Review "Star Trek - Discovery" Episode 6 "Lethe" - Vulkanier-Trouble

"Star Trek - Discovery" S1 E6 - Sareks Offenbarung

Review "Star Trek - Discovery" Episode 6 "Lethe" - Vulkanier-Trouble

12 Kommentare - Mo, 23.10.2017 von S. Spichala - Episode 6 "Lethe" von "Star Trek - Discovery" enthüllt Spannendes über Michaels Vergangenheit und zeigt wieder einmal des Captains dunkle Seite. Hier unsere Review.

Review "Star Trek - Discovery" Episode 6 "Lethe" - Vulkanier-Trouble
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!

Fanatismus ist ein Thema in Star Trek - Discovery Staffel 1 Episode 6 "Lethe" und bringt Michaels (Sonequa Martin-Green) Ziehvater Sarek (James Frain) in Gefahr! Denn nicht jeder auf Vulkan akzeptiert Sareks Versuch, Menschen in die Vulkaniergesellschaft zu integrieren. Und so wird er das Opfer eines Anschlags von Logik-Extremisten und es wird Michaels neue Mission, ihn zu retten.

Um ihn zu lokalisieren, verbindet sie sich mit seinem Geist und erfährt dabei mehr als Sarek lieb sein kann: Nämlich warum sie seinerzeit nicht in die Vulkan-Expeditionsgruppe aufgenommen wurde: Sarek musste sich zwischen ihr und Spocks zukünftig möglichen Platz entscheiden, da auch Spock als Halbvulkanier Menschliches in sich trägt. Es sollte nur einem mit menschlicher Seite gestattet werden, beizutreten. Bekanntlich entschied sich Spock in der Zukunft dann aber für die Sternenflotte, Sareks Wahl führte also dazu, dass keiner seiner Sprösslinge den von ihm gewünschten Weg einschlug.

Zudem baut Captain Lorca (Jason Isaacs) Ash (Shazad Latif) recht flott zu seinem neuen Sicherheitschef auf, nach nur sechs Monaten Training ist es soweit. Lorca braucht bekanntlich einen guten und loyalen Ersatz für Landry. Auch Ash und Michael bauen während der Mission eine gute Beziehung zueinander auf, er begleitet sie zusammen mit Tilly (Mary Wiseman).

Lorca hat noch ein ganz anderes Problem, denn Admiral Cornwell, mit der er auch das Bett teilt, hat Zweifel an seinen Captain-Fähigkeiten aufgrund seines wie sie glaubt ziemlich pathologischen Verhaltens. Da dürfte der Zuschauer zustimmen. Gegen Ende wird auch bereits angedeutet, dass Lorca alles dafür tun wird, seinen Posten zu behalten: Denn bei einem eigentlich friedlich angedachten Treffen von Klingonen und Sarek, zu dem an Sareks Stelle nun Admiral Cornwell fliegt, stellt sich dieses als Falle heraus. Für Lorca eine Gelegenheit, Cornwell für eine Weile auf Eis zu legen, entsprechend ist er nicht sonderlich darauf aus, sie zu retten.

Wir verraten euch nicht, ob Sareks Rettung gelingt, es soll ja noch Spannung bleiben. Wie weit Lorca bezüglich Cornwell tatsächlich geht, wird sich wiederum erst in der nächsten Folge von Star Trek - Discovery, Episode 7 "Magic to Make the Sanest Man Go Mad", herausstellen. Denn vorerst entscheidet er nur, es dem Befehl der Sternenflotte zu überlassen, ob die Discovery Cornwell rettet oder nicht, worüber sich Saru (Doug Jones) zu recht wundert. Der Promo-Teaser zur nächsten Folge kündigt zudem ein gefährliches Comeback an:

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Rubbeldinger
Moviejones-Fan
Geschlecht | 27.10.2017 | 00:41 Uhr27.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 27.10.2017 00:53 Uhr editiert.

