KritikFilmdetailsTrailerBilderNews (1)
Film »News (1)Trailer
Star Trek 2 - Der Zorn des Khan

Ein unerreichter Star Trek Klassiker

Star Trek 2 - Der Zorn des Khan Kritik

7 Kommentar(e) - 08.08.2017 von MrBond
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von MrBond.

Star Trek 2 - Der Zorn des Khan Bewertung: 5/5

Achtung: Hier handelt es sich mehr um eine Kombination aus Kritik und Special zu Star Trek II - Der Zorn des Khan. Spoilerwarnung!

„Nichts will ich, als ein schlankes Schiff und den weisenden Stern in der Höh`“… Ein Zitat (urspünglich von John Misfield) von Jim Kirk aus Star Trek V - Am Rande des Universums, das umschreibt, was mich an Star Trek II unter anderem so fasziniert.

Ich liebe Seefahrer-Filme. Ich liebe Science Fiction Filme. Star Trek II ist in der Tat ein Crossover. Aber von Anfang an:

Ausgangslage

Nach langer Pause (10 Jahre) sollte die Serie Star Trek (1966 - 1969) endlich fortgesetzt werden. Der Plan war es, unter dem Arbeitstitel Star Trek: Phase Two, eine neue Staffel der Serie zu produzieren. Kulissen waren bereits entworfen, als Paramount Pictures beschloss, die Pilotfolge auf die große Leinwand zu bringen. Der Star Trek Erfinder Gene Roddenberry war als Produzent an Bord und die Enterprise-Folge Ich heiße Nomad stand Pate für die Handlung von Star Trek – Der Film. Nicht zuletzt wegen der genialen Effekte und des Weltraum-Hypes, der durch Star Wars entstanden war, wurde Star Trek – Der Film ein komerzieller Erfolg. Obwohl der Film Roddenberrys Philosophie einer idealen (selbstlosen, pazifistischen) Menschheit durch jede Pore atmete, konnte die langatmige Erzählweise nicht wegdiskutiert werden. Die Charakterentwicklung blieb weitestgehend auf der Strecke und die Raumschiffszenen wurden in endlosen Kamerafahrten zelebriert.

Vorbereitung zu Fortsetzung

Eine Fortsetzung war beschlossene Sache, jedoch musste einiges verändert werden. Zum einen sollte Star Trek II mit einem geringeren Budget auskommen: Während Star Trek – Der Film noch rund 40 Millionen Dollar kostete, sollte der zweite Teil mit etwa einem Viertel dieser Summe auskommen. So wurde der Komponist (Jerry Goldsmith) durch den jungen James Horner ersetzt, der eigentlich eine reine Synthesizer-Musik schreiben sollte, das Studio letzlich dann aber doch überreden konnte, ein Orchester für die Einspielung zu engagieren.

Kulissen, Raumschiff und Raumstation konnten weitestgehend vom Vorgänger übernommen werden. Lediglich kleine Veränderungen sollten das Bekannte unbekannt wirken lassen. So wurde die Raumstation aus Teil 1 einfach auf den Kopf gedreht und zur Raumstation Regula 1. Nur die U.S.S. Reliant musste neu gebaut werden.

Da Gene Roddenberry mit den neuen Ideen, die für Star Trek II eingebracht wurden großteils nicht einverstanden war, wurde er kurzerhand aus dem Projekt ausgeschlossen. An seine Stelle trat Harve Bennett. Nachdem dieser sämtliche Folgen der alten Star Trek Serie gesichtet hatte, entschloss er, eine Fortsetzung zur Folge Der schlafende Tiger zu drehen. Ein genmanipulierter Übermensch, Khan Noonien Singh, übernimmt die Enterprise und kann von Kirk und seiner Besatzung besiegt und auf einen unbewohnten Planeten verbannt werden.

Der Stil

Mit Nicholas Meyer konnte ein junger, talentierter Drehbuchautor und Regisseur gewonnen werden. Er brachte die nötigen Impulse, um das ins stocken geratene Drehbuch wieder auf Kurs zu bringen. Er war es schließlich auch, der einen „militärischern Ton“ ins Star Trek Universum bringen wollte. So wurden die Uniformen komplett überarbeitet, die Brücke wurde funktionaler, enger und mit dunkleren Farbtönen versehen. Grundsätzlich sollte Star Trek II an ein Abenteuer auf hoher See mit großen trägen Segelschiffen erinnern (diese Herangehensweise stand im starken Kontrast zu Star Wars. George Lucas wurde vielmehr durch WW2-Luftschlachten inspiriert). Besonders das erste Duell zwischen Kirk und Khan ist der Inbegriff einer Seeschlacht, wenn die U.S.S. Reliant beidreht und aus allen Rohren feuert. Vor dem geistigen Auge spielen sich feuernde Kanonen auf der einen, und die berstende Takelage auf der anderen Seite ab.

