledore war für ne Zeit Herrscher über den Tod genau wie Harry auch. Aber der Rest ist wohl eher Zufall.

Meine Lieblings-Theorie betrifft im Moment Thor 3 Ragnarok und Infinity War. Ich hoffe wirklich, dass jemand sie bestätigt und in den Kanon integriert (ist von einem Reddit-User):
"Vor langer Zeit lernte Odin von seinem Vater Bor alles Wissenswerte über die Infinity Steine. Bor selbst war es ja, der damals den Aether versteckte. Nachdem Odin auf den Thron stieg begann er die Suche nach den Steinen und gemeinsam mit seiner Tochter Hela eroberte er die Welten - immer mit dem Ziel alle 6 Steine zuverbinden und Herrscher zu werden. Als er den Tesseract fand gelang es ihm sich, Hela und seine Armee von Ort zu Ort zu teleportieren. In Nidavellir ordnete er den Zwergen an einArtefakt zu erschaffen, was die Kräfte der Steine aufnehmen könnte - der erste Handschuh wurde erschaffen. Dieser wurde mit Fake-Steinen ausgefüllt um Odin zu zeigen, wie er aussehen würde nach der Eroberung aller Welten.
Doch dann erfuhr Odin, dass er Hela für den Seelenstein opfern müsste und dies konnte er nicht übers Herz bringen. Er änderte seine Sichtweise und wurde vom Eroberer zum König. Hela konnte diesen Sinneswandel von Odin nicht verstehen und wollte weiter erobern, es kam zum Streit und schließlich zum Kampf, bei der Odin seine geliebte Tochter mit Hilfe des Tesseracts nach Hel verbannte. Den Handschuh stellte er in seiner Schatzkammer aus, um sich zu erinnern was er getan und was er verloren hatte und er begann die 9 Welten als weiser König zu regieren. Den Tesseract versteckte er daraufhin auf Midgard, die anderen Steine wägte er in Sicherheit (Realität- und Seelenstein) oder wusste nicht wo sie sich befanden.
Als Loki den Thron bestieg und die Aufsicht über die 9 Welten vernachlässigte war es Thanos, der sich nach Nidavellir aufmachte um ebenfalls ein Artefakt zu erhalten, mit dem er die Steine aufbewahren könnte. Die Zwerge wussten noch von ihrem Prototypen und erschufen weitere Handschuhe, u.a. den endgültigen Infinity Gauntlet"

Die Theorie erklärt somit wieso Odin sich vom Eroberer zum König wandelte, weshalb er Hela endgültig verband, weshalb sie über den Tesseract Bescheid weiß, weshalb es einen Handschuh in Asgard gibt und weshalb hela weiß, dass er Fake ist und weshalb es mehrere Handschuhe gibt.
Zudem könnte damit auch Ragnarok an sich erklärt werden, da Odin mit den Naturgesetzen spielte, als er eine Lebende nach Hel verband und damit das Schicksal erhausforderte.

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