Auch meiner Meinung nach ist diese Folge bisher die Beste der ganzen Staffel, aber unter Abstrichen!

Weiterhin gilt: Burnham ist mir extrem unsympathisch, Tilly ist eine Idiotin, die mit den gegebenen Voraussetzungen niemals auf diese Position gelangt wäre, weil sie eben so ist wie sie ist! Es gibt so viele verschiedene Typen von Menschen, mit denen man sich im Laufe der Jahre konfrontiert sieht, aber an Dummheit kommt man eben nicht vorbei, und Ämter nehmen nicht die wo am sympathischten sind ein, sondern die Fähigsten, so siehts nunmal aus!

Da mir sehr viel optisch nicht gefällt, streich ich das mal unter einen Fächer und sag, mir gefallen die Designs grundlegend weiterhin nicht!

Dazu kommen Sachen wie, warum mußte der vorherige Sicherheitschef sterben, um diesem auf Potenzial getrimmten Weichei, aufgrund einer Love-Intereset-Basis, einen Vorteil zu verschaffen, nur weil das Drehbuch dass so will, und nicht weil der vorangegangene Schauspieler einfach sehr viel interessanter gewesen wäre, wie sich ihre Rolle im Laufe der Zeit an die neuen Gegebenheiten angepasst und geformt hätte, anstatt so einen Milchbubi zu nehmen!

Die Situation an sich, und die Unterhaltung während der Simulation geht völlig in Ordnung!

Dass der Reisebegleiter vorn Surak sich als Terrorist entpuppt, ist, um es vulkanisch zu sagen, einfach unlogisch! Warum ist der Mensch denn an sich minderwertig? Wenn schon sowas ausgesprochen wird, dann sollte sowas auch durch irgendwelche Fakten untermauert werden!

"Mein Opfer wird all jenen ein leuchtendes Vorbild sein, denen der Wert der Logik über alles geht!"

Klar, Fanatismus ist eben so, was ich zu einem großen Teil auch so stehenlasse! Aber der Selbstzweck in dieser Aussage ist mehr als nur unüberlegt, und dazu eine biologische Waffe zum Einsatz zu bringen, die den eigenen Körper mitsamt dem Gegner auslöscht, ist ganz klar sehr Oberflächlich für ein Volk, das seine Jahrhundertelange Verkommenheit, einer totalen Logik zugrunde gelegt hat, dessen Vollkommenheit oberstes Gebot ist! Sowas gab es schon in TNG oder ENT, wo das Ganze sehr viel besser dargestellt wurde!

Die Serie arbeitet zwar sehr gekonnt mit Elementen, die sie erst selber geschaffen hat, und das finde ich für ein Universum sehr positiv zu werten, aber ich kann mit einer vulkanischen Geistesverschmelzung über Lichtjahre hinweg, einfach nichts anfangen! Es ist einfach zu übertrieben dargestellt, auch wenn es innerhalb der Serie Sinn ergibt! Schließlich will die Serie ja zwingend kanonisch sein, also hat man es im Laufe der Zeit nur mit Lügen und unterentwickelten jener Spezies zu tun?

Warum flippt Sarek so unvulkanisch aus, und reagiet so körperlich aggressiv? Nur weil man einen Kampf darstellen will, den sie zu überwinden hat?

Vor allem ist sie ein Mensch, wie kann sie so etwas, das eindeutig telepathischen Spezies vorbehalten ist? Wie gesagt, innerhalb logisch, aber so einfach unwirklich!

Neue, jungspundhafte Ausdrücke find ich ja nicht unbedingt schlecht, aber man kanns ja auch übertreiben! Allein unser Mister Sporenantrieb, wirkt da doch viel zu arg auf nem Trip!

Das Universum ist ein Farbenfroher Ort, kein Ding! Aber als Zuschauer einer sich fortbewegenden Handlung, brauche ich Bezugspunkte! Daher ist eim klar abgetrennter Raum dazu nötig! Diese fleckige Farbpalette ist einfach zu kontrastarm verwischt um gezielt Akzente zu setzen!

