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London Has Fallen

Eine Kritik von Sully

London Has Fallen Kritik

2 Kommentar(e) - 21.10.2016 von Sully
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von Sully.
Filmkritik

London Has Fallen Bewertung: 3.5/5

Da mir heute mal nach Action war und ich "London has fallen" noch nachzuholen hatte, drängte sich mir dieser förmlich auf.

Mit dem Vorgänger "Olympus has fallen" schuf "The Equalizer" Regisseur Antoine Fuqua, einen Action-Reisser in der Tradition von "Stirb Langsam"! Dieser wäre eine weitaus bessere Fortsetzung der Kultreihe gewesen, als es der wirkliche, letzte "Stirb Langsam" Film war.

Auch wenn "Olympus has fallen" kein Meilenstein des Kinos ist, gehört er trotzdem für mich, zu den besseren Vertretern des Genres. Die Messlatte für "London has fallen", der mit Regisseur Babak Najafi, einen neuen Mann am Steuer hatte, lag dementsprechend nicht ganz niedrig.

Leider konnte er dann auch nicht wirklich an den Vorgänger anknüpfen. Alles wirkte zu geradlinig, jede Hürde wurde im Handumdrehen genommen, ohne darüber nachdenken zu müssen. Alles ging so wahnsinnig schnell, dass die Spannung so ziemlich auf der Strecke blieb. Spendierte man "Olympus..." noch 2 Stunden Laufzeit, musste "London..." mit unter 100 Minuten auskommen. Diesem Umstand, sind dann wohl auch die genannten Schwächen geschuldet.

Eine weitere Schwäche sind die, durch die Bank weg, limitierten Effekte die einfach für Filme dieser Größenordnung, gänzlich überholt sind. Von den Logiklöchern fange ich gar nicht erst an da diese, für Vertreter des Genres, nicht unüblich sind. Nur einmal hab ich mich wirklich darüber geärgert. Immerhin haben wir es mit Terroristen zu tun, die zu allem entschlossen sind. Daher war es absolut unrealistisch, dass einer von ihnen das Versteck preisgibt, weil er mit Gewalt dazu gezwungen wird. Besonders ärgerlich war dies, weil es der ohnehin zu hohen Geschwindigkeit noch mehr zuträglich war.

Trotz alledem macht der Film irgendwie Spaß. Gerard Butler ist einfach eine coole, sympathische Sau, auch wenn er hier fast zum Superhelden mutiert. Er trägt den Film ganz klar auf seinen Schultern. Und wie im Vorgänger, ist man hier auch nicht zimperlich im Umgang mit dem Gegner!

Grundlegend zeichnet "London has fallen" natürlich wieder das klassische s/w Bild von Gut und Böse, lässt jedoch trotzdem auch immer mal wieder durchblicken, dass die amerikanischen Hände nicht gerade die saubersten sind.



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London Has Fallen Bewertung
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710
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2 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
TheBourne
Moviejones-Fan
Geschlecht | 28.10.2016 | 13:38 Uhr28.10.2016 | Kontakt
Jonesi

Naja da fande ich Strib Langsam 5 noch wesentlich besser als die Fortsetzung von Olympus...allerdings nehmen sich beide nicht viel.

Sry aber Sully hat es in seiner Kritik bereits angesprochen eigentlich ist diese noch zu "lieb" formuliert. London Has Fallen hat einfach zu viele Schwächen um wirklich am Ende zu überzeugen. Wo der erste Teil noch reibungslos, SPANNEND und auch nicht wie "Fließbandarbeit" wirkt war beim zweiten Teil die ganze Zeit anzumerken das man nur das "schnelle Geld" manchen möchte. Ist zumindestens meine Meinung. Der erste war wirklcih gut auch viel besser als sein "Bruder" White House Down.

Trotzdem nette Kurzkritik die mir persönlich noch zu positiv ausgefallen ist. ;)

ZSSnake
Expendable
Geschlecht | 21.10.2016 | 23:10 Uhr21.10.2016 | Kontakt
Jonesi

Nette kleine Kurzkritik. Ich sah den Film ähnlich, hatte beim Kinobesuch allerdings den Vorgänger "Olympus" noch nicht gesehen. Aber "London" machte einen Haufen Spaß, die Action war klasse gefilmt und ich manche Sequenzen waren richtig stark. Alles in allem ein unterhaltsamer Actiontrip nach London und immer noch weit besser als Stirb Langsam 5 mit seinem reichlich mäßigen Russlandtrip...

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)