Die Musik

Auch James Horner wurde angewiesen, den Soundtrack maritim klingen zu lassen. Dies ist ihm in unverwechselbarer Weise gelungen. Die Titelmusik wird noch mit der Star Trek typischen Fanfare von Alexander Courage (bekannt aus der Serie), die bei Star Trek – Der Film komplett fehlte, eingeleitet, bevor es gefühlt „auf See“ geht. Um dieses Gefühl noch weiter zu verstärken bediente sich Horner sogar einer Schiffsglocke. Es entstand einer der besten Star Trek Soundtracks, dessen Melodie und Stil im folgenden Film, Star Trek III – Auf der Suche nach Mr. Spock fortgesetzt wurde. Sämtliche Szenen werden durch die passende Untermalung der Musik aufgewertet. Selbst das bekannte Amazing Grace zu Spocks Beisetzung – zunächst die leise Dudelsack-Musik, die letzlich in ein Crescendo durch das ganze Orchester mündet – lässt einem das Blut in den Adern gefrieren.

Effekte, Kamera und Schnitt

Für die Effekte konnte dieses mal George Lucas` Industrial Light and Magic (ILM) engagiert werden. Auch heute wirken die Raumschiffaufnahmen noch ausgezeichnet und zeitgemäß. Da man sehr große Modelle zur Verfügung hatte und die bereits bei Star Wars etablierte computergesteuerte Kamera nutzte, wurden atemberaubende Kamerafahrten möglich. Auch wurden ein paar Einstellungen aus dem Vorgängerfilm recycled. Alles in allem beschränkte man sich jedoch auf das Nötigste, was dem Film im Vergleich zu Star Trek – Der Film aber nicht schadete – eher im Gegenteil.

Kamera und Schnitt sind hervorragend. Sowohl in ruhigen Szenen, als auch in den actionlastigen Schlachten, bekommt man durch einen gut getimed-en Schnitt und tolle Kameraeinstellungen ein Mittendringefühl.

Die Schauspieler

Mit Ricardo Montalbán konnte man wieder den charismatischen Khan aus Der schlafende Tiger für das Projekt gewinnen und als Neuzugang sei insbesondere die junge Kirstie Alley genannt, die die Figur der Lieutenant Saavik wunderbar spielte und bei Star Trek II ihr Debüt auf der großen Leinwand feierte. Da Leonard Nimoy nicht an einen weiteren Erfolg von Star Trek glaubte, unterschrieb er für seine Figur Spock nur unter der Prämisse, bei Star Trek II „sterben zu dürfen“. Dieser Forderung gab man letzlich nach und der Plan war es, ihn gleich zu Beginn des Films, den Leinwand-Tod sterben zu lassen. Als dies jedoch an die Öffentlichkeit gelangte, war der Aufschrei der Fans groß. Dies gipfelte sogar in Morddrohungen, sollte man den Plan tatsächlich umsetzen. Schließlich entschied man sich, Spock erst zum Schluss des Films, als tragischen Höhepunkt (und rahmenumspannenden, logischen Schluss) sterben zu lassen. Da Nimoy jedoch wieder Gefallen an seiner Figur fand und die ersten Screenings einen Erfolg versprachen, wurde nachträglich doch noch die Option einer Fortsetzung seiner Figur eingebaut. Nimoys Idee einer Gedankenverschmelzung mit McCoy wurde ebenso, wie das „Nichtverglühen“ seines Sargs in der Genesis-Atmosphäre, nachträglich in den Film eingebaut.

Der Handlungs-Plot

Vorweg sei gesagt, dass Star Trek II keinerlei Referenzen auf den ersten Teil Star Trek – Der Film bietet. Sowohl Ausstattung auf dem Schiff, als auch Uniformen, Musik und Handlung lassen keine Rückschlüsse auf den Vorgänger zu. Viel mehr scheint Star Trek II ein Reboot zu sein, denn eine Fortsetzung.