Und mal so ganz nebenher, warum ist der sie umgebende Raum in Blau, Rot und Grün gefärbt, aber die Reflektionen auf ihren Gesichtern sind ununterbrochen in Blau? Klar, ist ein unbedeutendes Detail, aber ist mir eben aufgefallen!

Weiterhin ist der grundlegende Aufbau dieser Folge echt sehr gut, und fast klassisch zu nennen, was die Story angeht, nur eben im falschen Kontext umgesetzt!

Dass ranghohe Offiziere miteinander ficken, ist kein Ding, sie kennen sich ja auf dieser Ebene scheinbar schon lange bevor sie diese Positionen bekleidet haben, weil man eben zusammen auf der Schule war! Aber ohne vorher Anzeichen dafür geliefert zu haben, wird der geistige Zustand von Lorca angegeben! Um die Beweggründe einer Figur darzustellen, müssen eben jene Beweggründe auch vorgegeben werden, was hier überhaupt nicht passiert! Es kommt einfach so aus dem nichts heraus, weshalb es unglaubwürdig rüber kommt! Monate lang hat sie die Anzeichen ignoriert? Ich hätt diese Anzeichen sich gerne entwickeln sehn, die dazu geführt haben, das er mit nem Phaser unterm Kissen schläft, aber diese Charakterentwicklung ist wohl verloren gegangen!

Und was ist das für ein unlogischer Punkt, ein Kind auszuschließen, bzw ein Kind zu bevorzugen, und die Leistungen des anderen Kindes einfach aussen vor zu lassen?

Was für ein "römisches Ziel" soll es denn sein, in einer logisch denkenden vulkanischen Bevölkerung, Individiume als Experimente anzusehn?

Wer ist denn hier emotionaler? Der wo sein körperliches Kind dem adoptierten vorzieht, oder der Fragensteller?

Die Situation ist gut, da wird sehr viel mehr integriert, als ich es der Serie ursprünglich zugetraut hätte, aber dennoch etwas fadenscheinig!

Und dann macht SIE eine vulkanische Geistesverschmelzung? Sie ist gar nicht fähig, dies zu tun, da sie kein telepathisch begabtes Wesen ist, was die vorangegangene Scene ins absurde überführt, obwohl so viel positives darin war!

Trotz allem ist die Folge sehr viel "Sternenflottiger" als alle vorangegangenen Folgen, und wenn sich die Folgen weiter in diese Richtung bewegen, ein ein ganz großes Plus! Aber wenn dies weiter auf Basis dahingerotzer, neu zusammengebastelter Grundlagen passiert, und die meisten Hauptdarsteller weiterhin Gesichtslos bleiben, hier hat hauptsächlich vor allem wieder Lorca das Ruder rumgerissen, während Michael dumm dastand, wird die Serie ebenso weiterhin größtenteils Substanzlos bleiben und einfach keine Anker bei mir festmachen können!

Weiterhin bin ich der Überzeugung, wäre dies eine komplett neue Serie, in einem anderen Universum angesiedelt, könnte ich ab diesem Zeitpunkt ein großer Fan davon sein, aber eben gerade weil es ST sein will, ist dies bisher nicht passiert, obwohl ich davon beeindruckt bin, was die Macher dennoch im Stande sind zu vollbringen! Wenn sie sich von Anfang an ernsthafter mit dem Thema auseinander gesetzt hätten, und sehr viele Fehler vermieden hätten, wären die letzten Wochen von Glorie durchtränkt und nicht von Missmut!

All Hail To Skynet!

