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Atemlos - Gefährliche Wahrheit

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Der Wolf im Schafspelz

Atemlos - Gefährliche Wahrheit Kritik

Atemlos - Gefährliche Wahrheit Kritik
7 Kommentare - 03.10.2011 von Moviejones
Wir haben uns "Atemlos - Gefährliche Wahrheit" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.

Bewertung: 2 / 5

Der 19-jährige Nathan (Taylor Lautner, Twilight-Reihe) ist ein draufgängerischer Jugendlicher. Von seinem Vater (Jason Isaacs) ans Limit trainiert, ist er der Wrestling-Champion an seiner High School und für seine heimliche Liebe Karen (Lily Collins, Blind Side - Die große Chance) bleiben nur kurze Blicke im Schulflur. Nathan führt eigentlich das Leben eines ganz gewöhnlichen Teenagers - das einzig Unnatürliche ist dieser Traum, der Nathan seit seiner frühesten Kindheit verfolgt und der eine Frau zeigt, die von einem Mann überwältigt wird. Nathans Leben ändert sich dramatisch, als er zusammen mit Karen ein Thema für den Unterricht bearbeiten soll, in dem es um vermisste Kinder geht. Auf einer Webseite entdeckt Nathan dabei ein Foto von sich, als er ein kleiner Junge war. Verwirrt stellt er seine Eltern zur Rede und tatsächlich, die Welt um ihn herum ist nicht jene, die ihm zeitlebens vorgegaukelt wurde. Kurz darauf werden Nathans mutmaßliche Eltern umgebracht und er muss mit Karen fliehen. Doch wem kann er trauen? Die Wahrheit scheint in seiner Vergangenheit zu liegen, doch sowohl die CIA ist hinter ihm her, die Agent Burton (Alfred Molina, Prince of Persia - Der Sand der Zeit) schickt, als auch ein freischaffender russischer Agent (Michael Nygvist, Millennium-Trilogie). Nathan und Karen schweben in akuter Lebensgefahr...

Man kann es Kalkül nennen und das ist es sicherlich auch, doch Regisseur John Singleton (Vier Brüder) hat mit der Wahl von Taylor Lautner auch Mut bewiesen. Der Darsteller ist eins der Aushängeschilder der Twilight-Saga, geliebt und gehasst. Doch ungeachtet dessen ob man Lautner mag oder nicht, gibt es wenige jugendliche Darsteller, die die entsprechenden physischen Voraussetzungen mitbringen, solch körperbetonte Actionrollen wie in Atemlos - Gefährliche Wahrheit glaubhaft zu spielen. Dadurch wird Lautner zu einer guten Wahl und er ist es auch nicht, der dem Film letztlich das Genick bricht. Dies sind andere Faktoren, deren Umfang einen Roman füllen könnte. Ein Thriller für Teenager, das soll Atemlos sein und so fühlt sich dieser Film auch an. Spätestens wenn man weiß, dass der Film in den USA auf eine PG-13 Freigabe zurückgeschnitten wurde, wird alles klar. In Deutschland war die Freiwillige Selbstkontrolle mit einer FSK12 ebenfalls gnädig. Der Film fühlt sich daher, verzeiht diese Wortspielerei, wie der Wolf im Schafspelz an. Statt eigene Wege zu gehen, wird die Hetzjagd konsequent auf die Teenagerzielgruppe zurechtgebogen. Als hätte jemand eine Strichliste geführt: Teeniestar Taylor Lautner, check - Teenie-Romanze, check - CIA-Bedrohung, check. Eine gute Grundidee wird hier schon zu Beginn im Kein erstickt, das Kalkül der Vermarktung steht im Vordergrund, dann folgt der Film. Solch eine Rechnung kann nicht aufgehen. Doch der Reihe nach.

Die Besetzung sollte in Atemlos - Gefährliche Wahrheit eigentlich ein Grund zur Freude sein. Alfred Molina, Sigourney Weaver und Jason Isaacs, alle für sich hervorragende Schauspieler, würden sie nicht so schonungslos vergeudet werden. Die Leinwandzeit von Isaacs und Weaver ist geradezu lächerlich gering und selbst Molina, dem mehr Zeit vergönnt ist, bekommt nicht die Möglichkeit, seiner Figur Kontur zu geben. Wenigstens Lautner schafft es einigermaßen glaubhaft, den zweifelnden Teenager auf der Flucht zu spielen. Nathan weiß sich glaubwürdig zu behaupten, wird aber bewusst nicht als Superagent dargestellt, sondern macht situationsbedingt Fehler. Das Problem bei seiner Rolle ist nur, ihm haftet zu sehr das Twilight-Image an und dies wird hier schonungslos ausgebeutet. So fehlt in der ersten Hälfte des Films nicht, dass Lautner konsequent sein Shirt verliert. Man ist fast gewillt sich zu fragen, wann verwandelt er sich endlich in einen Wolf? Unnötig und unangebracht, kurzum Lautner sollte sich davon in kommenden Filmen zwingend distanzieren, um nicht noch mehr auf dieses Image festgenagelt zu werden.

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