„Es war die beste aller Zeiten. Es war die schlechteste aller Zeiten“… diese beiden Sätze aus Charles Dickens „Eine Geschichte aus zwei Städten“ zitiert Kirk zu Beginn des Films aus dem gleichnamigen Buch, welches er von Spock zum Geburtstag bekommt. Ein Zitat, das den Rahmen des Films bildet. Star Trek II handelt in erster Linie vom Altern, von Gewinn und Verlust, von Tod und Erschaffung.

Khan, der vor Jahren auf einem unbewohnten Planeten ausgetzt wurde, sinnt auf Rache. Der Planet, auf dem er und seine Gefolgsleute ihr Dasein fristen, wurde durch eine interplanetare Katastrophe (der Nachbarplanet explodierte) aus seiner Bahn geworfen, woraufhin sich die Vegetation zu einer planetaren Wüste veränderte. Jahre später bekommt er die Gelegenheit, sich an jenem zu rächen, der ihm dieses Schicksal eingebrockt hatte: James T. Kirk. Sehr stark angelehnt, an die Handlung von Moby-Dick entbrennt eine Jagd. Blinder Hass treibt Khan voran. Das Ziel ist es, Kirk, seine Nemesis zur Strecke zu bringen, auch wenn es seinen eigenen Tod bedeutet. Nicht zuletzt das Buch „Moby-Dick“, welches im Bücherregal des gestrandeten Schiffs Kahns, die Botany Bay, gezeigt wird, dient als Referenz zur Handlung – auch Khans, am Ende des Films, ausgesprochenes Zitat "Aus den tiefsten Tiefen der Hölle will ich dich verfolgen. Mit meinem letzten Atemzug speie ich dir meinen Hass entgegen", stammt aus jener Geschichte.

Der Sub-Plot ist die Erfindung eines Gerätes zum sogenannten "Terraforming". Mittels einer Sonde (das sogenannte Genesis-Pojektil) soll es möglich sein, einen toten Planeten, oder Mond zu einem Erdähnlichen Himmelskörper zu transformieren. Dies bedeutet jedoch auch, dass vorhandenes Leben ausgelöscht würde, um Platz für neues Leben zu schaffen. Ein moralisch und ethisch heikles Thema.

Die Geschichte

Was macht diesen Film aus? Es ist der Charme der Charakter. Vermutlich funktioniert die Bindung des Zuschauers mit der Crew um Captain Kirk nur, wenn man sie bereits aus der alten Serie kennt. Die Freundschaft zwischen den Crewmitgliedern, die wir kennen und lieben gelernt haben: Kirk, Spock, Pille, Scotty, Sulu, Chekov und Uhura, spielt eine zentrale Rolle.

Kirk hat Geburtstag. Er stellt fest, dass offenbar die guten Tage seines Lebens bereits hinter ihm liegen. Heute ist er Admiral und sein ehmaliges Schiff, die Enterprise, ein Schulschiff. Er trauert der Zeit nach, als er noch selbst Captain war und mit seinem Schiff durch die „Galaxien galoppieren durfte“. Von Spock bekommt er das Buch, von McCoy eine antiquarische Brille. Er fühlt sich alt und verbraucht. Diese gesamte Situation, zusammen mit seinen Freunden, baut dennoch eine positive Stimmung auf. Man fühlt sich als Zuschauer geborgen und hat das Gefühl, die Menschen persönlich zu kennen und ein Teil des Ganzen zu sein.

Um dem noch das I-Tüpfelchen aufzusezten, wird der Zuschauer gleich zu Beginn des Films mit dem sogenannten Kobayashi-Maru-Test konfrontiert. Im Simulator wird eine Gruppe von Kadetten – geführt von Kirstie Alleys Lieutenant Saavik – in eine „ausweglose Situation“ gebracht. Ein Schiff der Föderation (die namensgebende Kobayashi Maru) wird angegriffen und eine Rettung scheint ausichtslos. Die schwere Entscheidung, die ein Kommander in einer Krisensituation treffen muss: „Opfere ich jemand anderen, um mich selbst retten zu können? Welche (falsche) Entscheidung ist die richtige?“ ist die große Herausforderung. Hier erfährt der Zuschauer, dass Kirk selbst als Kadett die Simulation umprogrammierte, um den Kobayashi-Maru-Test zu überlisten.

Kirk muss sich später eingestehen, dass er tatsächlich noch nie in einer aussichtslosen Situation war und sich immer mit Tricks aus der Affäre ziehen konnte.