Kayin
Schneemann
Geschlecht | 25.10.2017 | 15:51 Uhr25.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Also, mag ja sein, dass in TAS ein Holodeck vorkommt, aber wieso wurde dann in der ersten oder 2. Folge von TNG das Holodeck dann als neu, innovativ und Special Feature der Galaxy Klasse eingeführt? Viele Episoden spielen ja auf dem Holodeck, weil es ein neues Feature ist. In den Kinofilmen der original Besetzung kommt es auch nicht vor, nein, es wird auch nicht erwähnt.

Für mich ist es ein Bruch in der wissenschaftlichen Chronologie. Klar wird das Design unserer Zeit angepasst, aber mit dem Holodeck (BTW die Szene hätte man auch raus lassen können) auf der Discovery ist die Einführung des Holodecks auf der ENTERPRISE D einfach hinfällig und mMn ein Kontinuitätsfehler.

Aber egal wie, die Serie gefällt mir immer mehr. Vllt stimmt das Gerücht ja, dass es im Spiegel Universum spielt.

8balls
Moviejones-Fan
Geschlecht | 25.10.2017 | 11:15 Uhr25.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@Majestix83:

Man hätte die Elemente ja auch ohne die komplette TAS mit in den Kanon aufnehmen können (ähnlich wie Lucasfilm das ja eine Zeitlang andauernd bzgl. Legends betont hat).

Da stimme ich dir sofort zu. Aber selbst dann wäre das Holodeck Kanon seit TAS. Und ich habe den Rest dann einfach mit genommen damits komplett ist tongue-out laughing

Ja The expanse ist schon sehr geil. Und zu deinem Spoiler (da ich Staffel 2 schon durch habe): Die Alte nervt einfach nur. laughing laughing laughing Sowas Stumpfes habe ich in Serien selten gesehen. Das hat glücklicherweise die Staffel aber nicht geschmälert. Aber du wirst verstehen was ich meine.

Wieder zurück zur Discovery: Ich bin sehr auf die Folge gespannt, die Jonathan Frakes gemacht hat. Was ja demnächst soweit sein dürfte.

Majestix83
Moviejones-Fan
Geschlecht | 25.10.2017 | 09:03 Uhr25.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Zur Episode selbst:

Hätte man die Szenen mit Bu"mm"ham und Tilly komplett rausgelassen, wäre es für mich eine durchschnittliche Star Trek Episode gewesen, und somit durchaus eine Steigerung gegenüber den vorherigen Episoden. Ein paar Drehbuchtechnische Merkwürdigkeiten (wohlgemerkt erstmal keine Logiklöcher) gab es durchaus noch, aber jetzt nichts was ich als besonders erwähnenswert empfand.

Abgesehen vielleicht von der telepatischen Tiefenraumkommunkation und der, schlecht wirkenden Animation, sowohl am Anfang wo sie in Sareks Gedanken gezogen wird, als auch bei der Szene mit dem Admiral im Shuttlehangar. Scheint somit eine der typischen Episoden zur Budgetentlastung gewesen zu sein, nachdem man ja in der vorherigen Episoden nicht gerade gegeizt hat, das man den ominösen Zerstörer des Admirals nicht sieht, deutet ja ebenfalls darauf hin.

Ich hab allerdings direkt danach "The Expanse" weiter geschaut, und war daher vielleicht etwas milder gestimmt. Die zweite Staffel fängt ja echt Stark direkt da an, wo die erste aufgehört hat. Chapeau an den Marskommander, der lieber die unbemannte Phoebe-Station zerstört, als einen Krieg mit der Erde vom Zaun zu reissen. Scheinbar wird allerdings die Anführerin der Mars-Marines das alles wieder kaputt machen, sie wird ja gerade so ein bisschen als Antagonistin und dummer Kriegstreiber aufgebaut (ich kenn die Bücher und ihre Rolle darin nicht).

Majestix83
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.10.2017 | 15:55 Uhr24.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 25.10.2017 08:47 Uhr editiert.

