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Wonder Woman

Schafft DC den Turnaround?

Wonder Woman Kritik

30 Kommentar(e) - 20.06.2017 von Duck-Anch-Amun
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von Duck-Anch-Amun.
Filmkritik

Wonder Woman Bewertung: 3.5/5

Mit dem Versuch ein ähnliches Universum wie Marvel aufzubauen startete DC mit seinem Extended Universe bisher mehr schlecht als recht. Zwar war Man of Steel ein solider Start, die heiß erwarteten Batman v Superman und Suicide Squad waren jedoch Enttäuschungen und erhielten viel Kritik. DC rutschte in den vergangenen Monaten in eine kleine Krise (Batman-Regie, Flash-Probleme, Extended Cuts,...) und schickte deshalb eine Frau ins Rennen um die Zukunft des Universums zu sichern. Doch gelang Wonder Woman dies? Zum Teil, doch verließ man den damals eingeschlagenen Weg...

Trailer zu Wonder Woman
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Handlung
Zeus erschuf in der Antike die Amazonen, welche die Menschheit vor den Machenschaften des Krieggottes Ares beschützen sollten. In einer entscheidenen Schlacht wurde Ares besiegt und der Friede war gesichtert - doch Ares konnte überleben. In unserer Zeit beherrscht der erste Weltkrieg unseren Planeten und als Prinzessin Diana von diesem Krieg erfährt, setzt die Amazonenkriegerin alles daran den Krieg zu beenden und Ares aufzuhalten. Gemeinsam mit dem Sterblichen Steve Trevor macht Diana sich in die Menschenwelt auf um die Menschheit zu retten und zur größten Heldin aller Zeitne zu werden: Wonder Woman.

Kritik
Eines vorweg: der Film schafft es tatsächlich die Kritiker des DCEU verstummen zu lassen. Während alle Filme bisher krankten, folgt Wonder Woman einfachen Mitteln: man erzählt eine Geschichte und konzentriert sich auf die Handlung und die Charaktere. Es gibt diesmal keine unzähligen Nebenhandlungen, der Film hat eine gewisse Leichtigkeit, die Charaktere dürfen mehr als nur grimmig in die Kamera schauen und man folgt einem Schema: Anfang, Mittelteil, Ende. Dies war bisher nicht der Fall, weshalb sowohl MoS, BvS und SSQ oftmals sehr kritisch gesehen werden.
Wonder Woman war bereits in BvS ein absolutes Highlight und Gal Gadot ließ alle Kritiker, auch mich, schnell verstummen. Zwar stell ich mir als Amazone weiterhin einen anderen Typ Frau vor, da die Kriegerinnen hier aber nur lose an die mythologische Vorlage angelehnt sind, kann man dies locker verschmerzen. Vor allem, da Gadot mittlerweile einfach die perfekte Besetzung ist. Als Topmodel ist sie nicht nur einfach wunderschön, nein sie schafft es auch eine Präsenz zu zeigen und oft fühlt man sich wie die Darsteller des Films, welche die Prinzessin einfach nur staunend anblicken. Gadot ist das Herzstück dieses Films, ob naiv, wütend oder einfach nur liebenswert, sie fesselt den Zuschauer nahezu. Besonders ihre erste Actionszene verursachte bei mir Gänsehaut, wenn man bedenkt, dass Gadot während des Drehs auch schwanger war, muss man einfach den Hut ziehen. Auch das Zusammenspiel mit Chris Pine als Steve Trevor ist wunderbar, die Chemie stimmt und die Umkehrung der Geschlechterollen wirkt erfrischend. Trevor bringt dabei eine gewisse Leichtigkeit mit, immer einen kleinen Scherz auf den Lippen, kann man sich leicht mit seiner Rolle identifizieren. Wer würde nicht wie er reagieren wenn man eine so attraktive, aber naive (da sie die Menschenwelt nicht kennt) Frau kennen lernen würde.
Alle anderen Charaktere sind einfach irgendwie da und gehen durch Gadot und Pines Ausstrahlung teilweise unter. Die Soldatenkollegen bedienen Stereotypen, bekommen zwar ihre Momente, welche aber nicht weit genug erforscht werden. Die Sekretärin soll wohl etwas Witz rein bringen, ist aber eher nervig. Und der Schurke? Ja dazu gleich mehr.

Wonder Woman ist der bisher beste DCEU-Film, da er handlungstechnisch keine Pobleme mit sich bringt und die 2 Hauptcharaktere perfekt passen. Klar kann man es nun abfeiern, dass DC endlich der Turnaround gelingt, gute Kritiken einheimst und man nun vielleicht Fahrt aufnehmen kann. Doch provokativ gesehen ist der Film trotz der positiven Kritik auch ein Verrat an sich selbst und für was DC bisher stand oder stehen wollte. Denn nichts anderes als den Marvel-Weg schlägt man ein. Die bekannte Marvel-Formel wird angewandt und plötzlich gefällt es jedem. Auch wenn BvS und SSQ nicht die erhofften Bringer waren: DC zeigte Eier und traute sich was. Vorallem BvS nahm sich etwas zu ernst, jedoch war der Film genau das was Comicfans auch wollten. Ernster, Realitätsnaher, düsterer bot das DCEU bisher einen wunderbaren Kontrast zum bunteren, fröhlicheren MCU. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es nicht der fehlende Humor und die Düsternis waren, die BvS so durchschnittliche Kritiken einbrachten - trotzdem änderte man mit WW den Stil und somit könnte der Film ein wunderbarer Beitrag zum MCU sein.
Es beginnt schon mit der Handlung. Nach MoS kündigte DC an das Universum anders zu gestalten als Marvel: Origin-Geschichten sollten vermieden werden, Team-Ups wie SSQ, Batman v Superman, Justice League oder Gotham Sirens gehörte die Zukunft. Schon nach 2 Filmen ist es aber vorbei mit diesem Unterschied zu Marvel - eine typische Origin und der Aufstieg einer Figur zur Heldin erreicht das Kino. Natürlich hat Wonder Woman dies verdient, ihr Charaker wurde viel zu lange sträflich vernachlässigt während Superman und Batman immer wieder glänzen durften. Trotzdem hätte dieser Film deutlich besser als Start des DCEU gepasst - denn Spannung kommt zu keiner Zeit auf. Zu mächtig ist der Charakter, zu bekannt der Ausgang des Films durch Batman v Superman. Und so wirkt die Story belanglos, weil wir den Ausgang von Minute 1 an kennen. Dass das Ende des Films sogar nicht wirklich zu den Aussagen in BvS passen will, ebenfalls ein Manko, welches aber durch Fortsetzungen möglicherweise behoben werden kann.
Auch stilistisch wird die Marvel-Formel angewand: bunter, öfters mal einen netten Oneliner, weniger grimmige Gesichter. Mentortod, Selbstzweifel, Naivität, Austesten der Fähigkeiten, erzwungene Liebesstory und ein blasser Schurke - all dies kennt man und hat man in den letzten jahre immer wieder gesehen. Anders als die Vorgänger traut man sich nichts und zeigt den bekannten Aufstieg einer Heldin - während BvS und SSQ die Superheldenwelt facettenreicher machten bringt WW dem Genre nichts neues - außer einer weiblichen Superhelding. Doch selbst dies ist eigentlich nur ein Marketingmanöver, denn vor Diana durften bereits Frauen wie Electra, Catwoman, Ripley, Selene, Alice oder Tomb Raider sich auf der Leinwand prügeln.
Schlussendlich leidet der Film an dem bekannten "John Carter Syndrom". Auch wenn WW zu erst da war und Marvel sich wohl vieles abgekupfert hat, so spielt dies filmisch gesehen keine Rolle, eigentlich müsste es anspornen etwas anders zu machen. Der Film beginnt wie Thor in einer fremden Welt die in Berührung mit Midgard ehmmm Europa in Kontakt kommt. Dann erleben wir eine Frau mit Schild wie sie Deutsche verprügelt. Wenn sogar das Finale einfach wie Captain America: First Avenger wirkt und ein Steve, ein Flugzeug und ein Opfer sofort Kopfschütteln verursachen , dann muss man sich über solche Kritikpunkte nicht wundern. Da Diana scheinbar anders altert, hätte man deutlich kreativer sein können. Der Film hätte keinen Weltkrieg gebraucht, wieso nicht die Handlung ins antike Griechenland legen? So erleben wir eine Motorradfahrt in den Ardennen, ein zweites Howling Commando, eine ausgelassene Feier, die bösen Deutschen und eine magische Welt, die den Menschen unbekannt ist. WW wirkt als wollte DC diesmal alles richtig machen und so nimmt man bisschen von Superman, bisschen von Spider-Man, bisschen Captain America und bisschen Thor, bedient sich an der Marvel-Formel und schon ist jeder zufrieden.

Kommen wir zum Schurken und hier vermischen sich eigentlich gleich 2 Probleme: die DC und die Marvel-Probleme. Wirkt die erste Actionszene mit Wonder Woman in Aktion noch atemberaubend, so ist der Endkampf schnell ermüdend. Der Wechsel von Slowmo zu atemberaubenden Stunts ist Anfangs cool, Diana kickt einen Panzer um - Nerdgams. Doch schnell wird es ermüdend, wenn man immer wieder die gleichen Tricks anwendet und deshalb verkommt der Endkampf auch eher zu einer langweiligen Nummer. Vor allem weil es die typische DC-Materialschlacht ist, welche irgendwie nicht enden will. Schade, wenn es dann auch noch unkreativ und irgendwie belanglos endet. Problem 2 ist die Marvel-Formel: der Schurke hat zwar seine Daseinsberechtigung, allerdings bleibt er eher ein Mittel zum Zweck. Da ich ein zweites Doomsday vermeiden wollte, ließ ich alles über Ares aus - enttäuscht war ich trotzdem, da dieser irgendwie nicht bedrohlich wirkte. Zwar schaffte es der Film mich etwas zu überraschen, doch ergaben sich deshalb neue Fragen (wieso hatte der General ebenfalls Kräfte, war Ares in 2 Körpern gleichzeitig? Vielleicht können die DC-Fans mir da helfen) . Man fragt sich dann auch wie eine Fortsetzung aussehen könnte. Zwar lernt Diana die Wahrheit über die Menschen kennen, trotzdem wird deutlich, dass Ares immer seine Finger im Spiel hatte. Wieso er nicht einfach selbst jeden umbringt und nur als Strippenzieher hinter den Kulissen arbeitet bleibt ebenfalls unbeantwortet.
Ein weiterer Schurke ist der Krieg an sich und hier gelingt es sich abzuheben. Die stärksten Momente besitzt der Film, wenn die Grauen des Krieges gezeigt werden. Kinder die ihre Eltern verlieren, Tierquälerei, feige Gasattacken und unwürdige Lebensbedingungen. Leider konzentriert sich de Film nur kurz darauf und zeigt stattdessen den typischen Superheldenendkampf. Zwar wird der Schrecken angedeutet, letzendlich ist es aber wieder der strahlende Held, der trotz der zahlreichen Toten, den Tag rettet. Dabei hat WW auch eine fragwürdige Doppelmoral: es ist also ok den Gegner, welcher ebenfalls unter dem Einfluss Ares steht zu töten, wenn man die eigenen Männer dadurch beschützen kann? Hmm, schon bei BvS waren die Tote durch Batman sehr fragwürdig aber noch irgendwie erklärbar - hier sind die Bösen gar nicht böse, werden trotzdem mit Schwert, Pistole, Gewehr oder Panzer getötet.

Fazit
Wonder Woman ist alles andere als ein schlechter Film. Nein, es ist sogar ein sehr guter Film - der allerdings 10 Jahre zu spät kommt. Irgendwie hat man dies alles schon gesehen, irgendwie kennt man dies alles schon, irgendwie weiß man ohne den Film gesehen zu haben schon wie es ausgeht. Wonder Woman ist ein absolutes Muss für jeden Superheldenfan, für Comicfans und wahrscheinlich ein Fest für DC-Fans. Aber irgendwie seltsam wirkt der gesamte Hype, insbesonders wenn DC-Fans den Film verehren. Denn der Film bedeutet auch einen klaren Stilbruch im DCEU, man nähert sich ohne Zweifel dem Marvel-Stil an - doch plötzlich scheint dies kein Problem mehr zu sein. Snyders Vision gefiel nicht jedem, doch gerade dieses Anderssein, dieses "wir wollen mehr sein als Popkornfilme" war es, was das DCEU vom MCU abhob, Zwar versucht man durch den Krieg oder der Hintergrundgeschichte von Nebencharaktern die frühere Ernsthaftigkeit zurückzubekommen, letztendlich ist WW aber ein typischer Film, welcher vom Studio am Reißbrett geplant wurde und dem Genre nichts neues bringt.
Als Film ist Wonder Woman absolut empfehlenswert, wenn man aber an die vielen DC vs Marvel-Diskussionen denkt muss man sich aber fragen, ob nicht doch die Marke und das Label stärker im Vordergrund steht als mancher es zugeben möchte. Denn ohne Vorkenntnisse und Wissen würde dieser Film auch locker als MCU-Film durchgehen. Es bleibt deshalb spannend wie DC weiterhin verfahren will - der JL-Trailer war typisch DCEU vor WW und SSQ, doch alleine die Nachdrehs unter Marvel-Ass Whedon könnten ein Hinweis auf einen weiteren Stilbruch sein.

Wonder Woman bekommt 3,5 Hüte mit einer Tendenz zu 4. Noch vor 10 Jahren wäre der Film wohl einer der besten des Genres gewesen. Doch in der heutigen Zeit müssen eben auch Vergleiche gezogen werden und da kann der Film nur durch eine überragende Gal Gadot und der bekanntesten Superheldin aller Zeiten sich vom Zitat eines Users "Marvel-Einheitsbrei" abheben.



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Wonder Woman Bewertung
Bewertung des Films
710
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30 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
Duck-Anch-Amun
Moviejones-Fan
Geschlecht | 23.06.2017 | 22:13 Uhr23.06.2017 | Kontakt
Jonesi

@Duke
Nichts für ungut, aber ich finde es schwer mit jemandem zu diskutieren, der den Film noch nicht gesehen hat. Wenn du den Film gesehen hast, kannst du mit Sicherheit nachvollziehen, dass es deutliche Parallelen zu Captain America gibt. Bei den eigenen Meinungen hat ZSSnake schon ne Liste vorgestellt.
Es ist dabei nebensächlich ob die eine Figur einen Panzer zerstört da er die Kräfte von Geburt an hat oder durch ein Serum oder ob es der erste oder zweite Weltkrieg ist.

ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 23.06.2017 | 01:42 Uhr23.06.2017 | Kontakt
Jonesi

Apple hat auf seinen blöde iPhone, immer diese Autokorrekturen...was du Schreibt. Wenn iPhone die Wörter nicht kennen, wir korregieren smile

theduke
Moviejones-Fan
Geschlecht | 23.06.2017 | 01:14 Uhr23.06.2017 | Kontakt
Jonesi

@Chris Bin heute etwas spät in der Nacht unterwegs. Wollte dir nichts erklären, war an die User gerichtet, welche diese Vergleiche bei WW bringen. Mußte aber gerade über deinen Kommentar lachen. Feile und Bogen. Den Bogen muß WW nicht feilen. Schöner Tippfehler der sich lustig liest. wink Zum Glück hast du nicht Geile und Bogen geschrieben, denn das könnte passen. Habe Gestern jemand reden gehört, der anscheinend nicht wußte wie man Gal Gadot ausspricht, er sagte Geil Gado, und ich fand das sowas von lustig passend. tongue-out

Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 22.06.2017 | 08:08 Uhr22.06.2017 | Kontakt
Jonesi

WW hatte ihre Kraft als Halbgöttin Amazone, wie kann man sie mit Cap vergleichen, der seine Kraft durch ein Serum erhielt. Er ist in der Zeit des WK 1 aufgewachsen wollte im WK 2 Gutes bewirken, wo man ihn durch Spritzen stärker machte. Wonder Diana ist genau anders herum.

Das musst du mir nicht erklären @theduke: laughing ... ich versuche und hab auch schon aufgehört darüber zu erklären, das die beide "abgesehen von WK-Parallelen" nichts gemeinsam haben. WW ist eine ausgebildete Kriegerin, mit Schwert-Speer, Schild, Feile und Bogen? Das sieht man auch... kommt sie in der Welt der Menschen, hat Schwert und Schild. Das muss is ja zur Selbstverteidigung einsetzen oder? Und in WW Film, hat Diana kein einziges mal ihre Schild wie Cpt in der Gegend geschleudert und wieder zurück, wie ein boomarang.

theduke
Moviejones-Fan
Geschlecht | 22.06.2017 | 01:17 Uhr22.06.2017 | Kontakt
Jonesi

@Cris zuerst mal danke für den DC Hut.

An die Marvelaner . Ich kenne mich sicher mit Marvel besser aus als mit DC, doch gerade solche Old Figuren liegen mir so sehr bei DC am Herzen, und muß diese verteidigen. WW hatte ihre Kraft als Halbgöttin Amazone, wie kann man sie mit Cap vergleichen, der seine Kraft durch ein Serum erhielt. Er ist in der Zeit des WK 1 aufgewachsen wollte im WK 2 Gutes bewirken, wo man ihn durch Spritzen stärker machte. Wonder Diana ist genau anders herum. Sie stammt aus einer alten Götterzeit der Amazonen und wurde in diese Zeit hineinversetzt. Also 2 unterschiedliche Geschichten,

@Ducki Danke für die Anteilnahme an meiner Frau, die ich mir zu Herzen nehme. Superman war immer ein farbiger Held und erst durch MoS wurde diese Figur düsterer gezeigt. Das will ich gar nicht abstreiten, weil ich die Comic Hefte aus meiner Jugend auch so kenne. Bin aber froh das man MoS komplett umgekrempelt hat. Ja stimmt, ich war mit MoS nicht komplett einverstanden was die Action betrifft und wie man am Ende Clark noch schnell als Reporter hinstellte, so als Muss Have hinstellte. Einverstanden war ich auch nicht mit den ganzen Verschiebungen zu MoS 2. Mal gab es ein Nein, mal ein Ja, mal ein Statemant es wird kein Teil 2 geben. Mir hätte ein Clarkman 2 gleich nach Kentman besser gefallen. Danach erst ein BvS und danach WW.

Ich meine ja nicht, dass WW grimmig und düster sein muss, doch die Story folgt der einfachen Formel, traut sich nichts, zeigt nichts neues und das sage ich als Marvel-Fan - fühlt sich einfach nicht wie die bisherigen DCEU-Filme an.
Siehst du Duck, darin liegt dein Problem bei beiden Seiten. Bei MCU und bei DCEU. Du stellst dir das MCU so vor, und willst eine spannende Linie die so durchgezogen wird, man sollte diese Linie beibehalten. Wieder sind wir fast einer Meinung. Bei WW erhoffte ich mir aber keine Dark Woman, denn sie war niemals eine Wonder Dark Frau. Hoffe das auch Flash keine Bad Story bekommt.

Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 21.06.2017 | 22:48 Uhr21.06.2017 | Kontakt
Jonesi

Trotzdem schaffte man es in MoS (von bvS red ich jetzt nicht) und der Film fühlte sich komplett neu an. Superman wurde facettenreicher dargestellt, in gewisser Weise sogar menschlicher.

In MoS ist Superman auch noch kein Superman, den wir so kennen. Johns selbst sagte, das besten von Superman kommt noch. Auch wenn wb noch verschlafen hatte ... ist Superman mMn nicht Superman, der er sein solltest

Duck-Anch-Amun
Moviejones-Fan
Geschlecht | 21.06.2017 | 22:40 Uhr21.06.2017 | Kontakt
Jonesi

@Chris
Jo, ich kann verstehen, dass man nicht noch etwas von Cap "leihen" wollte. Trotzdem mag ich es nicht, wenn was angedeutet wird, was nur dazu dient um Leute fehlzuleiten und wahrscheinlich nicht mehr erklärt wird (imemr hin sind seit dem ersten Weltkrieg 100 Jahre vergangen). Ich fand die Andeutungen, die Ludendorff gemacht hat überragend, dir reichten mir schon, da brauchte ich nicht noch ne sinnlose Pille.

@duke
Erst Mal alles Gute für deine Frau und ich hoffe, dass es demnächst wieder aufwärts geht.
Zum Rest: wenn du die Kommentare alle gelesen hast, dann wirst du z.B einen Vorschlag von mir sehen. Unabhängig von den Heften (kenn ich nicht) war auch Superman für mich immer ein Charakter, der nicht düster dargestellt werden kann. Trotzdem schaffte man es in MoS (von bvS red ich jetzt nicht) und der Film fühlte sich komplett neu an. Superman wurde facettenreicher dargestellt, in gewisser Weise sogar menschlicher. Ich meine ja nicht, dass WW grimmig und düster sein muss, doch die Story folgt der einfachen Formel, traut sich nichts, zeigt nichts neues und das sage ich als Marvel-Fan - fühlt sich einfach nicht wie die bisherigen DCEU-Filme an. ZSSnake ist ja der gleichen Meinung, vielleicht verstehst du es, wenn du den Film gesehen hast.
Denn auch den zweiten Punkt kannst du erst verstehen, wenn du den Film gesehen hast. 10 Jahre ist jetzt nur so dahingesagt, aber manchmal versucht man doch etwas neues zu kreiren. Der Endkampf von Doctor Strange, Iron Man 3, Guardians, Suicide Squad, MoS, BvS, Winter Soldier haben dem Genre neue facetten gegeben. WW tut überhaupt nichts und klaut sogar dreist. Klar weiß ich auch wie Spidey und Co. enden werden, wenn du den Film aber gesehen hast, dann verstehst du was ich meine.

ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 21.06.2017 | 22:23 Uhr21.06.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 21.06.2017 22:30 Uhr editiert.

@theduke:

Klar fühlt sich das nun wie ein Stilbruch von WB/DC an, doch als Marvel Fan sage ich ganz deutlich, das ist eine Fehleinschätzung von Leuten die sich mit WW kaum auskennen. Diana war immer schon eine leuchtende Figur und keine DC Dark Woman.

ahhhh, für diese Sätzen hast du wahrlich ein Hut verdient. Das ich genau was man Versuch einigen User zu sagen, das WW kein Bats oder Superman sei. Der tonal von WW ist kein Stilbruch, wie @mj v anderen User hier sehen. Sondern die Frauen soll ein leuchtendes Beispiel für die Frauen darstellen. Jenkins v Johns haben das verstanden, und haben das auch in WW 1:1 auf den Leinwand interpretiert. Sie ist ein weibliche Superman.

deswegen verstehe ich auch diese Kritik an Anscheinend "Stilbruch" nicht.

PS: hoffe geht es wieder aufwärts mit Familie.

theduke
Moviejones-Fan
Geschlecht | 21.06.2017 | 22:04 Uhr21.06.2017 | Kontakt
Jonesi
1

Danke dafür das du doch eine Kritik abgegeben hast. Die Kritik liest sich wie immer abslut klasse, muß aber zugestehen, ich habe den Film leider immer noch nicht gesehen, habe auch keine Ahnung ob ich ihn sehen kann. 2017 ist irgendwie nicht unser Kinojahr. GotG 2 wäre wegen der Krankheit meiner Frau gekippt, PKW Reperatur hat Alien ausfallen lassen und nun wurde meine Frau per Notarzt Montag Nacht ins Klinikum eingeliefert. Nichts worum man sich große Sorgen machen muß, aber ich bin so gestrickt, da geht man nicht ins Kino. Ich antworte hier also nur aus dem Bereich der bisherigen Trailer und weil ich auch mit WW Heften aufgewachsen bin.

Deine Meinung zum Humor, dem kann ich mir auch ohne den Film gesehen zu haben, durchaus anschließen, denn diese Sekretärin war in den Trailern schon unpassend, oder besser gesagt ein seichterer Humor (engl trockener Humor) hätte besser zu ihr gepasst. Was ich aber seit den ganzen News immer wieder gelesen habe, ist folgendes. Hier setzt WB mehr auf das MCU Feeling, welches sie doch immer vermeiden wollten. Ich kann diese andauernde Kritik nicht nachvollziehen. Wie hätte man WW denn anders zeigen sollen, genau diese Frage hat bisher noch kein Marvelaner beantwortet. Klar fühlt sich das nun wie ein Stilbruch von WB/DC an, doch als Marvel Fan sage ich ganz deutlich, das ist eine Fehleinschätzung von Leuten die sich mit WW kaum auskennen. Diana war immer schon eine leuchtende Figur und keine DC Dark Woman. Ducki bitte verstehe das nicht als pers. Vorwurf, denn deine Kritik ist deine eigene Einschätzung und als solches ist diese auch voll in Ordnung.

Als man das WW Projekt ankündigte, wußte ich man will in eine andere Richtung wandern um wieder Aufwind zu erhalten, und was lag da näher als die Diana zu verfilmen. Die Entscheidung fand ich zwar falsch (so gebe ich dir sogar recht) denn WB merkte, man muß sich etwas an MCU anpassen. Warner passte aber keine DC Figur dem MCU an, sondern startete das Wonder Woman Projekt, denn diese war in den Heften immer schon so gewesen, wie man es seit Jahrzehnten von Marvel her kennt.

Der Film kommt 10 Jahre zu spät? Habe ich 2007 was verpasst? Man hat dies alles schon gesehen und kennt am Anfang schon das Ende? Na das Ende hätte man vor 10 Jahren auch schon vorher gekannt. Ich kenne auch jetzt schon das Ende von SpiderMan oder IW. Da könnte man sich ja auch jede Comic Realverfilmung sparen. Trotzdem das sich die Kritik gut lesen läßt, ist sie von Anfang bis Ende leider nur ein Marvel vs DC Vergleich und das leider in jedem Absatz. Mich wunderte die Hutvergabe, Aber nochmals (bevor du mich prügelst)wink es ist dein pers. Empfinden und das respektiere ich auch, denn jeder Jeck ist anders. Wäre langweilig wenn wir alle die selben Ansichten hätten.

Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 21.06.2017 | 09:43 Uhr21.06.2017 | Kontakt
Jonesi

@Ente-Anch:

Recht könntest du da haben, was die Pille angeht... Aber dann wäre zu Offentsichlich mit Supersoldat á Cpt der vorlagen. Ist ein themen die nicht richtig beantwortet wurden. WW hat noch lauter feinden, aös Brüder geschwister und Stiefmutter .. Also da geht noch einigens smile .. Gerüchte zufolgen, sollten Cheetah v Circe als Schurken in WW 2 vorkommen. Und WW 2 wird kein WK 2 geben... aber die machern halten sich von 1917 v 2017 offenen tür frei