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Star Trek - Discovery

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"Vergiss mich nicht"

Review "Star Trek - Discovery" Staffel 3 Episode 4 - Symbiontische Probleme

Review "Star Trek - Discovery" Staffel 3 Episode 4 - Symbiontische Probleme
9 Kommentare - Sa, 07.11.2020 von S. Spichala
Auch zu "Star Trek - Discovery" Staffel 3 erschien Freitag eine neue Folge bei Netflix, und die konzentriert sich auf vor allem einen der neuen Charaktere. Hier unsere Review.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
Review "Star Trek - Discovery" Staffel 3 Episode 4 - Symbiontische Probleme

Adira (Blu del Barrio) wurde bereits zuvor schon in Zusammenhang mit Stamets und Culber (Wilson Cruz) in Star Trek - Discovery Staffel 3 eingeführt, und um die menschliche Trill-Symbiontin dreht sich die Episode 4 "Vergiss mich nicht" dann auch. Sie gerät in den Fokus, da in ihrer Erinnerung bzw. der des Symbionten der Aufenthaltsort der Föderation verborgen liegen könnte, doch ohne Hilfe von den mit so etwas erfahrenen Trills ist kein Rankommen.

Denn offensichtlich blockiert etwas Adiras vollständige Verbindung, welche auch die Erinnerung an alles vor der Symbiose im Dunkeln lässt. Da gibt es nur eine Lösung: Auf nach Trill! Doch auch dort stoßen sie auf Widerstand, denn die Trill sind nicht besonders begeistert, dass die Symbiose mit einem Menschen eingegangen wurde. Sie unverrichteter Dinge wieder wegzuschicken ist dabei noch die harmlose Variante des Widerstands gegen diese noch nie dagewesene Verbindung.

Nun, einen Fürsprecher haben sie, und der sorgt letztlich dafür, dass Adira die Chance bekommt, die sie braucht, um die Verbindung vollständig einzugehen. Auch das läuft nicht ohne Hindernisse ab, denn es gibt mehr als einen Grund für die Blockade in ihrem Kopf. Ob die vollständige Symbiose dennoch gelingt, verraten wir euch natürlich nicht.

Derweil versucht Saru (Doug Jones), wieder mehr familiäre Stimmung in der Crew entstehen zu lassen, doch sein geplantes Dinner zu diesem Zweck läuft gehörig schief. Ob er es dennoch schafft, wieder etwas mehr Teamgeist und heilsame Aussprachen zu erzeugen - seht selbst. Zudem lässt er gehörig den Captain gegenüber Stamets (Anthony Rapp) und Tilly (Mary Wiseman) heraushängen, die noch mit den Antriebsproblemen zu kämpfen haben...

Insgesamt eine spannende Folge von Star Trek - Discovery Staffel 3, die auch Burnhams (Sonequa Martin-Green) mehr Badass-Style erneut betonte und Saru als neuen Captain in seiner Entwicklung nicht vergisst. Rund um das Trill-Thema werden natürlich reichlich gesellschaftskritische und moralische Botschaften verschickt, der Klassiker "Was immer so war, muss nicht so bleiben" inklusive, der auch in unsere Zeit wieder einmal hervorragend passt.

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9 Kommentare
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Uatu : : The Watcher
10.11.2020 16:12 Uhr
0
Dabei seit: 12.10.11 | Posts: 1.370 | Reviews: 1 | Hüte: 131

@zodiwil:

"optimistischer Grundton"?

Staffel 3 zeigt doch den selben generischen Käse wie Picard, die generische, dystopische Trümmerwüste in der die Utopie nichts weiter als eine wage Hoffnung ist.

Auch wenn man mittlerweile den Fokus etwas besser zu setzten scheint, wirkt Alles irgendwie erzwungen, oberflächlig und geradezu kindlich naiv und simplifiziert als hätte dies ein 10-jähriger geschrieben.

TöTEn iSt bÖsE!!1!
gEmEinsAm sInD wIR StArK!
LaSs uNs UmArmEn!

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DrStrange : : Moviejones-Fan
10.11.2020 15:36 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 1.246 | Reviews: 8 | Hüte: 30

@doctorwu1985:

Ich hab schon extra geschrieben "meist" - nicht "immer". Abwarten was sie draus machen. Aber sowas lässt mich halt hellhörig werden.