Schließlich kommte es, wie es kommen muss: Auf einem Trainingsflug tritt eine Krisensituation ein und Kirk muss das Kommando über die Enterprise übernehmen.

Es folgt ein Katz- und Mausspiel mit seinem größten Feind. Khan, der mit seinen Leuten das Raumschiff Reliant kapern konnte macht Jagd auf Kirk. In einem epischen Duell werden beide Schiffe schwer beschädigt und Kirk muss mit Verlusten kämpfen. Diese Konfrontation sucht Seinesgleichen. Montalbán spielt die Rolle des rachsüchtigen Khan absolut überzeugend. Gerade die ruhige Art spiegelt seinen Wahnsinn wider. Dann die erdrückende Situation auf der Brücke der Enterprise. Konsolen brennen, in der Luft steht der Rauch, die Crew ist sichtlich froh, das Gefecht überlebt zu haben. Man muss erst einmal die Wunden lecken. Dem Zuschauer stockt der Atem und es läuft einem kalt den Rücken runter, wenn man die Gefechtsschäden am Rumpf der Enterprise sieht - untermalt durch die fantastische Musik James Horners.

"Sie haben es geschafft, Sir..."

"Nichts ist geschafft. Er hat uns die Hosen runtergezogen!... Ich werde wohl senil”

Zum Glück, denkt man sich, bekam die Reliant auch etwas ab – das gibt der Enterprise Zeit. Tatsächlich kann sich Kirk – wieder einmal – durch Tricks aus der ausweglosen Situation befreien, in dem er Khan glauben lässt, die Gefechtsschäden seien so schlimm, dass die Enterprise komplett betriebsunfähig sei. Zumindest glaubt Khan dieser Finte und Kirks Crew gelingt es, mit der notdürftig zusammen geflickten Enterprise einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten – weit genug, um sich in den Schutz eines Nebels zu begeben, der bei beiden Schiffen die Sensoren stark beinträchtigt. Ein weiteres Katz- und Mausspiel beginnt. Dieses mal vergleichtbar mit einer U-Boot-Schlacht. Auch hier ist man als Zuschauer voll im Geschehen und fiebert mit der Enterprise mit.

Es ist letztlich der Erfahrung der Enterprise-Crew geschuldet, in diesem Kampf die Oberhand zu behalten. Khan, der an das Genesis-Projektil gelangt ist, sieht schließlich nur noch eine Lösung: Das Zünden des Projektils und der damit einhergehenden Zerstörung der gesamten Umgebung.

Die Enterprise versucht zu entkommen, kann jedoch nicht auf den schnellen Warp-Antrieb zurückgreifen. Wieder eine Situation, in der man sich im Sessel festkrallt. Khan beobachtet auf dem Display seines Schiffs, wie sich der „Weiße Wal“ langsam entfernt.

Auf der Enterprise wird die Zeit knapp. In einem waghalsigen Unterfangen stellt sich Spock, Kirks bester Freund, der ausweglosen Situation und bietet eine unglaublich große und selbstlose Lösung für seinen persönlichen Kobayashi-Maru-Test. Er setzt sich einer tödlichen Strahlungs-Dosis aus, um den Warp-Antrieb zu reparieren und der Enterprise die Flucht zu ermöglichen.

„Das Wohl von Vielen… es wiegt schwerer als das Wohl von Wenigen oder eines Einzelnen. Ich war es und ich werde es immer sein: Ihr Freund“

Unglaublich bedrückend schließlich der Abschied von Spock: Kirks Rede rührt zu Tränen, die Musik besorgt den Rest. Spock bekommt im besten Sinne eine Seebestattung, bzw. ein Torpedo wird kurzerhand zum Sarg umfunktioniert und auf den neu geschaffenen Genesis-Planeten geschossen. Der Kreis schließt sich. Schließlich zitiert Kirk nochmals aus dem Buch, das ihm Spock schenkte:

"Alles viel, viel besser, als das was ich im ganzen Leben getan habe... Ein weit besserer letzter Platz, als ich je einen gesehn habe!"