@8Ball

Klugscheisser tongue-outwink. Ich hatte den Abschnitt den du zitiert hast jedoch absichtlich nicht übernommen, da das, so wie es da steht, liest sich das für mich erstmal nur als Fan-Meinung. Man hätte die Elemente ja auch ohne die komplette TAS mit in den Kanon aufnehmen können (ähnlich wie Lucasfilm das ja eine Zeitlang andauernd bzgl. Legends betont hat). Ich hatte mir vor einigen Wochen auf Netflix mal die erste Folge von TAS angesehen, muss aber auch sagen, das ich die deutlich abgehobener finde, als die Serien mit echten Schauspielern, ich fand, das dass von der Richtung her fast schon Star Wars war.

Die beiden anderen "Star"-Franchises mag, bzw. mochte ich, auch. Wobei ich zu "Stargate" eher so stehe, wie du vermutlich zu "Star Trek" smile.

Cassjo
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.10.2017 | 14:43 Uhr24.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich kann der Serie noch immer nichts abgewinnen. Noch kommt bei mir kein Star Trek Feeling auf.

Da kommt der Admiral an Bord für eine Standpauke, stattdessen besaufen die sich und schlafen miteinander während eine riskante Außenmission läuft - erinnert das nicht fast schon das grenzdebile "Prometheus"?

Sollte das diese emotionale Fallhöhe vergrößern, als dann anschließend besagter Admiral auch noch entführt wird?

Und diese Holodeck-Kanon-Misere kauf ich nicht. So inflationär, wie diese Technologie hier abgespult wird, hätte sie dann kanongerecht auch irgendwie bei ToS auftauchen müssen, Animated Serie hin oder her. Die haben es erwartungsgerecht schlichtweg vergeigt eine Vorstufe zu ToS darzustellen, das sind die Prequels zu Star Wars deutlich gelungener (btw.: inklusive Animated Serie).

Die Figur Sarek wurde gegen die Wand gedonnert, Michael holt mich auch nicht ab, Tilly ist einfach nur überstilisiert und der Nahrungsverteiler-Humor ist einfach nicht mein Niveau.

Schade aber wie erwartet.

8balls
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.10.2017 | 14:24 Uhr24.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@Majestix83

Das stimmt so auch nicht ganz. Sie war Kanon, wurde dann als Nichtkanon betrachtet und dann durch den DVD Release wieder zum Kanon gemacht. Aber im Endeffekt auch egal. Die Serie wurde Kanon lange bevor es zu Discovery kam. Also kann man sich da auch ganz entspannt drauf berufen. smile Davon ab, solltest du, wenn du schon Memory Alpha zitierst auch komplett zitieren. Dort steht nämlich auch:

Immerhin gilt die Episode Das Zeitportal als quasi-canon.

Die Serie kann aber aus guten Gründen nicht aus dem Star-Trek-Universum ausradiert werden, denn zum einen stammen viele der Episoden aus der Feder von Autoren der Originalserie. Zum anderen finden sich viele Ersterscheinungen von Dingen, Personen oder Schiffen in den Folgeserien wieder. Dazu gehören unter anderem:

Die Idee des Holodecks (Wüste Scherze, wurde bestätigt in TNG).
Captain Kirks Zweitname „Tiberius“ (Gefährliche Prüfung, wurde bestätigt in Star Trek VI: Das unentdeckte Land).
Die zweite Tür auf der Brücke der Enterprise.
Die katzenartige Spezies von MRess, wurde bestätigt in Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart.
Der Sehlat (Das Zeitportal, wurde bestätigt in ENT: Der Anschlag).
Grayson, der Nachname von Spocks Mutter Amanda (Das Zeitportal, wurde bestätigt in Star Trek V: Am Rande des Universums).
Das Vorhandensein mehrerer Transporterräume (TAS: Die Rettungsmission).
Das Design der Antares (NCC-501) wurde beinahe 1:1 aus TAS: Mehr Trouble mit Tribbles übernommen.
Eine Szene des elften Filmes wurde näherungsweise aus Das Zeitportal übernommen.
Insbesondere die Serien DS9 und ENT beziehen sich mehr oder minder direkt auf die Serie.

