KritikFilmdetailsTrailer (2)Bilder (13)News
Film »NewsTrailer (2)
Das Geheimnis der Feenflügel

Verbotene Winterwelt

Das Geheimnis der Feenflügel Kritik

0 Kommentar(e) - Sa, 10.11.2012 von FBW - Hierbei handelt es sich um die » Das Geheimnis der Feenflügel « Filmkritik der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW), die wir mit freundlicher Erlaubnis veröffentlichen.

Viele durch die Luft schwirrende kleine Feen mit filigranen Flügeln, die ihre Umgebung als unfassbar groß erleben - es war nur eine Frage der Zeit, bis Disney diese Welt dreidimensional auf die Kinoleinwand bringen würde. Dabei ist es nicht das erste Abenteuer, das Tinkerbell, die kleine Fee aus Peter Pan, als Hauptfigur erlebt. Bisher kam es nur noch nie zu einer Kinoauswertung. Das ändert sich jetzt mit Das Geheimnis der Feenflügel, einem optisch attraktiven Film - nicht nur dank 3D. Denn hier kommt mit dem Winterwald ein neues, magisches Feenreich ins Spiel, dessen Zutritt den Feen von der warmen Seite verboten ist.

Das Geheimnis der Feenflügel Trailer
Der Videoplayer(4610) wird gestartet

Was gibt es spannenderes als eine verbotene Welt? Tinkerbell kann ihre Neugier nicht mehr zügeln, sie will hinüber in den Winterwald, um zu sehen, was noch keine Warm-Fee vor ihr gesehen hat. Also schneidert sie sich ein Gewand, das sie und vor allem ihre Flügel vor der Kälte schützen soll. Denn sollte einer davon brechen, könnte sich nicht mehr fliegen - eine Katastrophe für eine Fee.

Der saftig grüne Lebensraum auf der einen, die einladende Schneelandschaft auf der anderen Seite: Die farbsatten Welten bilden einen schönen Kontrast zueinander, die eisblaue Umgebung steht der sommerlichen in ihrer Schönheit nicht nach. Die 3D-Technik wird im Film vorrangig genutzt, um den Räumen Tiefe zu geben und diese Schönheit zu unterstreichen. Die Effekte überfordern die junge Zielgruppe also nicht.

Tinkerbell lernt nicht nur winterliche Vergnügungen wie das Schlittschuh fahren kennen, sondern auch eine Frost-Fee, zu der sie sich besonders hingezogen fühlt: Periwinkle. Wenn die beiden Feen sich einander nähern, beginnen ihre Flügel zu glitzern und zu leuchten. Die beiden sind Schwestern, geboren aus dem gleichen Lachen eines Babys, vom Wind in verschiedene Richtungen getrieben. Die Familienzusammenführung bleibt nicht folgenlos: Sie setzt eine Kettenreaktion in Gang, die das Feenreich komplett zu zerstören droht. Nur wenn Warm- und Frost-Feen mit ihren jeweiligen Fähigkeiten jetzt zusammenarbeiten, kann es gerettet werden.

In einer nach gängigen weiblichen (amerikanisch-adretten) Schönheitsidealen optimierten Feengesellschaft erlaubt sich dieser Disney-Film die Freiheit, seine Heldin bestehende Gesetze in Frage stellen zu lassen. Ihr Ungehorsam scheint zwar zunächst in die Katastrophe zu führen, ermöglicht aber ein reicheres Leben für alle. Der positiv hervorgehobene Entdeckergeist Tinkerbells wird auch schon in einem der poppigen Filmsongs musikalisch von Sängerin Mandy Capristo, die auch die Eis-Fee Periwinkle spricht, beschworen.

Das Geheimnis der Feenflügel überzeugt als harmlose, optisch anspruchsvolle Familienunterhaltung. Die unkomplizierte Story baut allerdings eher auf starke Emotionen und Szenen mit reinem Spaßfaktor statt auf Originalität. Doch die ganz jungen Zuschauerinnen dürfte das nicht stören.

Das Geheimnis der Feenflügel bekommt 3,5 von 5 Hüten.


(Quelle: teleschau - der mediendienst | Diemuth Schmidt)



Filmgalerie zu "Das Geheimnis der Feenflügel"Filmgalerie zu "Das Geheimnis der Feenflügel"Filmgalerie zu "Das Geheimnis der Feenflügel"Filmgalerie zu "Das Geheimnis der Feenflügel"Filmgalerie zu "Das Geheimnis der Feenflügel"Filmgalerie zu "Das Geheimnis der Feenflügel"
Das Geheimnis der Feenflügel Bewertung
Bewertung des Films
710
0 Kommentar(e) / Kritik kommentieren

Weitere spannende Film-Kritiken

Hier kannst du gleich weiterlesen
KritikKritik
Kritik vom 25.09.2016 von FBW -
0 Kommentare
Deutschland, im Mai 1944. Ernst Lossa ist 13 Jahre alt und kommt, weil er von anderen Erziehungsanstalten als"„nicht erziehbar" eingestuft wurde, in eine Nervenklinik. Dort erkennt der Leiter Dr. Veithausen sofort, dass in Ernst ein aufgeweckter, rebellischer Junge steckt, der von seinem Vater, einem "Jenischen", wohl nicht mehr aus der Anstalt abgeholt werden wird. Nach und nach gewöhnt sich Ernst an das Leben mit ... die komplette Film-Kritik lesen

KritikKritik
Kritik vom 19.09.2016 von FBW -
0 Kommentare
Im sechsten Monat schwanger, erfährt Astrid, dass ihr ungeborenes Kind schwer krank ist. Astrid und ihr Lebensgefährte Markus sind geschockt, entscheiden sich aber dennoch, das Kind zu bekommen. Doch dann beginnt Astrid ihre Entscheidung zu überdenken und fragt sich, ob es überhaupt eine richtige Entscheidung geben kann.Beeindruckend und ergreifend erzählt Anne Zohra Berrached in 24 Wochen, der im Wettbewerb der Berlinale ... die komplette Film-Kritik lesen

Und noch mehr Kritiken

Horizont erweitern

Romantik pur: Die besten LiebesfilmeDie besten KatastrophenfilmeWeltretter vor: Welcher DC-Superheld bist du?

Was denkst du?


Login mit Facebook



Mit meinem Login stimme ich den Anmelderegeln zu.