Hoffnung keimt beim Zuschauer dann tatsächlich zum Schluss nochmals auf, wenn man einerseits den Sarg auf der Planetenoberfläche liegen sieht und andererseits Nimoy (bzw. seine Deutsche Synchronstimme) im Abspann die Brücke zur Serie schlägt:

"Der Weltraum bleibt die große Herausforderung. Das Raumschiff Enterprise stößt auf seinen Reisen in immer neue Gebiete vor. Es bleibt seine Aufgabe, ungewöhnliche neue Welten zu erkunden. Auf die Suche zu gehen, nach neuen Lebensformen. Mutig stößt die Enterprise dorthin vor, wo noch kein Mensch gewesen ist!"

Fazit

Nicht umsonst beginnt Quentin Tarantino seinen Film Kill Bill mit einem Zitat aus Star Trek II: „Rache ist ein Gericht, das am besten kalt serviert wird...“

Für mich ist und bleibt Star Trek II – Der Zorn des Khan der Vorzeigefilm im Star Trek Universum. Nicholas Meyer war der Glücksgriff schlechthin – so hat er mit seinem Mitwirken bei Star Trek IV – Zurück in die Gegenwart und die erneute Regie bei Star Trek VI – Das unentdeckte Land bewiesen, dass er der richtige Mann bei Star Trek im Allgemeinen ist.

Die Story ist einfach genial und man fühlt immer mit den Protagonisten mit. Philosophische, moralische und ethische Fragen werden verarbeitet. Die Geschichte ist einfach rund und der Bösewicht einer der besten, die ich je in einem Film gesehen habe.

Desweiteren gibt es nur wenige Filme, in denen die Musik so fantastisch Teil der Geschichte ist.

Hier passt einfach alles: Jede Szene. Jede Minute. Jeder Takt.

Ein klarer 5/5 Kandidat in meinem Film-Repertoire.

Star Trek 2 - Der Zorn des Khan Bewertung
Bewertung des Films
1010
7 Kommentar(e) / Jetzt kommentieren

Weitere spannende Film-Kritiken

KritikKritik
Kritik vom 20.08.2017 von filmgucker
Ich konnte meinen meisterwartetsten Film für dieses Jahr gucken und wie ich ihn fand, dass erfährst du in dieser Kritik. HANDLUNG: Es herrscht Krieg. Nach schweren Verlusten sinnt Caeser nach Rache an dem unbarmherzigen Colonel. Nach einer langen Reise treffen sich schließlich aufeinander und es beginnt der finale Kampf um die Erde. WIE ICH ZU DIESER FILMREIHE STEHE: " Planet der Affen: Survival" ist der bereits dritte Teil der ... die komplette Film-Kritik lesen

KritikKritik
Kritik vom 16.08.2017 von Rubbeldinger
Komm aus dem Kino und muss bevor ich wieder auf n Festival aufbrech, weshalb das hier keine ausführliche Kritik sondern nur eine Teilabschnittsbewertung wird, meine Gedanken loswerden zu Planet der Affen - Survival Aber alles Spoiler! Der Film war einfach Genial, so wie ich es erwartete, wie mir die Vorgänger dahingehend schon gezeigt haben was Sache ist, aber wie beim Vorgänger fand ich den Schluß nicht gelungen, aber di ... die komplette Film-Kritik lesen

Und noch mehr Kritiken

Horizont erweitern

Die besten FrauenfilmeUngelöste "Star Wars"-Rätsel, die die Anthology-Filme klären könntenDie beeindruckendsten Trailer ever!

Was denkst du?


Login mit Facebook



Mit meinem Login stimme ich den Anmelderegeln zu.

7 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
Asgrimm86
Moviejones-Fan
Geschlecht | 13.08.2017 | 17:12 Uhr13.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Danke MrBond für dieses Special zu meinem Lieblings Sci-Fi streifen. Ich habe jede Zeile mit freuden gelesen und finde es Klasse auch noch neue Infos zu dem Streifen erhalten zu haben.

Ich habe die Moby Dick Verfilmung mit Gregory Peck vor kurzem noch gesehen und musste dabei irgendwie auch wieder an Star Trek 2 denken.

Ich denke der wird diese Woche (dank Dir) nochmal den Weg in meinen Player finden.

5,9,1,7,10,3,4,8,6,2 (8 und 6 teilen sich eig. Platz 2) Das wäre meine Star Trek Rangliste.

Lass die Hater haten. Stehe dazu, wenn du etwas magst!

MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 09.08.2017 | 22:57 Uhr09.08.2017 | Kontakt
Jonesi

@Pantalaimon77

Es freut mich, dass Dir das Special gefallen hat.