Allgemein zu Discovery sehe ich in der dritten Staffel auch definitv eine Verbesserung heranwachsen. Aber da ich gegenwärtig wieder "Enterprise" anschaue, sehe ich leider auch, wie weit man von der eigentlichen Idee, Ton und Atmosphäre von ST noch weg ist.

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doctorwu1985 : : Moviejones-Fan
10.11.2020 13:41 Uhr
0
Dabei seit: 13.09.15 | Posts: 310 | Reviews: 0 | Hüte: 13

@DrStrange

"Immer ein schlechtes Zeichen..." sowie bei Seven in der 3. Staffel VOY, oder Worf bei DS9?

@zodiwil

Das ist ja der Problem, was viele im DIS und PIC haben:

Die Föderation sollte nicht plump als "Zukunfts-EU" fungieren. Star Trek hat von jeher so gearbeitet, das Erde/Sternenflotte/Föderation ein Utopia sind, und Probleme (der Gegenwart) wurden durch andere Völker symbolisiert.

Jetzt machen es sich die Autoren einfach und stülpen der Föderation/Erde die ganzen Probleme über.

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Chris1605 : : Moviejones-Fan
10.11.2020 13:34 Uhr
0
Dabei seit: 19.04.19 | Posts: 40 | Reviews: 0 | Hüte: 3

@ zodiwil: Seh ich ähnlich. Mit der dritten Staffel geht es aufwärts mit STD. Diese vierte Folge empfand ich soap-mäßig schlecht. Aber trotzdem hoffe ich, das es positiv aufwärts geht.
Für JL sehe ich das auch. Eine tolle Serie!
@ DrStrange: Ausser das diese Folge schlecht war, empfand ich sie auch als "Füllmasse". Die Einführung des Trill und seinem Freund(??) war nivauloser Teenie-Soap.

MJ-Pat
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zodiwil : : Moviejones-Fan
10.11.2020 12:31 Uhr
0
Dabei seit: 11.12.10 | Posts: 48 | Reviews: 0 | Hüte: 4

DIe Dicovery befindt sich in Staffel 3 (ähnlich wie Voyager in Staffel 1) in einer neuen unbekannten Umgebung, da halte ich es für völlig normal, dass neue Figuren eingeführt werden - mich hätte es ehr gewundert wenn dem nicht so wäre.

Und auch frühere ST-Serien wechselnden zwischen Action und langsameren Folgen, und haben sich für bestimmte Themen viel Zeit gelassen, was ich auch gut finde, es geht ja in erster Linie um ein Forschungsschiff, nicht um ein Kampfschiff.

Für mich hat die 3. Staffel bisher endlich den ST-Fair und optimistischen Grundton, den die ersten beiden Staffeln noch vermissen ließen. Ebenso sehe ich bei Picard den Grundstein dafür gelegt.

PS: wenn ich mir z.B. den desolaten Zustand der EU nach 75 Jahren Frieden ansehe, dann finde ich den Ansatz von DIS Staffel 3 und Picard eigentlich nicht schlecht, aus einem Zusammenbruch heraus optimistisch den Neuaufbau zu versuchen. Frieden und Freiheit sind nichts selbsterhaltendes, vermutlich auch nicht in der Zukunft...

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DrStrange : : Moviejones-Fan
10.11.2020 11:48 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 1.246 | Reviews: 8 | Hüte: 30

Ich empfand die aktuelle Folge schon mehr als Filler als die zuvor gezeigten.

Außerdem ist es immer ein schlechtes Zeichen für eine Serie, wenn plötzlich neue Hauptfiguren eingeführt werden. Das heißt meistens das vorher irgendwas nicht gepasst hat.

Das die Trill nicht großartig verändert wurden ist natürlich löblich, aber das Thema Trill und Symbionten wurde halt bereits in DS9 von allen Seiten beleuchtet und hier kann man noch kaum was neues oder spannendes dazufügen. Das hätte jetzt nicht gleich eine ganze Folge benötigt.

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T4URUS : : Moviejones-Fan
08.11.2020 13:34 Uhr
0
Dabei seit: 28.12.17 | Posts: 245 | Reviews: 3 | Hüte: 11

Also ich fands ne ganz gute Folge,ab und an etwas langatmig aber es war ganz gut mal wieder etwas Zusammenhalt zu sehen.

Und schön, das wieder ein Trill mitspielt, sehr interessante Personen. Ich kann die Zurückhaltung bis zu nem gewissen Grad verstehen, aber ich fands krass das sie ihr nich helfen wollten und ihr den Symbionten gewaltsam wegnehmen wollten. Man hätte doch wenigstens mal fragen können, warum der Symbiont in ihr ist. Aber gut, eine Person war mal wieder so mutig und hat sich gegen das "normale" gestellt.

Auch die Darstellung alle Werte zu sehen, fand ich cool gemacht!

@Bonsai

Ich bin ebenfalls gespannt was aus den Borg geworden ist und ebenfalls Bajor...ich fands schon interessant als sie das Bajoranische Gericht erwähnt hat. Meine Vermutung war ja kurz, das das neue Hauptquartier bei Bator wäre, aber es muss was sein was Burnham kennt, wenn sie so schaut und ich glaube nich das Bator zu ihrer Zeit bekannt war. Ich würde mal auf Vulkan tippen. Oder was ganz krass wäre, so wie du es ebenfalls vermutet hast auf Qonos,das wäre der Hammer. Und ich würde gerne wieder Klingonen mit langer Mähne usw.a la Worf sehen.

Ich bin sehr gespannt, was da noch alles passiert ist...und ob Qs Sohn vielleicht dafür verantwortlich war, einfach aus Jux und dollerei,weil ers kann... ;) Qs zu sehen,wäre ebenfalls cool...oder diese Spezies die durch GedankenKontrolle die Schiffe schneller gemacht hat, wie in TNG...die müssen ja recht gut bekannt sein...in TNG sagte er ja was davon "...diesen Ort solltet ihr erst in 300-400 Jahren finden..."...so ungefähr... sooooooo viele Ideen und Möglichkeiten! ;)

James Halliday: "Hello, if you’re watching this, I’m dead."

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Bonsai : : Moviejones-Fan
07.11.2020 17:19 Uhr
0
Dabei seit: 08.12.12 | Posts: 339 | Reviews: 2 | Hüte: 23

Hm... tatsächlich kann ich die Meinung von Chris so gar nicht teilen. Gut der Disput von Tilly und Stamets wirkt etwas unwürdig. Erst recht die wirklich für Star Trek Verhältnisse schlechten Versuche von Technobabble zur Erklärung des Problems haben etwas vom Kompressor an der Zündleitung des Milleniumfalkens.

Aber die Handlung ist fast eine Homage an klassische TNG-Zeiten und genau was hier thematisiert wird habe ich mir nach der dritten Folge gewünscht. Die Crew muss durch diesen dauernden Alarmzustand völlig durch sein und es ist völlig unrealistisch, dass sie so auf Dauer funktionieren. Nuancen hätte ich anders lieber gesehen insgesamt war es aber mal eine willkommene Abwechslung. Und wenigstens die Trill hat man nicht völlig verändern oder upgraden wollen. Die Idee dieser Spezies war schon immer faszinierend - ein wenig hatte ich damit gerechnet einen Dax zu sehen aber das wäre sicher etwas zu viel des Guten gewesen. Auch bin ich mal sehr gespannt wo denn nun der gesuchte Ort liegen wird. Mein Tipp wäre zunächst QonoS so ungläubig wie Burnham schaut. Ich rechne aber auch damit, dass wir in der Serie nun erfahren wie es den Bajoranern, Cardassianern oder vielleicht sogar den Gründern und Borg ergangen sein wird. Je länger das mit der weiteren Zukunft gezeigt wird, desto mehr sehe ich interessante Aspekte ... ich bleibe gespannt.

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Chris1605 : : Moviejones-Fan
07.11.2020 16:39 Uhr
0
Dabei seit: 19.04.19 | Posts: 40 | Reviews: 0 | Hüte: 3

Was ein Absturz. Im Gegensatz zu den ersten drei Folgen ist diese Folge deiner Soap . Platte Dialoge,wenn man die überhaupt so nennen kann, Gefühls Schmalz zudem schlecht geschauspielert. Einzig der Doktor ist ein Lichtblick. Die Crew zeigt sich als pubertäre Jugendliche, das "Spiel" zweiter Diverser verkommt zum Teenieklamauk .

Hoffentlich wirds wieder besser. 2 von 5

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