Und der wichtigste Satz:

Für die DVD-Veröffentlichung wurde die Serie von Paramount Pictures allerdings wieder in den offiziellen Kanon aufgenommen.

Und da die nachfolgeserien also TNG, DS9 und ENT UND die Kinofilme der Originalcrew sich schon (zum Teil) auf TAS beriefen, wurde sie dort schon automatisch wieder zum Kanon. Anosnten stimme ich dir zu. Wobei ich bisher eh wenig zu Mäkeln habe. Einzelne Dinge wie das von dir schon angeprochene inflationäre Anwenden von Holokommunikation das es in der Form tatsächlich noch nicht geben dürfte, da ja erst in DS9 eingeführt.

Mir gefällt die Serie bisher alles in allem recht gut. Aber vielleicht liegt das auch daran, das ich kein reiner Trekkie bin undauch die anderen beiden großen Franchises die mit "Star" beginnen sehr liebe.

Majestix83
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.10.2017 | 13:45 Uhr24.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@8balls

Wobei TAS erst durch Paramounts DVD Veröffentlichung zum Kanonbestandteil wurde. Roddenberry selbst war mit der Serie alles andere als Glücklich, ich halte es daher für Grenzwertig:

Zitat Memory-Alpha:
"Einige Jahre nach der Ausstrahlung und zu Beginn der Produktion von Star Trek: Der Film instruierte Gene Roddenberry Paramount, die Serie als nicht-canon anzusehen und bei Storyentwicklungen außen vor zu lassen. Roddenberry war über das endgültige Resultat der Serie nicht besonders erfreut gewesen. In einem Interview berichtete er einmal, er hätte die Produktion nur des Geldes wegen erlaubt. Wenn er gewusst hätte, dass es später eine weitere Realserie geben würde, hätte er sie vermutlich gar nicht erlaubt."

Andererseits gab es in der ersten oder zweiten "ENT" Staffel bereits Kontakt mit einem Volk, welches ein Holodeck an Board hatte, daher wäre das hundert Jahre Später als Testaufbau durchaus plausibel, ganz im Gegensatz allerdings zu der sonstigen, äußerst inflationären Verwendung von Holografie in der Serie. Mal schauen wann ich Lust habe, die Episode zu sehen, sogar auf zukunftia war man mal gnädig, und vermutet, das die Arbeit zweier renomierter Star Trek Autoren stark dazu beiträgt, das diese Folge mal nicht ganz so, ...diskussionswürdig ist.

8balls
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.10.2017 | 12:54 Uhr24.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@Kayin

Zwar wirklich die beste Folge bisher, aber nachdem jetzt auch noch ein Holodeck auftaucht, hat das mit der wissenschaftlichen Chronologie in Star Trek nichts mehr zu tun.

Das stimmt nicht. Auch die originale Enterprise von Kirk bzw Pike hatte ein Holodeck bzw einen holoraum. Dazu sollte man allerdings die animierte Serie (TAS) geschaut haben um das zu wissen. Und da Discovery "nur" 10 Jahre vor Kirk spielt bzw die Enterprise ja unter Pikes Kommando schon existiert, ist das nun kein Problem.

Selbst wenn man anführt das TAS erst 2269/70 spielt und damit 13/14 Jahre nach Discovery, ist die Discovery immer noch ein Forschungsschiff auf dem auch neue Technologien getestet werden und nicht nur dieser komische Antrieb. In Folge 3 wurde sogar gesagt wieviele Projekte laufen. Warum also nicht auch ein Holoraum zur Trainingszwecken?

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 24.10.2017 | 10:42 Uhr24.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@Kayin
Manche Trekkies gehen ja davon aus, dass "Discovery" im Mirror-Universum spielt. Mal schauen, ob dazu noch etwas in der Serie kommt.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"


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