"[...] dass Jerry Goldsmith seine bis heute sicher berühmteste Version des Star Trek-Themas abändern musste, weil sie für den Regisseur Robert Wise zu maritim wirkte - es erinnerte ihn an Segelschiffe."

Das wusste ich wiederum nicht. Ist echt witzig und zeigt doch einmal mehr, wie sehr man sich im zweiten Teil vom ersten distanzierte. Wirklich interessant!

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

Pantalaimon77
Moviejones-Fan
09.08.2017 | 16:26 Uhr09.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Großartiges Special zu einem meiner Lieblingsfilme! Es wurden sogar einige Sachen beschrieben, die selbst ich nicht mal wusste.


Es zeugt durchaus von Ironie, dass James Horners Score einen sehr maritimen Charakter erhalten hat, wenn man bedenkt, dass Jerry Goldsmith seine bis heute sicher berühmteste Version des Star Trek-Themas abändern musste, weil sie für den Regisseur Robert Wise zu maritim wirkte - es erinnerte ihn an Segelschiffe.

MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 09.08.2017 | 10:14 Uhr09.08.2017 | Kontakt
Jonesi

@Elwood

"Danke dafür"

Keine Ursache... bzw. Mission accomplished wink

@Elwood & Asgrimm86

Besten Dank Euch, für die Hüte!

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

Elwood
Moviejones-Fan
08.08.2017 | 18:58 Uhr08.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Na super! Jetzt bin ich angefixt und muss mir den Film zum x-ten Male angucken. Danke dafür, MrBond!

"Sind Sie von der Polizei?" - "Nein Ma’am, wir sind Musiker!"

MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 08.08.2017 | 18:39 Uhr08.08.2017 | Kontakt
Jonesi
2

@Geist

Vielen Dank für das Lob und den Hut!

In der Tat gab es über die Star Trek Filme hinweg unterschiedliche Synchronsprecher für Kirk. Seine Standardstimme war jene von Gert Günther Hoffmann. Lediglich in bei Star Trek II und III übernahm Klaus Sonnenschein den Job (den man vor allem als Morgan Freeman, John Goodman oder Gene Hackman kennt).

Ich weiß leider nicht, warum die beiden Film nicht auch von Hoffmann synchronisiert wurden, zumal man die folgenden Film bis zum Treffen der Generationen wieder von eben diesem synchronisieren hat lassen.

Wie dem auch sei: Mich hatte dies nie wirklich gestört, da auch Sonnenschein seinen Job wirklich überzeugend machte. Ich musste mich da nicht eimal "reinhören", wenn Du weißt, was ich meine. Andere Filme, bzw. Neusynchronisationen sind da schlimmer, oder aber, wenn neue Szenen in einen alten Film eingefügt werden, die nachsynchronisiert werden müssen. Da kann das tatsächlich störend wirken, so z.B. bei den "Extended Editions" der alten Star Trek Filme.

Meine obige Kritik bezieht sich in der Tat auf die normale Kinoversion. Wie oben bereits geschrieben, stört mich die Neu-Synchro der zusätzlichen Szenen mehr, als dass sie mir für das Verständnis der Handlung nützen (im Englischen Original ist das natürlich nicht der Fall). Ich habe mir die längeren Versionen gerne angeschaut, um zu sehen, was rausgeflogen ist und was sie zur gesamten Handlung beitragen. Jedoch beschränke ich mich mittlerweile wieder auf die normalen Kinoversionen.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

MD02GEIST
Godzilla Fan #1
Geschlecht | 08.08.2017 | 16:37 Uhr08.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Eine sehr gute Kritik, MrBond. Dafür möchte ich als Ex-Trekkie dir gerne einen neuen Hut, bspw. Rangstreifen verleihen, wie es dir beliebt.

Was mich besonders bewegt hat, dass du wunderbar die MOBY-DICK; ODER: DER WAL Referenz eingebaut hast. Es ist nunmal mein Lieblingsbuch, welches ich immer wieder gerne lese und darüber nachdenke, sowie mir die unterschiedlichen direkten Roman-Adaptationen ansehe.

Aber eine Frage habe ich noch. Als ich noch Trekkie war, hörte ich immer mal wieder kritische Stimmen wegen der anderen deutschen Synchrostimme für Kirk. Hierzu erwähnst jetzt nichts. Ist das so gewollt?

Darüber hinaus, dass würde mich auch mal so interessieren. Deiner Kritik lag die normale Kinoversion oder der Directors Cut vor?

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda